Chipmangel: Toyota fährt hoch, VW runter

Mathias Keiber

16 Nov. 2021

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Während die Japaner den „Schluss“ der Produktionsengpässe vermelden, ist bei Volkswagen nun auch die Fertigung von Elektroautos betroffen.

Allerorten müssen wegen des Chipmangels Pausen eingelegt werden, doch Toyota erhöht nun wieder die Produktion: Für den kommenden Dezember geht der japanische Automobilhersteller von einem Output von voraussichtlich 800.000 Fahrzeugen aus. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspreche dies einer Steigerung von mehr als fünf Prozent, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Und weiter: „Infolge der weltweiten Covid-19-Pandemie und des Teilemangels in der Branche gab es seit August Produktionsanpassungen – damit ist nun Schluss.“


Alle 14 Werke und 28 Fertigungslinien in Japan arbeiten demnach wieder normal, was auch der engen Zusammenarbeit mit den Zulieferern zu verdanken sei. Für das bis 31. März 2022 laufende Gesamtgeschäftsjahr rechnet das Unternehmen dadurch unverändert mit einer Produktion von neun Millionen Einheiten weltweit.

ID.4-Produktion in Zwickau. (Foto: Volkswagen)


Ähnliche Erfolgsnachrichten kann Konkurrent Volkswagen derzeit nicht vermelden, im Gegenteil. Denn nun sei auch die bislang bevorzugt mit Chips versorgte Produktion von Elektroautos betroffen, berichtet die „Automobilwoche“. In der aktuellen Woche würden in den reinen E-Auto-Werken Dresden und Zwickau keine Autos gebaut. In Zwickau fahren sonst alle aktuellen E-Modelle von VW vom Band, also der ID.3, der ID.4 sowie der ID.5, dazu der Audi Q4 e-tron (normal und Sportback) und der Cupra Born. Insgesamt sollen wegen der Zwangspause in Sachsen 5000 Autos zunächst nicht gefertigt werden. Kunden müssen also warten. 


(Titelfoto: Toyota)

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Mathias Keiber

16 Nov. 2021