Aston Martin Valkyrie AMR Pro: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

14 Juli. 2021

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Mit ihrem radikalen Design ist die AMR Pro eine extreme Weiterentwicklung des Valkyrie Le Mans Racer-Konzepts, das für eine Runde auf dem legendären 24-Stunden-Track nur 3 Minuten und 20 Sekunden braucht.

Limitiert auf 40 Stück und nur als Linkslenker erhältlich: Die Valkyrie AMR Pro (Alle Bilder: Aston Martin)


Was zeichnet die Aston Martin Valkyrie AMR Pro aus?


Nach der straßentauglichen Valkyrie setzt Aston Martin noch eins drauf und bringt mit der AMR Pro eine radikale Evolution des Hypercars. Die Maschine nimmt das Siegerauto des 24-Stunden-Rennens von Le Mans als Ausgangspunkt und will extreme Leistungsgrenzen jenseits der Rennregularien und der StVO ausloten. Basis für das Design ist ebenfalls die 2019 erarbeitete Valkyrie Rennversion, die aufbrach die Hypercar-Klasse zu gewinnen. 

Während das ursprüngliche Konzept, das erstmals auf dem Genfer Autosalon 2018 zu sehen war, noch auf der Plattform der Straßen-Valkyrie basierte, profitiert die AMR Pro-Version vom reinen, rennoptimierten Chassis und der Aerodynamik des Le Mans-Projekts. Das bedeutet, der Radstand ist um 380 mm länger, die Spur vorne 96 mm und hinten 115 mm breiter. Das aggressive Aerodynamikpaket fügt in der Länge noch einmal 266 mm hinzu und erzeugt durch einen besonderen Unterboden- und Oberflügelluftstrom einen etwa doppelt so hohen Abtrieb im Vergleich zur Straßenversion.

Wie sieht’s unter der Haube aus?


Die Valkyrie AMR Pro setzt auf eine modifizierte Version des 6,5-Liter-V12-Saugmotors von Cosworth. Mit einer Drehzahl von 11.000 U/min entwickelt dieses Meisterwerk der Verbrennungsmotoren satte 1.000 PS. Gewichtseinsparungen werden durch den Verzicht auf das batterieelektrische Hybridsystems, eine ultraleichte Karbonfaserkarosserie, Karbonquerlenker und eine Windschutzscheibe und Seitenscheiben aus Plexiglas erreicht. Zusammen mit seiner aerodynamischen Effizienz, die sogar das Le Mans Hypercar-Reglement übertrifft, verspricht die Valkyrie AMR Pro eine Streckenleistung, die der eines Formel-1-Autos nahe kommt.

Weitere Details zur Spezifikation und Leistung der Valkyrie AMR Pro werden später in diesem Jahr veröffentlicht, der Hersteller strebt aber eine Rundenzeit von 3 Minuten 20 Sekunden auf der 8,5 Meilen langen 24H Le Mans-Strecke an, damit würde die Sonderedition mit den LMP1-Autos um den absoluten Sieg beim größten Langstreckenrennen der Welt kämpfen.


Was legt Aston Martin noch obendrauf?


Neben dem ausschließlich auf der Rennstrecke einsetzbaren Fahrzeug erhalten Kunden die Möglichkeit, an einem maßgeschneiderten Trackday-Erlebnis teilzunehmen, das von Aston Martin auf einer Auswahl internationaler FIA-Strecken auf der ganzen Welt veranstaltet wird. Das Erlebnis umfasst den Zugang zu Strecke und Boxengasse, Unterstützung durch das Aston Martin Valkyrie Instructor-Team sowie exklusive FIA-Rennbekleidung und ein VIP-Dinner. Außerdem können Käufer an „Art of Living“-Events des Herstellers teilnehmen, bei der einige der anspruchsvollsten und aufregendsten Strecken in Großbritannien, Europa, Amerika und die Valkyrie im Mittelpunkt stehen. Weitere Informationen zu diesen exklusiven Erlebnissen werden ebenfalls später in diesem Jahr veröffentlicht.

Insgesamt 40 Stück und zwei Prototypen der Valkyrie AMR Pro will Aston Martin fertigen. Sämtliche Fahrzeuge werden ausschließlich als Linkslenker gebaut. Die Auslieferungen sind für das vierte Quartal 2021 geplant. Die Preise der längst vergriffenen Sonderausführung liegen jenseits der drei Millionen Euro.

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Lukas Schmidt

14 Juli. 2021