Aston Martin V12 Speedster DBR1: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

01 Mai. 2021

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Das limitierte Sondermodell des Sportwagen mit offenem Cockpit ist eine Hommage an den Le-Mans-Sieger von 1959.

Der britische Hersteller hat die Bestellbücher für seinen V12 Speedster in der DBR1-Spezifikation geöffnet. Wir fassen zusammen, welche Anleihen der offene Sportwagen aus der Vergangenheit in die Zukunft der Marke trägt.

Nur 88 Exemplare des Aston Martin V12 Speedster DBR1 werden gebaut (Alle Bilder: Aston Martin)

In welcher Tradition steht der V12 Speedster DBR1?

Der DBR1 ist bis heute der erfolgreichste von Aston Martin gebaute Rennwagen. Nach seinem Debüt im Jahr 1956 verzeichnete der DBR1 eine Reihe bedeutender Siege, unter anderem beim Spa Sportscar Race (1957); der Goodwood Tourist Trophy (1958 und 1959); und bei den 1.000 km auf dem Nürburgring (1957, 1958 und 1959). Im Jahr 1959 erreichte der ikonische Sportler den berühmten Triumph in Le Mans, der Aston Martin den Gewinn der Sportwagenweltmeisterschaft einbrachte.


Obwohl der DBR1 für den Rennsport gebaut wurde, war er auch ein Vorläufer für einige der bekanntesten „DB“-Straßenfahrzeuge der Marke. Er wurde von einem hochtalentierten Designer, Frank Feeley, bei Aston Martin selbst entworfen und ist einer der schönsten und anmutigsten aller Zeiten. Als reines Rennmodell wurden lediglich fünf Exemplare des DBR1 gebaut: vier, die vom Aston-Martin-Werksteam eingesetzt wurden, und ein einziges Auto für den privaten Gebrauch.


Welche historischen Anleihen nimmt das Sondermodell?

Der Aston Martin V12 Speedster DBR1 verfügt über geschickt integrierte maßgefertigte Elemente, die an den Siegerwagen von Le Mans erinnern, und bietet Highlights wie die Aston-Martin-Racing-Green-Lackierung, Zierumrandung und Rundaufkleber in Clubsport White, einen eloxierten Kühlergrill in Satinsilber mit Clubsport-Lipstick-Grafik, Conker-Sattelleder und technischem Textil in Viridian Green sowie Caithness-Leder als Innenausstattung. All diese Details verweisen auf die Attribute der Epoche, die den DBR1 zu der unbestrittenen Ikone machten, die er heute ist.

Die einzigartigen Fahrer- und Beifahrerhelme in Aston Martin Racing Green sitzen unter transparenten „Fenstern“, während die massiven silbernen „Flügel“-Plaketten unter der transparenten Emaille glänzen. Der fein abgestimmte Einsatz aus hochglänzendem Carbon, Caithness-Leder in Forest Green und satinsilbernen, gebürsteten Aluminium-Schaltern in der offenen Kabine des V12 Speedster unterstreichen die Hommage an eine echte Automobillegende.

Satinschwarze, diamantgedrehte 21-Zoll-Räder mit Zentralverschluss sind ein Merkmal dieser Sonderspezifikation, bei der jeder Aston Martin V12 Speedster mehr als 50 Stunden allein im Lackierprozess der hochmodernen Lackieranlage der Marke verbringt.


Was leistet der V12 Speedster?

Das Herzstück des neuen Modells ist eine Hochleistungsvariante des 5,2-Liter-V12-Twin-Turbo-Motors von Aston Martin, der eine Leistung von rund 700 PS und 753 Nm hervorbringt. Der V12 Speedster beschleunigt von 0 auf 100 in 3,4 Sekunden und hat eine Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h.



Bestellungen für die spezielle V12-Speedster DBR1 Spezifikation werden ab sofort entgegengenommen. Jeder einzelne wird am Firmensitz in Gaydon von Hand gebaut. Ab Mitte 2021 sollen die Auslieferungen beginnen, preislich liegt die Wahnsinnsflunder bei umgerechnet 880.000 Euro.

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Lukas Schmidt

01 Mai. 2021