DAT-Report: „Autokäufer wollen keine rollende Verzichtserklärung“

Mathias Keiber

08 Nov. 2021

Wer ein Auto kauft, will darin zunehmend die eigene Persönlichkeit widergespiegelt sehen.

Als Statussymbol habe das Auto in Deutschland weitgehend ausgedient, heißt es oft. Nicht aber als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, sagt der diesjährige Report der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT).


Einmal im Jahr gibt die DAT Auskunft über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Zu den Aussagen, mit denen Autokäufer dabei konfrontiert werden, gehört diese: „Ein Auto ist für mich eine Möglichkeit, meine Persönlichkeit auszudrücken.“ Noch im Jahr 2015 bestätigten laut DAT 54 Prozent der Neu- und 45 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer diese Aussage.


Zum Ende des Autojahres 2020 sei die Zustimmung zu dieser Ansicht deutlich gestiegen. Grundsätzlich und über alle Neuwagenkäufer hinweg habe sie bei 63 Prozent gelegen – ein Anstieg von neun Prozentpunkten in den letzten fünf Jahren. Gebrauchtwagenkäufer kommen auf 55 Prozent, plus 10 Prozent.


Bei den Käufern von Autos deutscher Premiummarken habe die Zustimmung im Neuwagenbereich bei 81 Prozent gelegen, unter Gebrauchtwagenkäufern bei 74 Prozent. Importmarken seien bei Neuwagenkäufern auf 60 Prozent gekommen, Gebrauchtwagenkäufern auf 48 Prozent.


Ein weiteres Ergebnis des DAT-Reports: „Auch Corona hat die Bedeutung des eigenen Automobils gesteigert.“ Grundsätzlich könne man beobachten, dass bestimmte Faktoren wie die Individualisierung bei der Wahl des eigenen Automobils einer Veränderung unterliegen. So sei Neu- und Gebrauchtwagenkäufern das Design der Fahrzeuge immer wichtiger geworden. Anders gesagt: „Die Autokäufer wollen keine rollende Verzichtserklärung.“


(Foto: Jaguar Land Rover)

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Mathias Keiber

08 Nov. 2021