BMW: Premiumautobauer präsentiert Lastenrad und E-Scooter

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Bislang ist es nur ein Konzept, dass der Münchner Autobauer BMW für die „letzte Meile“ vorstellt. Dank Klappmechanismus kann der E-Scooter Clever Commute jederzeit aus dem Kofferraum geholt werden, um sich im innerstädtischen Bereich schnell und flexibel zu bewegen. Aber auch für den Lastentransport hat BMW eine Idee.

Autohersteller BMW zeigte kurz vor der IAA in München zwei Mikromobilitätskonzepte. Zum einen den Concept Dynamic Cargo“, ein Lastenfahrrad und den E-Scooter „Concept Clever Commute“. Fangen wir mit dem dreirädrigen Lastenrad an, das sich laut BMW für einen variablen Einsatz eignet, sei es für den „Lasten- und/oder Kindertransport sowie für Freizeitaktivitäten. Die Münchner bezeichnen das neue Fahrzeug als „Pick-up-Cargo Bike“. Die Ladefläche lässt sich per Modulsystem für den jeweiligen Zweck umbauen und verfügt zudem über einen Wetterschutz. Das macht das Lastenrad auch bei unschönem Wetter zur Alternative.

 

Wie man weiß, ist das Lastenrad aufgrund der Gewichtsverteilung eine Herausforderung für Ingenieure. Die Entwickler von BMW haben das gelöst, indem die Basis des dreirädrigen „Concept Dynamic Cargo“ der vordere, sich bei Kurvenfahrt neigende Hauptrahmen ist, der über eine Schwenkachse mit dem hinteren Wagenteil verbunden ist. Damit bliebe er auch bei kurviger Fahrt stabil „ohne Neigung auf der Straße. Kombiniert mit einem nur über den Tretimpuls des Fahrers angesteuerten elektrifizierten Antriebsstrang fährt sich das über die beiden Hinterräder angetriebene Fahrzeug wie ein normales Fahrrad“, versprechen die BMW-Ingenieure. Das wird auch von den nicht mitschwenkenden Rädern unterstützt, die an der Hinterachse starr montiert sind.

 

Der smarte E-Scooter Clever Commute eignet sich laut Angaben von BMW für die Mitnahme im öffentlichen Personennahverkehr oder im eigenen Auto, da er sich (wir denken an die Klappräder der 80-er Jahre) zusammenklappen lässt. Will man den Scooter in die Waggons von U- und S-Bahn oder in den Bussen des Öffentlichen Nahverkehrs mitnehmen, klappt man das Trittbrett seitlich hoch und das Hinterrad lässt sich über eine Drehachse von unten durch die entstandene Öffnung schwenken. So „zusammengefaltet“, kann man das Fahrzeug wie ein Handgepäck-Trolley handhaben. Durch die kompakten Ausmaße ist eine problemlose Mitnahme auch in kleinen Kofferräumen garantiert, so die Erfinder.

 

Da der Akku herausnehmbar ist, kann man ihn zu Hause ohne weiteres laden. „Beide Konzepte sind so ausgelegt, dass sich eine Reichweite von mehr als 20 Kilometern realisieren ließe“, teilt BMW mit.

 

Angaben, wann die Konzeptfahrzeuge käuflich zu haben sind, gibt es nicht. Noch sucht BMW einen Produktionspartner, denn selbst will der Premiumhersteller aus München nicht ran. 

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