BMW teasert neuen LMDh-Racer

Arne Roller

16 Nov. 2021

Der BMW V12 LMR, LeMans-Sieger von 1999, bekommt 2023 einen Nachfolger.

Schon im Juni hatte der damalige M-GmbH-Chef Markus Flasch auf Instagram offiziell verkündet: BMW kehrt nach mehr als 20 Jahren in die Topklasse des internationalen Langstreckensports zurück. Der Startschuss für das neue LMDh-Programm (Le Mans Daytona hybrid) fällt 2023 mit dem 24-Stunden-Rennen in Daytona.




Jetzt hat BMW erste Teaserbilder des Fahrzeugs gezeigt. Zu sehen ist die Front des Rennwagens mit massiven Lufteinlässen, die allerdings anders als bei den neuesten Modellen BMW 4er und BMW iX nicht hochkant, sondern horizontal verlaufen. Vom Seitenprofil oder dem Heck des neuen Boliden zeigt BMW noch nichts.


Den ersten Testwagen baut die italienische Rennwagenschmiede Dallara bauen. Anschließend könnte dieser dann voraussichtlich 2022 auf der Rennstrecke von Varano erste Testfahrten absolvieren.

2023 geht der BMW M LMDh dann – sowohl ist sicher – in der amerikanischen IMSA-Serie auf Punktejagd. Als Fahrzeug der LMDh-Klasse ist er aber gleichzeitig auch für die World Endurance Championship (WEC) zugelassen, zu der auch die 24-Stunden von LeMans gehören.



BMW M LMDh startet in der IMSA, WEC und LeMans offen


Das Engagement in der WEC ist jedoch noch nicht sicher. Während Audi und Porsche bereits klargestellt haben, dass sie mit ihren LMDh-Autos sowohl in der WEC als auch in der IMSA an den Start gehen, lässt sich BMW in dieser Angelegenheit nicht zu definitiven Aussagen hinreißen.

Ex-BMW-M-Chef Flasch sagte dazu im Juni: „Einer der Gründe, warum wir uns für LMDh entschieden haben, war die Anwendbarkeit des Fahrzeuges sowohl in der IMSA als auch der WEC. Der Einsatz in der WEC und in Le Mans ist absolut möglich. Wir schauen uns das ganz genau an.“ Möglich ist es also. Klar ist es aber noch nicht.



BMW: Zeit für einen Supersportwagen im Portfolio?


Wenn es klappt, könnte daraus noch mehr entstehen: Ein erfolgreiches LeMans-Engagement von BMW würde sich als Basis für ein BMW Supercar-Revival gut eignen. Aktuell hat BMW hier im Gegensatz zur Konkurrenz (Audi R8 oder Mercedes-AMG GT) nichts Gleichwertiges im Angebot. Wie wäre es zum Beispiel mit einem neuen M1? Dass BMW in diese Richtung Ambitionen haben könnte, zeigt auch ihr augenscheinliches Interesse an einem Kauf von McLaren.

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Arne Roller

16 Nov. 2021