E-instiegsmodelle: Evoque und Disco Sport mit Plugin-Hybrid-Antrieb am Start

Mathias Keiber

04 Dez. 2020

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Land Rover rüstet zum Modelljahr 2021 nun auch die Einstiegsmodelle seiner Produktlinien Range Rover und Discovery mit Plugin-Hybrid-Antrieb aus – konkret also den Range Rover Evoque und den Discovery Sport.

(Fotos: Land Rover)


Land Rover rüstet zum Modelljahr 2021 nun auch die Einstiegsmodelle seiner Produktlinien Range Rover und Discovery mit Plugin-Hybrid-Antrieb aus – konkret also den Range Rover Evoque und den Discovery Sport.


Der Range Rover Evoque und der Discovery Sport führen nun beide das Label „PHEV“ (plug-in hybrid electric vehicle). Unter der Modell-Bezeichnung P300e kombinieren die beiden Varianten einen 147 kW / 200 PS starken 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benziner samt Achtgangautomatik mit einem 80 kW / 109 PS leistenden Elektromotor als Hinterachsantrieb – ein insgesamt 227 kW / 309 PS starkes Paket. Damit beschleunigt der Evoque in 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Discovery Sport in 6,6 Sekunden.

Range Rover Evoque P300e


Der E-Antrieb erhält seine Energie aus einem unter den Rücksitzen platzierten Lithium-Ionen-Akku mit 15 kWh Kapazität (12,17 kWh effektiv). Ist das Duo rein mit E-Power unterwegs, ist ein Höchsttempo von 135 km/h möglich. Die rein elektrische Reichweite gibt Land Rover für beide Modelle mit „bis zu 61 Kilometer“ an.


Drei wählbare Fahrmodi gibt es:


„Hybrid“-Modus (Standard-Einstellung): Dabei findet die Steuerung automatisch die bestmögliche Kombination aus Benzin- und Elektroantrieb für die jeweilige Situation. Die Regelstrategie entscheidet dabei auf Basis von Faktoren wie Fahrbedingungen oder Energievorrat.


„EV“-Modus: Hier werden Evoque und Discovery Sport ausschließlich per E-Motor angetrieben, gespeist vom Energievorrat in den Akkus.


„Save“-Modus: Diese Einstellung räumt dem Verbrennungsmotor Vorrang ein. Während der Benziner als Hauptantriebsquelle dient, wird der Batterieladestand automatisch auf dem gewählten Niveau gehalten.


Bei Geschwindigkeiten über 135 km/h wird der Elektromotor entkoppelt, um den Luftwiderstand zu senken und so die Effizienz zu steigern. Fahren Evoque oder Discovery Sport wieder langsamer als 135 km/h, ist der E-Motor übergangslos erneut am Antrieb beteiligt.


Anstelle der herkömmlichen Hydraulik-Bremsen verfügen Evoque und Discovery Sport als PHEV über ein sogenanntes „Brake-by-Wire“-System. Es wechselt nahtlos zwischen regenerativem Bremsen und konventioneller Reibungsbremse. Beim regenerativen Bremsen stellt Brake-by-Wire bis zu 0,2 g Verzögerung bereit. Im Schiebebetrieb nutzt es die kinetische Energie des Fahrzeugs zum Laden der Akkus.

Land Rover Discovery Sport P300e


Mit einem Mode-2-Ladekabel können Evoque P300e und Discovery Sport P300e an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose in 6 Stunden und 42 Minuten komplett aufgeladen werden. Schneller geht es mit dem Mode-3-Ladekabel. Es passt zu 7-kW-Wallboxen mit Wechselstrom oder öffentlichen Wechselstrom-Ladesäulen. So lässt sich der Akku in einer Stunde und 24 Minuten von 0 auf 80 Prozent laden. Noch zügigere Möglichkeiten eröffnet das ständig wachsende Netz öffentlicher Gleichstrom-Schnellladesäulen: Mit 32 kW sind in knappen 30 Minuten wieder 80 Prozent Energie in einem zuvor leeren Akku. Zugang zum Stromanschluss finden die Nutzer des Evoque PHEV oder Discovery Sport PHEV über eine Klappe im hinteren Kotflügel – gegenüber der Tankklappe.


Kontakt zu ihren Fahrzeugen können die Besitzerinnen und Besitzer über die Remote Smartphone-App halten. Mit ihr lässt sich einerseits der Ladestatus des Akkus überwachen und andererseits der Wagen für die nächste Fahrt vorbereiten. Auch ein Ladetimer zählt zum Funktionsumfang der App. Weiterhin haben die Nutzer die Option der automatischen Vorkonditionierung von Akku und Innenraumtemperatur vor Fahrtbeginn.


Die Plugin-Hybrid-Version des Evoque steht mit 54.563 Euro in den Bestellbüchern, der Discovery mit 55.446 Euro. Davon abziehen kann man im Rahmen der Innovationsprämie 5.625 Euro.

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Mathias Keiber

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