Bestellstart Fiat E-Ducato: 4 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

15 März. 2021

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Die vollelektrische Version des meistverkauften Kleintransporters des Jahres 2020 in Europa kann jetzt bestellt werden.

Der Fiat E-Ducato soll trotz Technologiewechsel mit ähnlicher Leistung und vergleichbaren Kosten glänzen. Wir schauen, was der erste vollelektrische Lastenesel von Fiat Professional kann.


Wie der alte Ducato, nur elektrisch – so das Versprechen von Fiat (Alle Bilder: Fiat)


Für welchen Einsatz eignet sich der elektrische Ducato?


Der E-Ducato bietet insgesamt zehn Aufbauversionen vom Kastenwagen mit Ladevolumen von zehn bis 17 Kubikmetern über Kabine mit Fahrgestell in vier Längen und Personentransporter (zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich). Die maximale Nutzlast beträgt bis zu 1.910 Kilogramm. Dazu kommt noch eine modulare Auswahl von Batteriegrößen mit Reichweiten von bis zu 235 beziehungsweise 371 Kilometern im städtischen Zyklus nach WLTP. Diesen urbanen Einsatz empfiehlt Fiat Professional auch für den E-Transporter.


Drei verschiedene Wechselstrom-Batterieladegeräte stehen zur Wahl (sechs, sieben und elf Kilowatt sowie zu einem späteren Zeitpunkt auch 22 Kilowatt), und als weitere Option ein integrierter Gleichstrom-Schnellader für bis zu 50 Kilowatt Ladekapazität.



Mit welchen Vorteilen will Fiat den Technologiewechsel schmackhaft machen?


Für die Hochvoltbatterie-Batterie mit 47 Kilowattstunden bietet Fiat zehn Jahre oder 220.000 Kilometer Garantie und für die mit 79 Kilowattstunden eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern. In der Phase der Markteinführung sind die ersten fünf planmäßigen Fahrzeug-Wartungen innerhalb von 60 Monaten nach dem Kauf sowie fünf Jahre Fahrzeug-Garantie inklusive. Dazu gehört zur Standard-Ausstattung jedes E-Ducato Mopar Connect mit sechs Monaten Serviceleistungen.



Zu welchen Preisen kommt der E-Ducato?


Die Preisliste des Fiat E-Ducato reicht vom Kastenwagen L2H1 (mittlerer Radstand, normale Dachhöhe) mit 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und zehn Kubikmetern Ladevolumen für 55.400 Euro bis zum Kastenwagen L5H3 (extra langer Radstand, Super-Hochdach) mit 4,2 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und 17 Kubikmetern Ladevolumen für 61.030 Euro. Für spezialisierte Aufbauten bieten sich Fahrgestelle mit Kabine an, die mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen in vier verschiedenen Längen bei 54.800 Euro starten. Auch Fahrgestelle mit zulässigem Gesamtgewicht von 4,2 Tonnen sind erhältlich.



Wie gestalten sich die Gesamtbetriebskosten?


Mit im Vergleich zum Verbrennungsmotor niedrigeren Betriebskosten und elektrospezifischen Kaufanreizen erreicht er in seinem Hauptanwendungsbereich im Wesentlichen Parität mit einem Ducato mit Verbrennungsmotor. Fiat rechnet über einen Nutzungszeitraum von fünf Jahren bei ähnlicher Leistung mit vergleichbaren Kosten: Der E-Ducato kann innerhalb einer Laufleistung von 150.000 Kilometern etwa 15.000 Euro Kraftstoffkosten gegenüber einer vergleichbaren Dieselversion sparen, zusätzlich liegen die Wartungskosten um mehr als 40 Prozent niedriger.



Die Fiat Professional Händler in Deutschland werden die ersten E-Ducato von Ende März an ausliefern können.

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Lukas Schmidt

15 März. 2021