9 gebrauchte Sprit-Spar-Schnäppchen: Autos mit schottischer Sparsamkeit

Roland Wildberg

09 Apr. 2021

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Der Spritpreis steigt schmerzhaft; doch zum Glück gibt es viele sparsame Gebrauchtwagen zum Schnäppchenpreis. Hier sind neun Autos, die Dich wenig kosten und noch weniger verbrauchen

(Fotos: Hersteller)


Nach einem Jahr sensationell günstiger Benzin- und Dieselpreise scheint der Tank-Traum schon wieder ausgeträumt: Die Tarife an der Zapfsäule steigen drastisch. Gerade jetzt, wo viele aus Gründen der Ansteckungsgefahr öffentliche Verkehrsmittel meiden, ist das ein harter Schlag.


Wenn Du gerade nach einem Auto suchst, sollte deshalb die Wirtschaftlichkeit an erster Stelle stehen. Gleich dahinter kommt bereits der Kaufpreis: Denn es nützt natürlich nichts, wenn Du Dich nach einem Spritsparer umschaust, der bereits in der Anschaffung Dein Budget sprengt.


Daher fallen die besonders beworbenen Spritspar-Modelle der Hersteller, ob sie nun BlueMotion (VW), Econetic (Ford), Ecoflex (Opel) oder sonstwie heißen, allesamt aus. Sie funktionieren nach der seltsamen Marketing-Logik, dass Exklusivität kostet – und kommen für Käufer, die kühle Kosten und Nutzen abwägen, daher leider nicht in Frage.


Was gibt es dagegen günstig? Simples Motto: Unauffällig ist Trumpf. Hier sind neun Gebrauchtwagen-Modelle, die zugleich sparsam und preisgünstig sind, weil sie im Ansehen der Käufer und der Autohändler seit Jahren in der zweiten bis dritten Reihe stehen:


1. VW Polo V

Der Polo V ist ein echtes Fünf-Liter-Auto: Sein 75-PS-Diesel mit drei Zylindern begnügt sich mit wenig Sprit


Über das Fünf-Liter-Auto wurde lange spekuliert, schließlich brachte VW einige vielversprechende Konzepte. Mit dem Golf BlueMotion verkaufte der Konzern schließlich mit viel Pomp und Gedöns ein sehr teures Spar-Auto. Doch fündig wirst Du besser eine Nummer kleiner: Der Kleinwagen Polo in der fünften Generation (2009-17) ist ein unauffälliges Schnäppchen. Günstig sind die raren Exemplare vor der Modellpflege 2014. Sie haben einen Dreizylinder-Diesel mit 75 PS, bereits mit Partikelfilter, der damit die Schadstoffnorm Euro 5 erreicht.


Schafft unter 4,6 Liter


Der Dreizylinder-Turbodiesel fühlt sich wahrlich schottisch an: Im Alltag kommt er auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 4,6 Liter. Wer es drauf anlegt, schafft noch weniger. Auch ansonsten ist die vierte Generation etwas für Leute, die den Euro zweimal umdrehen: Auf 3,97 Meter Länge ist Platz für vier mit Gepäck, aber zugleich gibt's noch echtes Kleinwagen-Feeling – hilft bei der Parkplatzsuche. Die Benziner sind durstiger, sie schaffen im Schnitt 6,6 Liter. Bekannte Probleme beim Polo sind Ölverlust am Motor, gebrochene Federn und verschlissene Bremsen.


Diesel-Polo sind selten


Die rigide Anti-Diesel-Politik der letzten Jahre hat Spuren hinterlassen, ältere gebrauchte Diesel sind selten geworden. Für einen Polo vor der Modellpflege und neuer HU zahlst Du ab 3500 Euro. Dann gibt’s einen Knauser-König mit 200.000 und mehr Kilometer. Exemplare mit niedriger Laufleistung musst Du suchen, aber es gibt sie – allerdings erst ab 10.000 Euro.



2. Toyota Prius III

Das erste Hybrid-Auto in Großserie heißt Prius. Die dritte Baureihe fährt noch in großen Stückzahlen auf unseren Straßen


Hybridautos sind zwar im Stadtverkehr vernünftig, umweltbewusst und total tugendhaft, aber cool? Kaum. Wir brauchen uns nur die dritte Generation des Toyota Prius anzuschauen, die vor zwölf Jahren auf den deutschen Markt kam. Unvergesslich hässlich, mit winzigem Kofferraum und dem damals noch ungewöhnlichen Mäusekino im Cockpit, das den Energiefluss zwischen Antrieb und Batterie anzeigt. Aber was zählt: Der Prius ist unvergesslich solide. Und er verbraucht wenig.


Die Qualität ist legendär


Wer einen Prius III haben möchte, muss etwas suchen: Rund 130 Stück mit frischem TÜV gibt es aktuell. Ab 6000 Euro kosten solche Modelle, einige haben knapp 100.000 km. Doch auch 150.000 brauchen Dich kaum schrecken: Der Prius III ist so haltbar wie sein Vorgänger: Obwohl die Technik mit Elektro- und Benzinmotor, kompliziertem Getriebe und viel Elektronik damals noch Neuland war, ist das System sehr haltbar. Das Fahrwerk poltert etwas auf unebenem Untergrund, die Plastik-Innereien im Cockpit wirken etwas schäbig – doch ansonsten ist der Prius spitze.


Fast der sparsamste Benziner


Er begnügt sich klaglos um die fünf Liter auf 100 km, sofern man wenig Fernstrecke fährt. Sonst steigt der Verbrauch heftig, weil der Hybrid dann nicht mehr zum Zug kommt. Die Hybrid-Batterie hält 15 Jahre, so Toyota – und falls sie streikt, können einzelne Zellen getauscht werden. Kaum zu glauben: Einige Fahrer zügeln den Spritdurst auch auf unter fünf Liter – damit liegt er fast so niedrig wie der des Toyota Yaris Hybrid, aktuell vermutlich sparsamster Benziner auf dem Markt.


3. Smart Fortwo 1. Generation

Der erste Smart ist nur 2,50 Meter kurz und auch heute noch ein brauchbares Transportmittel. Käufer müssen den Motor auf Undichtigkeit überprüfen


Wer nicht gerade die Brabus-Version fährt, wird die Diskussion, ob ein Smart Fortwo cool ist, rundheraus ablehnen: Das Ding ist einfach zweckmäßig. Wenn es dazu noch sensationell günstig – nämlich knapp 1300 Euro – geht, wird sich wohl niemand mehr die Schönheits-Frage stellen. Der Smart der 1. Generation ist sozusagen am Boden: Die Autos, die noch fahren, können nicht mehr billiger werden. Tatsächlich findest Du viele Smarts dieser Modellreihe in äußerlich gutem Zustand mit mehr als zwölf Monaten HU für unter 800 Euro.


Öllecks sind nicht selten


Natürlich darfst Du so einen nicht unbesehen kaufen: Die 1. Generation zeigt über die Jahre ihre Schwächen, die allerdings nicht allzu schwierig zu finden sind. In der HU-Statistik fällt der Zweisitzer vor allem durch Undichtigkeiten an Motor und Getriebe unangenehm auf – hier solltest Du genauer hinsehen. Auch gebrochene Federn als Folge von ruppigen Kantstein-Rallyes kommen vor. Weitere Malaisen betreffen falsch eingestellte Scheinwerfer, defekte Bremslichter und rostige Auspuffanlagen – das sind mehr oder weniger Petitessen.


Querparken kein Problem


Der Smart Fortwo ist entzückend kurz und parkt noch fast überall legal quer. Das bedeutet umgekehrt: Die Kürze geht auf Kosten der Kapazität, sein Kofferraum ist sehr klein. Den niedrigsten Spritdurst erreicht der kleinste Benziner mit 45 PS – da der enge Radstand des Zweisitzers auf langen Autobahnfahrten ohnehin keinen Spaß macht, kannst Du den durchaus nehmen, er kommt auf einen Realverbrauch von rund 5,4 Liter. Der Diesel-Smart liegt sogar unter fünf Liter, ist aber inzwischen sehr selten geworden.


4. Opel Meriva A

Die Qualität ist nicht berauschend, doch gut gepflegte Modelle des Opel Meriva A sind auch heute noch unterwegs


Sobald die Fahrzeuge größer werden, ist es mit dem Spritsparmärchen zumeist vorbei: Je mächtiger die Fassade, desto höher der Windwiderstand. Einen Maßstab setzt der Hybrid-Van Prius Plus mit 5,6 Liter im realen Durchschnittsverbrauch, doch der ist (noch) alles andere als ein Schnäppchen. Wer auf den Euro schaut, wird bei Opels Kompakt-Van fündig. Der Meriva wurde bis 2003 gebaut und ist mit dem 1,4 Liter großen Benziner „Twinport Ecoflex“ am sparsamsten: Knapp sieben Liter verbraucht er im Alltag, seine 90 PS beschleunigen bis auf 168 km/h. Serienmäßig sind nur Zentralverriegelung und Servolenkung, ESP gibt es ab 2005. Doch Extras wie Klima und elektrische Fensterheber wurden von vielen Kunden gleich mit geordert.


Mängelliste kann lang sein


Die erste Generation Meriva fällt noch in die düsteren Jahre von Opel, in denen Qualität systematisch weggespart wurde. Das zeigt auch die HU-Statistik: Fahrwerk, Bremsleitungen und -beläge, Auspuffaufhängung – die Prüfer haben viel zu beanstanden. Willst Du also einen Meriva, solltest Du den Wagen gründlich prüfen und vor dem Kauf am besten einen Gebrauchtwagen-Check bei ADAC, TÜV oder einer anderen Sachverständigen-Organisation durchführen lassen. Acht darauf, dass der Zahnriemen rechtzeitig erneuert wurde, sonst droht Motorschaden.


Auf dem Markt sind noch recht viele Meriva. Für knapp 1000 Euro bekommst Du einen 17 bis 15 Jahre alten Meriva mit 100.-200.000 km Tachostand.


5. Audi A4 B5 (1. Generation)

Der erste Audi A4 wurde sieben Jahre lang gebaut und ist auch heute noch ein ansehnliches Auto. Große Menschen können sich darin allerdings beengt vorkommen


Der Nachfolger des Audi 80 erbte auch dessen Image: Ein solides, aber doch eben ältliches Auto für mittelklassige Frühpensionäre. Das hat Audi selbst so gewollt, denn in der Werbung wurde vor allem die hohe Qualität des A4 hervorgehoben. Und die ist dem Auto ebenfalls erhalten geblieben: Dekra beispielsweise ermittelte für die Mittelklasse, die von 1994 bis 2001 gebaut wurde, auch heute noch ordentliche HU-Kennzahlen, einzig das Fahrwerk mit der seinerzeit innovativen Vierlenker-Vorderachse ist verschleißanfällig – hier solltestDu den Zustand von Spurstangengelenken und Querlenkerlagerungen prüfen lassen.


Ab 2000 wird Fahrwerk härter


Besonders sparsam ist der 1,9 Liter große TDI mit 90 PS: Im Realverbrauch kommt er auf rund 5,7 Liter je 100 km. Doch auch dieser Diesel ist selten geworden. Der sparsamste Benziner ist mit 1,6 Liter Hubraum der kleinste; er leistet 101 PS und verbraucht mit 8,2 Liter auf 100 km relativ viel. Anfangs war das Fahrwerk relativ weich, ab 2000 wurde die Abstimmung straffer.


Avant haben höhere Tachostände


Bereits für um die 1.000 Euro gibt es einen ordentlichen A4 der 1. Generation, solche Autos haben oft schon 150-200.000 km gefahren. Aber das halten die aus. Die Kombiversion ist zwar nicht immer teurer, doch haben die Avants zumeist erheblich höhere Laufleistungen. Wer einen wirklich großen Kofferraum braucht, sollte allerdings ein anderes Modell in Augenschein nehmen. Zum Beispiel einen Van.


6. Ford C-Max

Der sparsamste Van seiner Klasse ist der Ford Focus C-Max, später nur noch C-Max, mit kleinem Dieselmotor


Vans gehören heute per se zur Klasse der uncoolen Autos, alles strebt in Richtung SUV. Insofern ist es leicht zu kombinieren, wo die Schnäppchen stecken – richtig, oft bei den Vans. Ein günstiger und zugleich entwaffnend sparsamer Kompakt-Van ist der C-Max. Ford baute die erste Generation von 2003 bis 2010 auf der Bodengruppe des Focus. Sie hat zwar nur fünf Sitze, doch ist die hintere Reihe verschiebbar, so dass bei Bedarf der Kofferraum auf 1.620 Liter wächst. Mit 4,37 Meter Länge ist der erste C-Max auch in engen Innenstädten einigermaßen gut zu manövrieren, allerdings hat er keine Schiebetüren.


Kleinster Diesel fährt auch flott


Viele gebrauchte C-Max sind günstig zu haben. Empfehlenswert ist der 110-PS-Turbodiesel, der im Alltag nur rund 5,9 Liter auf 100 km verbraucht. Seine Fahrleistungen sind dagegen kaum schlechter als die des stärksten Diesels mit 136 PS. Für unter 2.000 Euro gibt es 15 bis 17 Jahre alte Kompakt-Vans, die minimal 150.000 km Laufleistung haben.


Fahrwerk verschleißt früh


Die Langzeitqualität des C-Max der 1. Generation ist bisher recht zufriedenstellend; die Dekra rät allerdings zu intensiverer Prüfung des Fahrwerks. Grund: Undichte Stoßdämpfer mit beschädigten Lagerungen und verschlissene Lager der Querlenker kommen überdurchschnittlich häufig vor. Auch die Abgasanlage fällt relativ oft durch Fehlfunktionen auf.


7. Nissan Qashqai

Der Quashqai ist weniger ein Geländewagen als ein verkleideter Pkw – also genau das, was SUV-Kunden wünschten


SUV sind die Smartphones unter den Autos: Mehr Spielzeug als Gebrauchsgerät – und übelst in Mode. Leider auch sauflustig: Die hohe Fassade ist alles anderes als windschlüpfig. Ist im SUV noch Allrad-Technik verbaut, wiegt das um so schwerer – der zusätzliche Widerstand durch Untersetzungs- und Allradgetriebe sägt noch mehr an der Effizienz. Mit zehn bis 20 Prozent Mehrverbrauch im Verhältnis zu einem gleichgroßen Pkw musst Du rechnen!


Die Welle kam erst kurz nach der Jahrtausendwende so richtig in Wallung. Inzwischen sind die ersten SUV billig geworden. Zum Beispiel der Nissan Qashqai der ersten Generation. Er wurde von 2007 bis 2013 gebaut und kam gut an, schon im ersten Jahr verkaufte Nissan mehr als 100.000 Stück in Deutschland. Ab 5500 Euro bekommst Du einen Qashqai mit frischem TÜV, der meist über 200.000 km auf dem Tacho hat.


HU-Statistik allgemein gut


Beim Qashqai zeigt sich das Problem vieler SUV: Sie schleppen ein paar Zentner mehr herum als normale Pkw, und das belastet den Unterbau. Der TÜV kritisiert folglich oft hohen Verschleiß an Federung, Dämpfern, Radaufhängung und Antriebswellen. Bei älteren Fahrzeugen werden auch relativ häufig Öllecks festgestellt. Daher solltest Du den Qashqai sicherheitshalber von unten inspizieren. Rost ist bisher übrigens kein Problem.


Unter sechs Liter Diesel


Nissan war bereits bei Markteinführung so weitsichtig, den Qashqai auch mit Vorderradantrieb anzubieten. Die überwiegende Mehrheit der Käufer war mit Gelände-Feeling zufrieden und kaufte keinen Allrad-Qashqai. Auf dem Markt sind heute überwiegend solche Modelle. Der kleinste Diesel mit 103, später 110 PS, ist ein bescheidener Antrieb: Er verbraucht um die sechs Liter, bei zurückhaltendem Fahrstil auch weniger. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt findest Du fast 150 Diesel-Qashqai mit neuer HU. Allerdings kommen sämtliche Motoren, auch die Benziner, nur auf Euro 5. Der Qashqai 4x4 ist lediglich in Kombination mit den beiden Zwei-Liter-Maschinen (Diesel 150, Benziner 141 PS) zu haben; der Verbrauch steigt im Diesel auf 7,6 Liter.


8. Suzuki Jimny

Der Suzuki Jimny ist klein, hart im Nehmen und mit dem 80 PS starken Benzinmotor überraschend sparsam


Kennt den jemand? Suzuki baut den Jimny bereits seit 1968, doch in Europa wurde der leichte Geländewagen erst mit Beginn der SUV-Welle angeboten – seit 1998 ist der maximal 3,80 Meter lange Mini-Offroader hier offiziell erhältlich, doch der Gebrauchtmarkt zeigt ein anderes Bild: Gut hundert Jimnys sind aktuell zu haben, der Preis beginnt bei knapp 3000 Euro. Für ein Modell mit neuer HU zahlst Du knapp 6000 Euro. Dafür erhältst Du ein (sehr) lebendiges Fossil: Der Jimny ist im Prinzip eine 50 Jahre alte Konstruktion, die jedoch immer wieder modernisiert wurde, so dass sie sich technisch auf der Höhe der Zeit befindet.


Standhaft im Gelände


Und der Jimny ist ein brauchbarer Offroader: Extrem kurze Überhänge, dazu hat er zuschaltbaren Allradantrieb, Untersetzungsgetriebe und brettharte Federung. Es gibt fast nur Benziner, doch die sind im Realverbrauch beachtlich zurückhaltend: Der kleinste Motor mit 80 PS liegt bei etwa 8,5 Liter auf 100 km.


Ein SUV ist der Jimny nicht, eher im Gegenteil: Alles an ihm ist hart, aber dabei wirkt nichts klapprig wie beim Lada Niva und auch nicht unbezahlbar teuer wie in einer G-Klasse oder einem Defender. Eben ein Schnäppchen.



9. Audi A2

Der Audi A2 wurde nur sechs Jahre gebaut, 2005 verließt der letzte das Werk. Viele sind heute noch unterwegs, denn die Qualität ist hoch, der Verbrauch niedrig


Keine Regel ohne Ausnahme: Dieses Schnäppchen, der Audi A2, sieht verdammt gut aus – es ist auch nicht ganz billig, doch die Qualität spricht hier ausnahmsweise für eine etwas höhere Investition. Viel Gewese wurde seinerzeit vor allem um die Spezialausführung Audi A2 3L gemacht – zwischen 1999 und 2005 brachte Audi dieses Kleinst-Designstück heraus, einen kugelrunden Minivan mit viel Aluminium-Anteil und dem sagenumwobenen Drei-Liter-Turbodiesel mit 61 PS. Der ist der Imageträger und kostet auch heute noch locker 20 Prozent mehr. Doch wozu?


Größere Diesel sind flotter


Auch mit den größeren Dieselmotoren, die 75 und 90 PS leisten und den leichten A2 damit deutlich besser beschleunigen, kommt das Leichtmetall-Ei auf sensationell niedrigen Verbrauch: Rund 4,9 Liter auf 100 km verbrauchen Diesel-A2 ab 75 PS im Mittel. Und das Angebot ist ebenfalls deutlich höher: An A2 TDI ohne 3L-Ausführungen werden aktuell rund 140 Stück angeboten, der Preis beginnt bei etwa 1200 Euro – solche Autos haben 300.000 und mehr Kilometer auf dem Tacho. Für einen A2-Diesel unter 100.000 (auch das gibt’s) zahlst Du um die 6.000 Euro.


Sehr hohe Langzeitqualität


Solche Laufleistungen sind hinsichtlich der Qualität kein Problem: Die Dekra findet auch für Dauerläufer unter den A2 fast nur Lob, hin und wieder fallen poröse Bremsschläuche, rissige Staubmanschetten an den Wellen und gebrochene Federn auf, das sind Routine-Reparaturen. Und Rost ist für Aluminium sowieso kein Thema.


Edle Ausstattung in Serie


Die Ausstattung ist für ein so kleines Auto überaus edel: Elektrische Fensterheber, Klima, Tempomat und Servolenkung sind fast immer in Serie an Bord. Übrigens: Wer auch in Umweltzonen unterwegs sein will, ist mit dem Benziner im A2 auch nicht viel teurer dabei. Der kleinere Ottomotor leistet 75 PS und verbraucht im Alltag rund 6,3 Liter auf 100 km. Auf dem Markt sind derzeit mehr als 300 A2 dieser Bauart, der Preis für benzinbetriebene Aluautos mit unter 200.000 km beginnt bei etwa 3000 Euro.

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Roland Wildberg

09 Apr. 2021