Audi künftig in der Formel 1?

Mathias Keiber

18 Okt. 2021

Ein Statement von CEO Markus Duesmann lässt aufhorchen.

Im Bereich Motorsport ist bei Audi in den letzten Jahren kein Stein auf dem anderen geblieben: raus aus der DTM, raus aus der Formel E, rein in die Rallye Dakar. Doch so legendär das Rennen ist, und so ambitioniert das Bestreben von Audi, mit dem RS Q e-tron durch die Wüste zu brettern: Eine knapp zweiwöchige Rallye erscheint als einziges werksseitiges Engagement im Motorsport doch etwas mager. Aber möglicherweise kommt da künftig noch was dazu.


Vom Fachblatt „Auto Zeitung“ in einem aktuellen Interview nach der Formel 1 gefragt, hat Audi-Chef Markus Duesmann (rechts im Bild) folgendes zu sagen: „Motorsport gehört zu Audi. Aktuell sind wir mitten in der Erprobung unseres RS Q e-tron für die Rallye Dakar im kommenden Jahr. Und die Formel 1 hat mit Abstand die größte Reichweite. Aber sie wird sich wandeln müssen. Wenn sie es tut, sind wir immer gesprächsbereit.“


Man könnte das so übersetzen: Audi knüpft einen etwaigen Einstieg an konkrete Bedingungen. Welche das sind, ist genauso fraglich, wie ob der von Duesmann geforderte „Wandel“ tatsächlich eintritt. Eine gewisse Bereitschaft zum Wandel ist in der Formel 1 jedoch zu vernehmen. Denn aus exakt diesem Grund verpflichtete die weltgrößte Rennserie zu Jahresbeginn Stefano Domenicali als neuen CEO. Zuvor war der Italiener Chef der Audi-Tochter Lamborghini.


(Foto: Audi)

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Mathias Keiber

18 Okt. 2021