Bella Italia! Bellissimo Pagani!

Lukas Schmidt

26 Dez. 2020

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Mit dem Huayra Tricolore zollt Pagani seiner italienischen Herkunft Tribut und feiert die Kunstfliegertruppe „Frecce Tricolori“ der italienischen Air Force.

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der „313° Gruppo Addestramento Acrobatico, Pattuglia Acrobatica Nazionale (PAN) Frecce Tricolori“ – der Kunstfliegertruppe der italienischen Airforce – verpasst Pagani seinem Huayra Streifen in den drei Landesfarben. Das Sondermodell ist passenderweise auf gerade einmal drei Stück limitiert und kostet schlappe 5.500.000 Euro (plus Mehrwertsteuer).


Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten sind das Vorbild für die neueste Pagani-Schleuder (Alle Bilder: Pagani)


Das Design des Pagani Huayra Tricolore zelebriert Details der Flugmaschinen der tollkühnen Fliegertruppe, der Aermacchi MB-339A P.A.N. Doch bei der Linienführung und aeronautisch inspirierten Gestaltungselementen hat es Pagani nicht belassen. Das Chassis wurde mit neuen Materialien von Grund auf neu aufgesetzt und auch der kraftvolle V12 hat ein paar Updates erfahren.



Herausgekommen ist ein Hypercar, das nicht nur elegant und extrem aerodynamisch ist, sondern auch brutale Leistung bietet. Angetrieben wird es von einem 840 PS-starken Twin-Turbo aus der Mercedes-AMG-Schmiede, der 5.900 U/min und 1.100 Nm Drehmoment leistet. Das Siebengang-Getriebe ist mit einem elektronischen Differential ausgestattet und bietet gegenüber einem Doppelkupplungsgetriebe 35 Prozent Gewichtseinsparung und neigt weniger zum Übersteuern.



Das Chassis ist aus Carbo-Titan der neuesten Generation und sorgt mit extremer Steifigkeit für mehr Fahrdynamik und Sicherheit. Auch die Aufhängung sorgt für bessere Abrolleffekte, die elektronisch gesteuerten Stoßdämpfer für mehr Stabilität. Die Front des Huayra wurde für die Sonderedition Tricolore neu gestaltet und bietet mehr Abtrieb und bessere Kühlung für den Motor. Die Lufthutze ist dabei auch gestalterisches Element und soll für den Jet-Look sorgen. Dank des ebenfalls optimierten Heckdiffusors saugt sich der neue Tricolore an die Straße und auch der Heckspoiler im Jet-Design trägt zur ordentlichen Bodenhaftung bei. Das auffälligste Designelement sind aber die drei Streifen in den Farben der italienischen Flagge an der Seite.




Auch im Cockpit greift Pagani das Thema auf und verspricht Leichtigkeit beim Design, Funktionalität der Bedienhebel und Unverwüstlichkeit der Materialien. So ist der Schalthebel zum Beispiel aus einem Aluminiumblock geschnitten, aufwändig gerändelt und handpoliert. Neben Anleihen an die Frecce Tricolori zitiert Pagani auch ein eigenes Sondermodell zum 50jährigen Bestehen der Fliegertruppe. Vor zehn Jahren stellten die Italiener drei Zonda Tricolore vor, die heute zu den begehrtesten Modellen des Herstellers zählen. Wie dieser Vorgänger hat auch das aktuelle Modell weiß-blaue Sitze, Lederapplikationen in den italienischen Nationalfarben und das Logo der Kunstflieger.





Einen, oder besser zwei, Haken gibt es beim Pagani Huayra Tricolore dann aber doch: Das Sondermodell ist auf gerade mal drei Stück limitiert und die Preise beginnen bei 5.500.00 Euro. Und da ist die Mehrwertsteuer noch nicht eingerechnet. Wer das nötige Kleingeld hat und die entsprechenden Beziehungen kann den Spruch „nur Fliegen ist schöner“ dann aber tagtäglich in seinem neuen Hypercar leben.

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Lukas Schmidt

26 Dez. 2020