Antriebsvarianten Volvo XC 40: vier Fragen beantwortet

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Volvo-Fahrer sind treu. Dennoch gehen sie mit der Zeit. Und jetzt ist die Zeit des E-Antriebs – auch im Winter. Darum bietet Volvo den XC40 auch als Elektroauto mit Allradantrieb an. Die Traditionalisten unter den Volvo-Fahrern können aber nach wie vor konventionelle Antriebe und Motoren wählen.

Welche Antriebsvarianten gibt es?

Volvo XC40 T3 mit Verbrenner. (Alle Fotos: Volvo)


Der XC40 ist das jüngste Modell im Portfolio von Volvo und aus dem Stand zur Nummer zwei der markeninternen Absatzrangliste aufgestiegen – mit185.406 verkauften Exemplaren im Jahr 2020 nur knapp hinter dem XC 60. Ein Grund für den Erfolg: In Sachen Antriebe und Motoren spielen die Schweden ihren Kunden sozusagen ein Wunschkonzert: Das Premium-SUV gibt es als Verbrenner, Mildhybrid, Plug-in-Hybrid sowie als vollelektrische Variante. Es gibt ihn mit Frontantrieb, mechanischem Allradantrieb und mit Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse.


Was kann der Frontantrieb?

Volvo XC40 B4 AWD mit Plug-in-Hybrid-Antrieb.


Obwohl 77 Prozent aller Volvo-Kunden auf Allrad setzen, versichert der Hersteller, dass die Fronttriebler das Fahren im Schnee ähnlich souverän absolvieren. Dafür sollen die elektronischen Regelsysteme sorgen, die bei drohender Instabilität einzelne Räder gezielt abbremsen. Das gilt zum Beispiel für den XC40 T4 Recharge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Der Dreizylinder arbeitet im Zusammenspiel mit einem Elektromotor, beide sind an der Vorderachse angebracht.


Wie funktioniert der Allrad-Antrieb?

Volvo XC40 B5 AWD mit Mild-Hybrid-Antrieb.


Wer dennoch Allrad-Feeling bevorzugt, wird zum Beispiel bei der Mild-Hybrid-Variante B5 mit 250 PS fündig. Der vorn platzierte Motor wirkt auf die Vorderachse und ist mechanisch mit der Hinterachse verbunden, sowie über eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung.Verlieren einzelne Räder auf schneeglatter Fahrbahn Grip, leitet das System die Antriebskraft an die Räder mit der besten Traktion, um das Fahrzeug zu stabilisieren. So können bis zu 50 Prozent des Antriebsmoments schnell und stufenlos an die Hinterräder geschickt werden. Zudem ist der Allradantrieb auch aktiv, wenn das Fahrzeug steht, um ein Anfahren ohne Traktionsverluste zu ermöglichen. Bei guten Wetterverhältnissen läuft das SUV fast ausschließlich mit Frontantrieb, um Kraftstoff zu sparen.


Was kann der Allrad-Antrieb der vollelektrischen Variante?

Volvo XC40 Recharge P8 AWD.


Wem das noch nicht umweltfreundlich genug ist, setzt auf den vollelektrischen XC40 Recharge P8 AWD. Zwei gleichstarke E-Maschinen – die eine an der Hinter-, die andere an der Vorderachse – sorgen für eine Systemleistung von 408 PS. Das merkt man mit voller Wucht beim Anfahren: Mit zwei Mal 330 Newtonmetern Drehmoment geht es in 4,9 Sekunden von Tempo 0 auf 100. Gegenüber dem herkömmlichen XC40 weist der Allradantrieb der vollelektrischen Variante eine hinterradbetonte Abstimmung auf. Konkret: Beim Beschleunigen wird mehr Leistung am die Hinterräder geschickt, bei normaler Geradeausfahrt ohne Last beträgt das Kräfte-Verhältnis 51:49. Die Verteilung wird allein über die Steuerung der Elektromotoren geregelt, es gibt keine mechanische Verbindung zwischen den beiden Achsen.



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