Aral-Umfrage: Interesse am Autokauf steigt

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Das Auto ist wieder en vogue. Das ist auch der Lust am E-Auto zu verdanken. Für ein ruhiges Umweltgewissen steigt laut einer Umfrage von Aral die Bereitschaft, Mehrkosten dafür in Kauf zu nehmen.

Die zum zehnten Mal durchgeführte Umfrage „Trends beim Autokauf“ von Aral hat ermittelt, dass 40 Prozent der befragten Personen ganz konkret einem Autokauf in den kommenden eineinhalb Jahren planen – der zweithöchste Wert seit der Ersterhebung und 5 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung 2019.

Damals setzten zwei Drittel auf Diesel- oder Ottomotoren. Inzwischen ist das Kräfteverhältnis zwischen den konventionellen Antrieben und den Alternativen wie Hybrid- oder Elektromotor nahezu ausgeglichen. Jeder Vierte denkt über einen Hybrid nach. Dazu hat sich das Interesse an vollelektrischen Fahrzeugen während der vergangenen zwei Jahre mehr als verdoppelt – auf 15 Prozent. Erdgas oder Autogas spielt in der Wahrnehmung der Umfrageteilnehmer derweil keine Rolle mehr.

Doch die neue Lust am E-Auto ist auch mit Anforderungen an die Alltagstauglichkeit verbunden. „Vor zwei Jahren lag die durchschnittlich erwartete elektrische Reichweite noch bei 531 Kilometern, heute sollen es 680 Kilometern bis zum nächsten Ladestopp sein“, wünschen sich die Käufer. Eine kürzere Ladedauer steht ebenfalls im Fokus. Für 63 Prozent der Teilnehmenden liegt die Schmerzgrenze bei 30 Minuten oder deutlich darunter. „Nur 31 Prozent würden eine Stunde oder länger akzeptieren“, heißt es in der Studie.

Wäre das Realität, wären die Kaufinteressenten auch bereit, einen Aufpreis zu bezahlen. 7.085 Euro wären es im Durchschnitt. Bei der letzten Befragung lag der Wert bei 3.210 Euro. Angesichts der hohen Prämie fragten die Studienautoren dieses Mal ab, ob der potenzielle Elektroauto-Kauf von der Umweltprämie abhängt. 38 Prozent sagte ja, 62 Prozent würden ein Elektroauto auch ohne staatliche Förderung kaufen. Das sind gute Nachrichten für den Autohandel, der auf das hohe Interesse bauen kann.


Auch gut: Es interessieren sich 19 Prozent der Studienteilnehmer für einen Neuwagen – das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 5 Prozentpunkten gegenüber der Erhebung des Jahres 2019. Dagegen sinkt das Interesse an einem Gebrauchtwagen von 12 auf jetzt 10 Prozent. Somit bleibt dem Gebrauchtwagen nur noch Rang 3, denn 11 Prozent der Teilnehmenden suchen demnächst einen Jahreswagen. 

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