E-Auto-Fahrer: sympathisch, nachhaltig, wohlhabend und modern

Kann man am Auto erkennen, wie der Fahrer tickt? Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag vom Energiekonzern Vattenfall die Bundesbürger um ein Profil von E-Auto-Fahrer gebeten – und die sind sich sicher, was einen Elektroautokäufer charakterisiert.

Dank staatlicher Förderungspolitik und wachsendem Modellangebot sowie zunehmend mehr Lademöglichkeiten gehören E-Autos immer selbstverständlicher ins Alltagsbild auf deutschen Straßen. Doch wer sitzt am Steuer? Das wollten die Forsa-Analysten in einer repräsentativen Erhebung wissen.


Antwort: Die Befragten glauben, dass es keine Technik-Freaks und Zukunftsjünger sind, die einen Stromer fahren. Die Kaufmotivation seien Umweltaspekte, ermittelte die Studie. Das empfinden 79 Prozent positiv. Sie sagen, dass die E-Auto-Besitzer auch zur Verbesserung der Schadstoffbilanz beitragen. Darüber hinaus seien es eher wohlhabende Menschen, die auf die E-Mobilität setzten, glauben die Jüngeren unter den Studienteilnehmern.


In einem Punkt ist sich die Hälfte einig: Moderne Menschen kaufen eher ein E-Auto als ein traditionell angetriebenes Fahrzeug. In der Mehrheit entscheiden sich mehr Frauen (84 Prozent) als Männer (75 Prozent) für diese Antriebsart. Die Meinung ist generationsübergreifend.


Ein weiteres Fazit: Die Nachhaltigkeit des Elektroantriebs sei ein neues Statussymbol – also nicht mehr PS, sondern gewissermaßen kW. „Sind die Fahrer somit auch besonders selbstbewusst?“ 22 Prozent stimmen dem zu. Das ein Auto viel über den Charakter des Autofahrers aussage, glauben 41 Prozent. Darum bescheinigen 13 Prozent der Befragten den E-Auto-Fahrern sogar Charakterstärke. 14 Prozent zudem glauben, dass sie sympathisch seien. Umgedreht stufen nur 6 Hundertstel die Fahrer von Elektroautos als ignorant ein. Nur 3 Prozent sagen, sie seien egoistisch.


Hat die Mehrheit der Befragten mit ihrem Profil recht, könnte sich das künftig positiv auf das Aggressionsverhalten im Straßenverkehr auswirken. Denn E-Antriebe sind auf dem Vormarsch. So stiegen die Neuzulassungen von E-Autos hierzulande 2020 im Vergleich zum Vorjahr um fast 139 Prozent, sagt das aktuelle „E-Mobility Sales Review“ von PwC Autofacts und Strategy&. Weit vorne fahren die Plug-in-Hybride (PHEV) mit einem Plus von 342 Prozent gegenüber Vorjahr, die Zulassungen batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) nahmen jedoch auch um 207 Prozent zu.


Angesichts des weltweiten Rückgangs der Autoverkäufe von rund 16 Prozent ist das eine gute Botschaft. Der Absatz von BEV stieg im Jahresverlauf global um 40 Prozent und von PHEV um 74 Prozent.


(Titelfoto: Vattenfall)

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