Autohersteller: Aufs Zweirad gesetzt

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Immer mehr Autobauer satteln nicht nur immer mehr auf E-Autos um, sondern auch auf E-Bikes mit unterstützendem Stromantrieb.

Dass Autofirmen nicht nur Stromer auf vier, sondern auch auf zwei Rädern entwickeln können, beweist unter anderem Porsche mit seinen E-Bikes. Seit der kollektive Stromwahn im Volkswagen-Konzern ausgebrochen ist, bringt Porsche das E-Bike Sport für schlappe 10.000 Euro ins Rennen um die Gunst vermögender Pedaltreter. Wie seine vierrädrigen Brüder ist es schnittig und schnell und fährt am Limit der gesetzlichen Geschwindigkeitsgrenzen. Für die Kaufsumme und den Komfort gibt es beim E-Bike Sport einen vollgefederten Carbon-Rahmen, der Shimano-EP8-Motor gibt bis zu 25 Stundenkilometer Motorunterstützung (mehr geht laut Gesetz nicht). Eine elektronische Shimano XT Di2 mit 11 Gängen sorgt für die Übersetzung.

 

Während sich das Modell Sport eher als Alternative für den täglichen Arbeitsweg eignet, gibt es für Abenteurer das E-Bike Cross (Titelfoto / Quelle: Porsche). Also für alle, die sich gerne abseits der üblichen Pfade bewegen. Für Verzögerung sorgen die Hochleistungsbremsen der Serie MT Trail von Magura mit extra großen, hitzebeständigen Bremsscheiben, geschaltet wird mechanisch, und zwar mit einer 12-fachen Shimano XT.

 

Doch Porsche ist nicht der nicht der einzige und schon gar nicht der erste Autohersteller mit einem Fahrradangebot. Peugeot ist mit Beginn der Serienproduktion im Jahr 1891 heute die älteste, noch existierende Automarke. Bereits 10 Jahre vorher begannen die Franzosen bereits mit der Herstellung von Fahrrädern – und 130 Jahre später macht die Firma das immer noch.

Peugeot eLC01. (Foto: Peugeot)


Das Angebot des Löwen-Labels erstreckt sich über das kompakte E-Bike eLC01 mit einer 400 Watt starken Batterie und einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 70 Kilometern. Das Modell eCO2 wurde von Peugeot für den Stadtverkehr konzipiert. Mit einer 300-Watt-Batterie ausgestattet, fährt das Modell rein elektrisch bis zu 80 Kilometer. Wer die Variante mit einer 400-Watt-Batterie wählt, kann bis zu 110 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Die beiden Trekking-Versionen eT01 D8 und eT01 Sport sind jeweils mit einem sportlichen Diamant- oder Trapezrahmen erhältlich. Dank der Batteriekapazität von 400 Watt liegt die Reichweite der Modelle ebenfalls bei bis zu 110 Kilometern.

 

Auch Opel folgt mit seinem Fahrradangebot seinen Ursprüngen. In den Zwanzigern war Opel der größte Fahrrad-Hersteller der Welt. Doch nicht die Marke des Stellantis-Konzerns tritt heutzutage in die Pedale, die Fahrradproduktion liegt in Händen von Gregor von Opel, Urenkel von Adam Opel, der mit der Linie „Opelit“ die Tradition fortführt – aber zeitgemäß auch E-Bikes baut. Sie heißen Mainhatten oder Taunus und sind online oder im Frankfurter Showroom zu bewundern und zu kaufen. Das günstigste Pedelec, der Mainhatten Blitz 26 Aktiv kostet 2.908. Euro, das teuerste Modell, der Taunus Blitz Sport up 4.198 Euro. 

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