Audi erhöht Investitionen in Elektromobilität

Mathias Keiber

16 Dez. 2021

Außerdem startet in Nürnberg nächste Woche ein neues Pilotprojekt – laden und loungen.

Audi forciert seinen Wandel vom reinen Autohersteller hin zum Anbieter vernetzter Mobilität. Dafür erhöhen die Ingolstädter ihre Investitionen bis 2026 auf rund 37 Milliarden Euro, wovon 18 Milliarden Euro in die Elektrifizierung und Hybridisierung der Antriebsstränge fließen.


2021 hat Audi die Zahl seiner vollelektrischen Modelle verdoppelt und damit im laufenden Jahr mehr Elektroautos als Verbrenner auf den Markt gebracht. Mit dem e-tron GT quattro (im Bild), dem RS e-tron GT, dem Q4 e-tron und dem Q4 Sportback e-tron ist das Elektro-Portfolio um vier weitere Modelle gewachsen. Bis 2025 will Audi mehr als 20 vollelektrische Modelle im Angebot haben.


„Audi charging hub“


Auch in den Ausbau der Ladeinfrastruktur fließt Geld. In Nürnberg etwa erprobt Audi ab 23. Dezember ein neues Ladekonzept: Der „Audi charging hub“ richtet sich an Elektro-Mobilisten ohne heimische Lademöglichkeit und zielt darauf ab, künftig mögliche Spitzennachfragen zu bedienen.


Der Pilotstandort bietet reservierbare High-Power-Charging-Ladepunkte und einen direkt angeschlossenen Loungebereich. Als Stromspeicher fungieren gebrauchte Lithium-Ionen-Batterien, so genannte Second-Life-Batterien, die aus zerlegten Entwicklungsfahrzeugen stammen. Photovoltaikmodule auf dem Dach liefern zusätzliche Energie.


(Titelfoto: Audi)

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Mathias Keiber

16 Dez. 2021