Abarth F595: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

20 Juli. 2021

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Der neue Abarth F595 verspricht Adrenalin pur und bringt passend zum 50-jährigen Jubiläum des Formel-Italia-Monoposto von Carlo Abarth die Formel-4-Tochnologie der Marke in die (Sonder-)Serie.

Rennsport-Feeling mit Motorsport-Motor auf dem Weg zur Arbeit im neuen F595 (Alle Bilder: Abarth)


Welche Rennsport-Gene bringt das Sondermodell mit sich?


Ein leistungsstarkes 165-PS-Triebwerk treibt den F595 an. Der Motor ist auch die Basis für die Tatuus-Monoposti, die in der deutschen und italienischen Formel 4 eingesetzt werden. Das „F“ im Namen ist als Hommage an die Formel 4 gedacht, für die Abarth exklusiver Motorenlieferant und Titelsponsor ist. Die Rennserie hat das Ziel, Talente auszubilden und ihnen den Sprung vom Kart in den Profimotorsport zu ermöglichen.


Mit derselben Intention startete man 1971 die legendäre „Formula Italia“: Hoffnungsvollen jungen Fahrern wurde damals ein kostengünstiger Zugang zur Welt der Formel-Autos geboten. Der neue Abarth F595 ist entsprechend die Kombination von Rennsport-Technik und -Design. Das Fahrzeug wurde entwickelt, um jüngere Kunden anzusprechen, die von ihrem Auto maximale Leistung und Fahrspaß erwarten. Es richtet sich an Technikfans, die auch in puncto Infotainment auf dem neuesten Stand sein wollen.

Was kann der Motor?


Sehr gute Leistung und maximale Zuverlässigkeit sind laut Hersteller die Hauptmerkmale des 121 kW (165 PS) starken T-Jet-Motors: 1,4 Liter Hubraum und ein aufgeladener Garrett-Turbokompressor mit einem geometrischen Verdichtungsverhältnis von 9:1 sorgen im Zusammenspiel für Dynamik. Bei gleichem Druck optimiert diese Architektur die Temperatur im Brennraum und ermöglicht, dass bereits bei 2.250 U/min das maximale Drehmoment von 230 Nm anliegt – und dann konstant bis zum oberen Bereich des Drehzahlmessers erhalten bleibt. Das bringt Vorteile bei der Höchstgeschwindigkeit – 218 km/h – und vor allem nach den Schaltvorgängen: Im fünften Gang beschleunigt das Sondermodell in 7,8 Sekunden von 80 auf 120 km/h. Der Motor ist serienmäßig mit einem Schaltgetriebe gekoppelt, kann aber auf Wunsch mit einem 5-Gang-Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad ausgestattet werden. Das Ergebnis: Mit Schaltgetriebe beschleunigt das Auto in nur 7,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. 7,4 Sekunden sind es in der sequentiellen Automatik-Variante.

Am Heck prangen vier Endrohre, auf jeder Seite zwei, die vertikal angelegt sind und zum unverkennbaren Sound beitragen. Das beeindruckende Brüllen von Abarth ist schon lange ein Synonym für Leistung und Kraftentfaltung. Das aktive Auslassventil wird durch Drücken der „Scorpion“-Taste auf dem Armaturenbrett gesteuert. Der Fahrer kann „per Knopfdruck“ zwischen einem „Gentleman Driver“-Sound und dem dunkleren, also typischen Abarth-Brüllen wählen. Das Ergebnis ist ein kraftvoller und selbstbewusster Klang – Musik in den Ohren von Menschen mit Benzin im Blut.

Technisch kommt noch eine Koni-Hinterradaufhängung mit Frequency Selective Damping (FSD)-Technologie hinzu, um die Leistungsentfaltung zu optimieren, eine perfekte Straßenlage zu gewährleisten und gleichzeitig das Handling und die Stabilität zu verbessern – und dass bei maximaler Sicherheit. Der „Sport-Modus“-Wahlschalter auf dem Armaturenbrett wirkt sich positiv auf die maximale Drehmomentabgabe, die Kalibrierung der Servolenkung und auf die Reaktion des Motors auf das Gaspedal aus.

Das von Abarth entwickelte Bremssystem bietet ein optimales Ansprechverhalten und verbesserte Sicherheit speziell im Grenzbereich. Es besteht aus belüfteten Bremsscheiben, vorne mit einem Durchmesser von 284 Millimetern und hinten von 240 Millimetern.


Was gibt’s zum Design zu sagen?


Der neue Abarth F595 ist als Limousine und als Cabrio-Version erhältlich. Extra für dieses spezielle Fahrzeug wurde das Kit Estetico F595 entwickelt – glänzendes Blau steht im Kontrast mit schwarz lackierten Bremssätteln und den mattschwarzen Sport-Leichtmetallfelgen in 17 Zoll. Die sportive Optik wird durch die „F595“-Plakette am Heck und die serienmäßigen Nebelscheinwerfer zusätzlich verstärkt. Die blauen Designelemente finden sich an den Außenspiegelkappen und den vorderen und hinteren Spoilerlippen. Sie sind in Kombination mit den folgenden Farben kombinierbar: Gara Weiß, Campovolo Grau, Pista Grau, Scorpione Schwarz, Record Grau und Asfalto Grau.

Auch das Intereur versprüht einen sportlichen Look und der Fahrer sitzt hinter einem Lederlenkrad wahlweise auf einem Abarth-Sportsitz oder einem Sabelt-Rennsportsitz. Komplettiert wird das Design durch schwarze Elemente, etwa dem neuen Displayrahmen für das Infotainmentsystem und das mattschwarze Armaturenbrett. Ausgestattet ist Modell mit dem 7-Zoll-HD-Uconnect-System, zu dem ein DAB+ Radio gehört und das standardmäßig volle Integration von Apple CarPlay und Android Auto-bietet.

Die Preise für den neuen Abarth F595 starten bei 23.990 Euro.


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Lukas Schmidt

20 Juli. 2021