DS verdoppelt Modellangebot

Thomas Flehmer

03 Feb. 2021

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Vom Subunternehmen bei Citroen zum Premiumangebot beim viertgrößten Hersteller der Welt: Die junge Marke DS geht den rasanten Aufstieg im neuen Jahr mit zwei neuen Modellen an

(Fotos: DS)


Die junge französische Marke DS verdoppelt im Jahr 2021 ihr Modellangebot. Hatte das vor knapp 13 Jahren als Submarke von Citroen gestartete und seit 2015 eigenständige Unternehmen bisher lediglich den DS 7 Crossback und den DS 3 Crossback als eigene Kreationen im Portfolio, gesellen sich 2021 ein DS 4 sowie ein DS 9 hinzu.


Besonders die 4,93 Meter lange Premium-Limousine DS 9 steht dabei ganz in der Linie der namensgebenden DS-Limousine, die Citroen von 1955 bis 1975 produzierte und die als La De-Es (übersetzt: Göttin) nicht nur wegen ihrer Hypnopneumatik eine einzigartige Individualität und Innovation in der Autowelt darstellte. Um Individualität und Innovation geht es 65 Jahre später auch bei der neuen Linie, die den traditionellen französischen Stil mit der Neuzeit kombiniert.

Die neue Limousine DS 9 wurde bereits 2020 präsentiert, kommt in diesem Jahr auf den Markt

Wie schon beim DS 7 Crossback ist der Innenraum exklusiv ausgestattet und steht an der Schwelle zum Luxus-Segment, das im neuformierten Stellantis-Konzern, zudem auch DS gehört, eigentlich Maserati abdeckt. Dagegen ist DS gemeinsam mit Alfa Romeo und Lancia nach der jüngst vollzogenen Fusion von FCA mit Fiat und Chrysler sowie PSA mit Peugeot, Citroen, Opel/Vauxhall beim nunmehr viertgrößten Automobilhersteller der Welt für das Premium-Segment zuständig.


Das neue Flaggschiff der Marke bringt auch technisch Premium-Gene mit. Die auf einer gestreckten EMP2-Plattform konzipierte Limousine erhält die neuesten E-Tense-Antriebsstränge des Konzerns und soll als Plugin-Hybrid mit bis 360 PS und Allradantrieb lediglich zwei Liter auf den ersten 100 Kilometern verbrauchen. In Kürze öffnet DS die Auftragsbücher für den DS 9, der neben dem DS 7 Crossback wohl auch einen Platz im Fuhrpark des französischen Präsidenten Emmanuel Macron finden wird. Den Marktstart gibt DS für die Mitte des Jahres an, Preise wurden noch nicht benannt.

Der DS 7 wirkt auf diesem Bild zierlicher als er tatsächlich ist


Auch im Kompakt-Segment setzt die Marke mit dem DS 4 auf Premium. Das neue Modell basiert auf dem neuen Citroen C4 und wird bei Opel in Rüsselheim gebaut – frei nach dem Motto: „Designed in Paris, made in Germany“. Dabei stellt der DS 4 im wahrsten Sinne des Wortes einen Technologieträger des Unternehmens dar. Neben der Konnektivität gepaart mit dem DS Iris-System, das auf Worte und Gesten reagiert sowie einem Head-up-Display, dem DS Smart Touch und zahlreichen Fahrassistenten werden Sicherheit und Komfort auf eine hohe Stufe gehoben.


Die neuen DS Matrix LED Vision-Scheinwerfer leuchten nicht nur die Umgebung aus, sondern dienen mit ihrer Signatur auch als Erkennungsmerkmal der Marke. Das auf der normalen EMP2-Plattform gefertigte Kompaktmodell erhält einen Plugin-Hybrid mit einer Systemleistung über 225 PS und soll bis zu 50 Kilometer rein elektrische Fahrweise garantieren. Neben Dieseln und Benzinern wird auch eine vollelektrische Version angeboten, die bereits in einigen Modellen von Peugeot, Citroen und Opel zum Einsatz kommt.


Gerade auf die Elektrifizierung legt die Marke DS einen großen Wert, da sie von den Kunden sehr geschätzt werden. Knapp ein Drittel aller verkauften DS 7 Crossback und DS 3 Crossback hatten einen elektrischen Antriebsstrang unter der Haube. Laut DS geht die Tendenz nach oben. Die beiden neuen Modelle sollen dabei helfen, nicht nur die Elektrifizierung innerhalb der Marke voranzutreiben, sondern auch die Verkaufszahlen, die im vergangenen Jahr mit insgesamt 2773 verkauften Fahrzeugen überschaubar blieben.

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Thomas Flehmer

03 Feb. 2021