Adieu e-Golf: VW bereitet Gläserne Manufaktur für den ID3 vor

Lukas Schmidt

27 Dez. 2020

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Schluss nach 50.401 Einheiten: VW beendet die Produktion des e-Golf und baut die Bänder der Dresdner Fabrik für den ID3 um.

Nach dem Produktionsende des e-Golf rollt ab Januar der ID3 in Dresden vom Band. Das letzte Fahrzeug war ein e-Golf in Uranograu. Seit März 2017 sind insgesamt 50.401 Fahrzeuge in Dresden gefertigt worden. Jetzt beginnen in der Gläsernen Manufaktur dreiwöchige Umbauarbeiten, bevor Ende Januar dann die ersten ID3-Serienfahrzeuge produziert werden.


Auf den e-Golf folgt der ID3. VW macht Dresden bereit für die Produktion des elektrischen Hoffnungsträgers (Alle Bilder: Volkswagen)


Danny Auerswald, Standortleiter der Gläsernen Manufaktur: „Das Ende des e-Golf ist zugleich Auftakt der finalen Anlaufvorbereitungen für den ID3. Schon in wenigen Wochen schlagen wir für die Gläserne Manufaktur das nächste Kapitel auf. Nach Zwickau sind wir der zweite Standort in Europa, an dem Fahrzeuge auf Basis des neuen Modularen E-Antriebsbaukastens gefertigt werden. Volkswagen unterstreicht damit die Bedeutung der sächsischen Standorte bei der konzernweiten E-Offensive.“


Auch der Betriebsratsvorsitzende Thomas Aehlig sieht in dem Produktionsstart gute Nachrichten für die Belegschaft. Die Transformation 2016 habe für den Standort eine positive Zukunftsperspektive eröffnet und die nachhaltige Beschäftigungssicherung für die Stammbelegschaft sei erreicht.


In der Gläsernen Manufaktur liefen seit Eröffnung 2001 die Oberklassenlimousine Phaeton (84.235 Einheiten, 2001-2016), der Bentley Flying Spur (2.186 Einheiten, 2005/2006 und 2013/2014) sowie seit 2017 der e-Golf vom Band. Mit Anlauf des e-Golf erfolgte zudem die strategische Neuausrichtung zum „Center of Future Mobility“.


Anfang 2021 beginnen die Umbauarbeiten im Fertigungsbereich, die Gläserne Manufaktur wird für den Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) fitgemacht. Erste Umrüstungen, z.B. die Anpassung der „Hochzeitsstation“, an der Karosserie und Fahrwerk verschraubt werden, fanden bereits im Sommer 2020 statt. Nun folgen Stationen für den Einbau des Panoramadachs, des Cockpits und der Sitzanlage.


Der ID3 soll die Möglichkeiten der E-Mobilität voll ausschöpfen und bei kompakten Außenmaßen viel Platz im Innenraum bieten. Seit der europaweiten Markteinführung im September wurden mehr als 28.000 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Ab 2021 soll nun auch die Basisversion des ID3 bestellbar sein und zu weniger als 30.000 Euro angeboten werden.

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Lukas Schmidt

27 Dez. 2020