Chipkrise: Skoda produziert 250.000 Autos weniger

Mathias Keiber

18 Okt. 2021

Die Fertigung wurde bereits eingeschränkt – und könnte demnächst komplett auf Eis liegen.

Wer aktuell auf die Lieferung eines neuen Skoda wartet, wird sich möglicherweise noch ein Weilchen gedulden müssen. Denn der Chipmangel in der Autoindustrie trifft die tschechische VW-Tochter mit voller Wucht. In den Monaten August und September musste man bereits den inoffiziellen Titel der beliebtesten Importautomarke Deutschlands an Hyundai abgeben. Und Besserung ist erst einmal nicht in Sicht.


Wie die „Automobilwoche“ berichtet, werde Skoda die Produktion ab heute „bis voraussichtlich Ende des Jahres deutlich einschränken müssen, eventuell sogar vollständig stoppen“. Konkret rechne die Marke für das laufende Jahr mit einer Minderproduktion von 250.000 Autos verglichen mit 2020, als noch 1,15 Millionen Autos die Werkshallen Richtung Kundschaft verlassen hatten.  


Momentan reihen sich bei Skoda unfertige Autos aneinander, die mangels Chips nicht finalisiert und damit auch nicht ausgeliefert werden können. Wann es dazu kommt, ist unklar. Zwar wolle man „schnellstmöglich“ liefern, eine schnelle Lösung ist aber offenbar nicht in Sichtweite: „Wir gehen davon aus, dass die Liefersituation von Halbleitern in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2022 wieder stabilisieren wird“, zitiert die „Automobilwoche“ aus dem Unternehmen. Anschließend solle sich die Versorgungssituation jedoch wieder entspannen.


(Foto: Skoda)

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Mathias Keiber

18 Okt. 2021