DS 7 Crossback Élysée: Macrons neuer Dienstwagen

Arne Roller

15 Nov. 2021

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Der französische Präsident fährt weiter SUV.


DS – und zuvor Citroën – haben in Frankreich eine lange Tradition als Lieferanten der „Motorkutschen“ für den Staatspräsidenten. Da waren die historische DS, später der Citroën SM und in jüngster Vergangenheit der DS 5. Frankreichs aktueller Präsident Emmanuel Macron sticht in der Riege der Präsidenten heraus, fährt er doch schon seit seiner Amtseinführung im Jahre 2017 SUV, nämlich den DS7 Crossback. Bisher hatte dieser den Zusatznamen Présidentiel. Der Neue, seit dem 11. November in der Präsidentenflotte, heißt jetzt – auch sehr passend – Élysée.


Charles de Gaulle in der Citroën DS, auch die „Göttin“ genannt.



DS 7 Crossback Élysée: Länger, gepanzert und mit feinem Innenraum


Der DS 7 Crossback Élysée kommt mit einer 220 kW/300 PS starken Plug-in-Hybrid-Motorisierung, Allradantrieb und einer Lackierung in Encre Blau Metallic. Das Fahrzeug basiert auf der „E-Tense“-Version des DS7 Crossback. Um den Anforderungen des französischen Staatslenkers gerecht zu werden, ist der DS 7 Crossback Élysée hinter der B-Säule um 20 Zentimeter verlängert. Macrons Beinfreiheit beträgt bis zu 545 Millimeter.


Macrons mobiler Arbeitsplatz: Einzelsitze mit Armlehne statt der üblichen Rückbank.


Anstelle der Rücksitzbank sind zwei einzelne, basaltschwarze Ledersitze mit Ellbogenstützen verbaut. Der Dachhimmel besteht aus exklusivem Alcantara®. Abgerundet wird das Interieur durch Features wie kabellose Lademöglichkeiten, USB-Anschlüsse und einen offenen, zentralen Dokumentenhalter.


Außen zeichnet sich der DS 7 Crossback Élysée durch blau-rote Blinklichter an der Front, abnehmbare Fahnenhalter sowie die Plaketten „RF“ (République Française (Französische Republik)) auf der Motorhaube, an den Vordertüren und am Kofferraum aus. Spezielle 20-Zoll-Räder und eine Haifischflossenantenne für das Telekommunikationssystem des Staatspräsidenten runden die Optik ab.


Der neue Dienstwagen des französischen Präsidenten wurde in der vergangenen Woche im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des Gedenktags an den Waffenstillstand vom 11. November 1918 erstmals präsentiert.

Arne Roller

15 Nov. 2021