Cupra komplettiert das Formentor-Angebot: 4 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

09 Apr. 2021

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Das SUV-Coupé der Spanier ist jetzt in neun Versionen und mit einem Leistungsspektrum zwischen 150 und 310 PS bestellbar.

Mit insgesamt neun Varianten, davon zwei mit Schaltgetriebe und sieben mit DSG, fächert die Seat-Tochter Cupra das Angebot ihres SUV-Coupés Formentor ganz schön weit auf. Wir haben uns die verfügbaren Versionen genauer angeschaut.

Der Cupra Formentor ist in neun Antriebsvarianten erhältlich


Welche Basisversionen gibt es?


Das Einsteigermodell bleibt der 1,5 TSI mit 110 kW (150 PS) zu einem Startpreis von 31.490 Euro. Der effiziente Turbo-Benziner verbraucht kombiniert 5,4-5,6 Liter auf 100 Kilometer und kann mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 7-Gang-DSG kombiniert werden. Damit sprintet der Spanier von 0 auf 100 km/h in 8,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei mit DSG sogar bei 204 km/h.


Ganz neu im Programm ist ein Einstiegsdiesel: der 2.0 TDI leistet ebenfalls 110 kW (150 PS) und startet ab 34.200 Euro. Bei einem Verbraucht von kombiniert 4,3-5,2 Litern auf 100 Kilometer soll das Modell Flottenkunden ansprechen. Der 2.0 TDI ist wahlweise mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe oder einem 7-stufigen DSG und 4Drive Allradsystem kombinierbar. Allrad und Automatik bringen mit 360 Newtonmeter etwas mehr Drehmoment auf die Straße und so gelingt der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in 8,6 Sekunden, der handgeschaltete Fronttriebler benötigt 9,3 Sekunden. Schluss ist bei 205 bzw. 203 km/h.

Wie sieht es in der Mittelklasse aus?


Zuwachs gibt es auch mit zwei neuen Varianten des bewährten 2-Liter-TSI-Aggregats. Der 140KW (190 PS) starke 2.0 TSI ist mit einem 7-Gang-DSG und 4Drive Allradantrieb ausgestattet und verbraucht 6,9-7,0 Liter. Mit seiner sportlichen Fahrleistung beschleunigt er in nur 7,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dank seines Allradantriebs erreicht er mit seinem sicheren Vortrieb eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h.

Etwas athletischer zeigt sich der Formentor VZ mit 180 kW (245 PS) starkem 2.0 TSI Motor. Mit 370 Newtonmetern liegt sein Drehmoment 50 Newtonmeter höher als der der 140 kW-Version. Damit schafft er den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 6,8 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 238 km/h, der Verbrauch liegt bei 6,9 Litern auf 100 Kilometer. In der 140-kW-Variante ist der CUPRA Formentor VZ bereits ab 36.930 Euro erhältlich, in der 180-kW-Version ab 40.140 Euro.

Wo liegt die Leistungsspitze?


Die höchste Ausbaustufe bei den Benzinern ist der Formentor VZ mit 228 kW (310 PS) starkem Vierzylinder-TSI-Motor und einem kombinierten Verbrauch von 7,7 Litern auf 100 Kilometer. Mit einem Drehmoment von 400 Newtonmetern bietet er mehr Kraft und Performance als seine Geschwister, 4Drive Allradantrieb garantiert sicheres Fahrverhalten. Dank 7-Gang-DSG sprintet der sportliche CUV aus dem Stand in nur 4,9 Sekunden auf Tempo 100. Eine optionale Brembo-Bremse an der Vorderachse sorgt für angemessene Verzögerung. Der 310 PS starke Benziner ist ab 45.090 Euro erhältlich.

Welche elektrifizierten Varianten gibt es?


Der Formentor ist auch als E-Hybrid mit einer Systemleistung von 150 kW (204 PS) und einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von 1,5-1,4 Litern und einem Stromverbrauch von 13-12,8 kWh auf 100 Kilometer erhältlich. Eine zweite Version leistet 180 kW (245 PS) bei einem Verbrauch von 1,9 Litern bzw. 14 kWh pro 100 Kilometer. Beide Ausbaustufen verfügen über einen 85 kW (115 PS) starken Elektromotor, der mit einem 1,4-Liter TSI-Motor kombiniert wird. Die 130 Kilogramm schwere, innenliegende Batterie der 245-PS-Variante liefert eine Leistung von 12,8 Kilowattstunden und bietet damit eine Reichweite von 59 beziehungsweise 55 Kilometern im WLTP-Zyklus. Mit einem Drehmoment von 400 Newtonmetern und der „Elektro Boost“-Funktion beschleunigt diese Version aus dem Stand in nur sieben Sekunden auf 100 km/h. Der Einstiegspreis für den Cupra Formentor E-Hybrid liegt bei 40.960 Euro für die 204-PS-Variante und bei 43.230 Euro für die Variante mit 245 PS.

Mit mittlerweile neun Varianten zeigt Seat, dass sie es ernst meinen mit Cupra. Stand Cupra früher als Namenszusatz für die sportlichsten Varianten der jeweiligen Seat-Modelle, haben die Spanier mit ihrem ersten eigenen Modell, dem SUV-Coupé Formentor, diese Tradition gebrochen. Das Modell ist mit mindestens 150 PS aber immer noch sportlicher als der Seat-Bruder Ateca, hier geht’s bei 110 PS los, dafür aber auch schon zu Preisen ab 23.940 Euro. Spitze ist dann der Cupra Ateca mit 300 PS, was wiederum weniger ist als beim Formentor; dafür liegt der Preis mit 46.330 über dem des sportlicher gezeichneten Modells. Stringenz sieht anders aus, aber Seat bzw. Cupra wird schon wissen, was sie tun. Hinter den Kulissen wurde ja bereits über eine Abwicklung der Marke Seat geunkt, Cupra hat auf jeden Fall mehr neue Modelle in der Pipeline und zeigt mit der Antriebsvielfalt, dass es nicht mehr nur um Sport geht.

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Lukas Schmidt

09 Apr. 2021