BMW R 18 Transcontinental und BMW R 18 B: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

02 Aug. 2021

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Der „Big Boxer“ kommt als Grand American Tourer für luxuriöses Reisen und als Bagger für American Highway Cruising.

Die R 18 Transcontinental und R 18 B sorgen für amerikanisches Fahrgefühl (Alle Bilder: BMW)


Welche Zielgruppe sprechen die neuen Mitglieder der R 18 Familie an?


Mit der neuen R 18 Transcontinental erweitert BMW Motorrad die R 18 Familie um einen Grand American Tourer und mit der neuen R 18 B um einen „Bagger“, wie er insbesondere in den USA populär ist. Wie bei den bisherigen R 18 Modellen vereinen auch die zwei Neuen eine klassische Fahrwerkskonzeption nach historischen Vorbildern mit einer exklusiven Ausstattung und einem stilsicheren Design. Die Transcontinental ist wie geschaffen für Motorradreisen und Langstreckenfahrten, sowohl solo als auch zu zweit und mit Gepäck. Die R 18 B ist eher für emotionalen Fahrspaß und cooles Touren und Cruisen für einen Fahrer konzipiert.

Besondere Kennzeichen der neuen R 18 Transcontinental sind unter anderem: Frontverkleidung mit hohem Windschild, Windabweiser und Flaps, Cockpit mit vier analogen Rundinstrumenten und 10,25-Zoll großem TFT-Farb-Display, Zusatzscheinwerfer, Marshall Soundsystem, Motorschutzbügel, Koffer, Topcase, Sitzheizung, Chromumfänge und ein in Silber metallic gehaltener Motor. Davon abweichend verzichtet die neue R 18 B auf ein Topcase und bietet im Stil eines „Bagger“ unter anderem einen niedrigen Windschild, eine schlanker geschnittene Sitzbank sowie einen in Schwarz metallic matt gehaltenen Motor.

Was kann der Motor?


Herzstück ist ein für die R 18 Modelle komplett neu entwickelter Zweizylinder-Boxermotor, der „Big Boxer“. Nicht nur mit seinem Erscheinungsbild, sondern auch in technischer Hinsicht knüpft er an die traditionellen luftgekühlten Boxermotoren an, die seit Beginn der BMW Motorrad Fertigung im Jahre 1923 über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg für ein begeisterndes Fahrerlebnis sorgten. Der hubraumstärkste, jemals in der Motorradserienfertigung eingesetzte Zweizylinder-Boxermotor verfügt über 1.802 cm3 Hubraum. Die Leistung beträgt 67 kW (91 PS) bei 150 Nm Drehmoment.

Das Fahrwerk baut auf einem Doppelschleifen-Rohrrahmen aus Stahl mit Rückgrat aus Blechumformteilen auf. Die Federelemente verzichten bewusst auf vom Fahrer vorzunehmende Einstellmöglichkeiten. Vielmehr sorgen eine Teleskopgabel sowie ein von der Schwinge direkt angelenktes Zentralfederbein mit wegabhängiger Dämpfung und automatisch verstellbarer Federvorspannung für eine souveräne Führung der Leichtmetall-Gussräder und einen ansprechenden Federungskomfort. Für bestmögliches Fahrverhalten selbst im Zweipersonenbetrieb und bei voller Beladung ist das hintere, mit einer wegabhängigen Dämpfung versehene Federbein mit einem automatischen Beladungsausgleich ausgerüstet. Gebremst wird mit einer Doppelscheibenbremse vorn und einer Einscheibenbremse hinten in Verbindung mit Vierkolben-Festsätteln und dem BMW Motorrad Vollintegral ABS.


Bereits serienmäßig verfügen beide Modelle über die elektronische Geschwindigkeitsregelung DCC (Dynamic Cruise Control). Die Sonderausstattung Active Cruise Control ACC ermöglicht entspanntes Dahingleiten mit Abstandsregelung, ohne selbsttätig die Geschwindigkeit an das vorausfahrende Fahrzeug anpassen zu müssen.


Wie sieht’s mit dem Komfort aus?


Beide Modelle setzen auf eine lässige, sogenannte „Mid mounted footpeg“-Position der Fußrasten. Diese klassische Position hinter den Zylindern ist nicht nur typisch für BMW, sondern ermöglicht eine entspannte und fahraktive Sitzhaltung für bestmögliche Fahrzeugkontrolle. Mit dem Ziel hohen Langstreckenkomforts auch im Zweipersonenbetrieb ist die Transcontinental mit einer besonders komfortablen Sitzbank und serienmäßiger Sitzheizung sowie Trittbrettern ausgerüstet. Die R 18 B verfügt über eine etwas schlanker gehaltene Zweipersonensitzbank und breitere und komfortablere Fußrasten als die normale R 18.

Zur Anpassung an die individuellen Wünsche des Fahrers bieten die Motorräder serienmäßig die drei Fahrmodi „Rain“, „Roll“ und „Rock“. Ebenfalls Umfang der Serienausstattung ist die Automatische Stabilitätskontrolle ASC (Automatic Stability Control), die für hohe Fahrsicherheit sorgt. Darüber hinaus kommt serienmäßig eine Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) zum Einsatz. Neben weiteren Optionen ermöglicht eine Rückfahrhilfe komfortables Rangieren und die Funktion Hill Start Control leichtes Anfahren am Berg.


Bereits serienmäßig verfügen die neuen Modelle über ein mit dem britischen Hersteller Marshall entwickeltes Soundsystem mit zwei vorne in die Verkleidung integrierten 2-Wege-Lautsprechern. Schwarze Abdeckgitter mit weißem Marshall Schriftzug runden die klassische Optik ab. Für einen noch intensiveren Hörgenuss stehen als Sonderausstattungen ab Werk die Marshall Soundsysteme Gold Series Stage 1 und Stage 2 zur Verfügung. Bis zu 4 Lausprecher und 2 Subwoofer sorgen dann in Summe für 280 Watt Systemleistung.

Zur Markteinführung werden die neue R 18 Transcontinental und R 18 B neben den Standardmodellen als First Editions mit exklusiven Ausstattungsumfängen in klassisch schwarzem Lack mit weißer Doppellinierung angeboten. Die Preise für die neuen Modelle starten bei 26.600 Euro für die R 18 B und 27.650 Euro für die R 18 Transcontinental.

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Lukas Schmidt

02 Aug. 2021