Brandgefahr: General Motors bläst zum Generalrückruf

Mathias Keiber

23 Aug. 2021

Alle Chevrolet Bolt EV müssen zurück in die Werkstatt.

Der US-Autobauer General Motors (GM) weitet den Rückruf von Elektroautos des Typs Chevrolet Bolt EV aus. Damit kommen zu den bereits zurückbeorderten knapp 69.000 E-Autos der Baujahre 2017 bis 2019 noch die rund 73.000 Exemplare bis zum aktuellen Modelljahr 2022 hinzu. Hauptsächlich sind Fahrzeuge in Nordamerika betroffen.


Hintergrund: In seltenen Fällen können die von LG Chem an GM gelieferten Batterien zwei Herstellungsfehler aufweisen – eine gerissene Anodenlasche und einen gefalteten Separator. Dadurch steigt die Gefahr eines möglichen Batteriebrands. GM wird deshalb defekte Batteriemodule durch neue Module ersetzen.


Für die Aktion rechnet der größte Autokonzern der USA mit zusätzlichen Kosten von etwa 1 Milliarde US-Dollar (850 Millionen Euro). Zuvor waren für den ersten Rückruf im November bereits Kosten in vergleichbarer Höhe veranschlagt worden.


Wegen des Risikos von Batteriebränden riet die US-Verkehrsbehörde NHTSA Besitzern bereits mehrfach dazu, die Autos nicht in Garagen oder in unmittelbarer Nähe von Häusern zu parken. 


(Foto: GM)

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Mathias Keiber

23 Aug. 2021