Easter Jeep Safari 2021: 7 Konzeptfahrzeuge vorgestellt

Lukas Schmidt

25 März. 2021

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Neun Tage Dreck und Allradabenteuer: Bei der alljährlichen Easter Jeep Safari des 4x4 Clubs Moab´s Red Rock 4-Wheelers fahren die schärfsten Jeeps durch die Wüste Utahs.

Seit 1967 unternehmen Jeep-Enthusiasten in Utah Tagestouren mit ihren Allradlern. Mittlerweile ist das Event zum neuntägigen Happening angewachsen und dieses Jahr stellen Jeep und Jeep Performance Parts (JPP) sieben neue Konzeptfahrzeuge vor.

4x Welt-Premiere und 3x Moab-Premiere: Jeep schickt bei der Oster-Safari sieben Konzeptfahrzeuge in die Wüste Utahs (Alle Bilder: Jeep)


Jeep Magneto


Der Jeep Wrangler Magneto ist ein elektrisches Klettertalent. Jeep Ingenieure und Designer haben ein lokal emissionsfreies Fahrzeug auf vier angetriebene Räder gestellt, das auf dem zweitürigen Jeep Wrangler Rubicon basiert und einen axialen Strömungs-Elektromotor mit einer Nenndrehzahl von 6000 Umdrehungen pro Minute nutzt. Vergleichbar mit dem 3.6 V6 Pentastar-Benziner ist der kompakte E-Motor auf 370 Newtonmeter Drehmoment und 285 PS eingestellt. So beschleunigt Magneto in 6,8 Sekunden von Null auf 96 Kilometer pro Stunde.

Vier Batteriepakete mit insgesamt 70 Kilowattstunden sind wasserdicht versiegelt, um die Wat-Tiefe des Wrangler von 76 Zentimetern zu erhalten. Bordsysteme wie Infotainment oder Beleuchtung versorgt eine zusätzliche herkömmliche zwölf Volt Batterie, eine zweite kümmert sich um Zusatzgeräte wie zum Beispiel die Seilwinde. Unterfahrschutz-Bleche bewahren die Hochvoltbatterie-Pakete vor möglichen Remplern beim harten Geländeeinsatz. Ein zehn Kilowatt starker Heizer sorgt für Komfort im offenen Wrangler-Innenraum.

Vier Batteriepakete mit insgesamt 70 Kilowattstunden sind wasserdicht versiegelt, um die Wat-Tiefe des Wrangler von 76 Zentimetern zu erhalten. Bordsysteme wie Infotainment oder Beleuchtung versorgt eine zusätzliche herkömmliche zwölf Volt Batterie, eine zweite kümmert sich um Zusatzgeräte wie zum Beispiel die Seilwinde. Unterfahrschutz-Bleche bewahren die Hochvoltbatterie-Pakete vor möglichen Remplern beim harten Geländeeinsatz. Ein zehn Kilowatt starker Heizer sorgt für Komfort im offenen Wrangler-Innenraum.

Jeepster Beach


Das Konzeptfahrzeug Jeepster Beach startete 1968 als Jeepster Commando (C-101) und wurde nun mit einem Jeep Wrangler Rubicon von 2020 kombiniert. Jeepster Commando waren gebaut für fun in the sun, und dieser ultimativ auf Strand ausgerichtete Cruiser setzt diese Tradition fort. Die Originalkarosserie erhielt einige Modifikationen, behielt aber ihre originalen Chrom-Akzente, ergänzt mit einer modernen Zweiton-Lackierung mit Hazy IPA und Zinc Oxide. Auch wenn der Jeepster Beach aussieht wie ein historischer Jeepster, trägt er unter dem Blech die Leistungsfähigkeit eines modernen Jeep Wrangler.

Unter der Motorhaube arbeitet ein Vierzylindermotor mit zwei Litern Hubraum und Turboaufladung, der in seiner Kalibrierung für das Konzeptfahrzeug mit 340 PS und 500 Newtonmetern 25 Prozent mehr Leistung und Drehmoment erreicht als seine Serienversion. Der Motor mit Direkteinspritzung verwendet einen Twin-Scroll-Turbolader mit geringem Trägheitsmoment, der direkt am Zylinderkopf montiert ist, sowie einen eigenen Kühlkreislauf für Turbolader, Ansaugluft und Drosselklappe für außergewöhnliches Ansprechverhalten, Leistung und Kraftstoffeffizienz. Ein Achtgang-Automatikgetriebe in Verbindung mit einem 4:1 untersetzten Verteiler-Getriebe bringt die Kraft auf 35 Zoll großen Reifen.

Der Innenraum des Jeepster Beach zeigt Einzelsitze in rotem Leder. Statt der Rücksitze glänzt hinten ein verchromter Überrollbügel.

Jeep Red Bare


Der Jeep Red Bare Gladiator Rubicon wird von einem aufgeladenen Dreiliter-V6-EcoDiesel-Motor mit einer Leistung von 260 PS und einem Drehmoment von 442 Newtonmetern angetrieben. Er ist feuerrot lackiert und trägt mattschwarze Grafiken mit Akzenten in Goldton. Die Mojave-Motorhaube mit ihren Kühllufteinlass-Einsätzen und der Motorhauben-Grafik harmoniert mit den mattschwarzen Kühlergrill-Einsätzen. Ein schwarzes Softtop und Halbtüren für die ultimative Open-Air-Freiheit runden das robuste Erscheinungsbild ab.

Das Modell rollt auf einem JPP-Höherlegungs-Satz um fünf Zentimeter und 17 Zoll großen, metallicschwarzen Rädern mit 37 Zoll großen BF Goodrich Mud-Terrain Reifen. Auf der Ladefläche ist ein Rollbügel montiert, dazu eine aufrollbare Ladeflächen-Abdeckung und ein Trägersystem. Die Türschweller schützen JPP Sand Slider Rock Rails, der vordere Stahl-Stoßfänger nimmt eine Warn-Seilwinde auf.

Das Interieur besteht aus schwarzen Katzkin-Ledersitzen mit roten Nähten und roten Flanell-Einsätzen. Die Instrumententafel mit dem gleichen Flanell-Bezug verleiht dem Innenraum ein ebenso außergewöhnliches wie rustikales Finish.

Jeep Orange Peelz


Auf der Basis eines zweitürigen Wrangler, ist das Konzeptfahrzeug Jeep Orange Peelz ein Tribut an den langjährigen Lifestyle von Open air fun-and-freedom, der den Wrangler zur globalen Ikone werden ließ. Prototyp-Halbtüren von JPP, ein Hardtop ohne Scheiben und ein abnehmbares, einteiliges Freedom Top-Glasschiebedach sind die Kennzeichen dieses Konzeptfahrzeugs. Den Look unterstreichen eine mattschwarze umlaufende Grafik an der Gürtellinie und gleichfarbige Vintage-Jeep-Embleme seitlich hinter den vorderen Kotflügeln, was die auffällige Außenfarbe Orange Peelz zusätzlich betont. Die Motorhaube mit schwarzen Mopar-Haubenverschlüssen und Jeep Willys-Logo flankieren zwei Offroad-LED-Scheinwerfer von JPP, die an der Basis der A-Säulen montiert sind und die jeweils 4.800 Lumen Lichtleistung liefern. Die Mopar-Frontscheibe aus Corning Gorilla Glas sorgt für zusätzlichen Schutz gegen Splitter und Risse während der Fahrt.

Den Antrieb des Jeep Orange Peelz übernimmt der 3.6 Pentastar V6 mit 285 PS und 352 Newtonmetern Drehmoment, gepaart mit TorqueFlite Achtgang-Automatikgetriebe. Der bewährte Antrieb profitiert von einem JPP-Ansaugtrakt und einer JPP-Katalysator-Abgasanlage

Im Innenraum passen die karierten Armlehnen und Sitzeinlagen sowie die Lackierung des Armaturenbretts zum Orange Peelz-Exterieur.

Jeep Farout


Als Zugabe zum Wayout-Konzeptfahrzeug von 2019, ist der Jeep Farout ein echtes Overlanding-Fahrzeug, das die Nutzlast des Jeep Gladiator und den reichweitenstarken 3.0 V6 EcoDiesel nutzt, um Abenteurer weiter abseits der ausgetretenen Pfade zu führen. Das Hauptmerkmal dieses voll funktionsfähigen Konzeptfahrzeugs ist ein knapp 4,9 Meter langes und 2,3 Meter hohes Dachzelt, das sich in Sekundenschnelle öffnen und schließen lässt. Einmal ausgepackt, bietet es bequem Platz für bis zu vier Personen.

Der Farout ist in der neuen Karosseriefarbe Earl lackiert, mit chartreusefarbenen Akzenten unter anderem auf der Motorhaube und den Abschlepphaken. Seine robuste Statur unterstreichen ein JPP fünf Zentimeter Höherlegungssatz, 17 Zoll große Räder in mattem Anthrazit, 37 Zoll große Geländereifen, ein modifizierter Gladiator Rubicon-Stahlstoßfänger mit 5,4 Tonnen-Seilwinde, Aufsetzschutz-Rohre und FOX-Performance-Stoßdämpfer. Das integrierte Dachträgersystem ermöglicht den Transport von Ausrüstung.

Statt des kalten, funktionalen Looks traditioneller Überlandfahrzeuge bietet der Farout einen warmen, einladenden Innenraum mit Holzverkleidung und sanfter Beleuchtung, einen voll funktionsfähigen Kühlschrank und Herd sowie hängende Stauräume, eingebaute Sitze und einen Tisch.


Jeep Wrangler Rubicon 392


Der Jeep Wrangler Rubicon 392 ist auf dem Weg in die Serienproduktion, begann diesen aber als V8-bestücktes Wrangler Rubicon Konzeptfahrzeug. Im Herzen ein Krieger, wagte dieses Jeep Konzeptfahrzeug, mit V8 Performance, tollem Innenraum und maßgeschneidertem Exterieur anders zu sein. Herz des Jeep Wrangler Rubicon 392 ist sein 6,4 Liter großer V8 mit 485 PS Leistung und 644 Newtonmeter Drehmoment. Fast 75 Prozent des Drehmoments liefert dieser Saugmotor gerade mal knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl.

Zu einem Jeep Wrangler mit V8 gehört ein unverwechselbarer Klang. Dafür sorgt die aktive Dual-Mode-Auspuffanlage mit Ventilen, die bei höherer Motorlast automatisch öffnen, um den Abgas-Gegendruck zu verringern. Die Lackierung des Konzeptfahrzeugs in Granite Crystal kontrastieren Bronze-Akzente wie Schriftzüge oder Abschlepphaken.

Jeep Top Dog


Der Top Dog basiert auf dem Jeep Gladiator und ist ein Spaß-Konzeptfahrzeug für Mountainbiker. Lackiert in K-9 Blue, weitet das Konzeptfahrzeug die Transportfähigkeitendes Jeep Pickups aus, indem ein maßgeschneidertes Ladeflächen-Stausystem den serienmäßigen Frachtraum ersetzt. Auf der Beifahrerseite des Ladesystems beherbergen Schubladen Werkzeuge und Ausrüstung für Mountainbike-Fahrer. Auf der Fahrerseite sorgen ein batteriebetriebener Kühlschrank und ein elektrischer Hot Dog Grill für das leibliche Wohl. Das schwarze Interieur des Top Dog ist mit Blenden und Ziernähten in K-9 Blue versehen.

Oberhalb der Passagierkabine bieten zwei Rhino-Trägerstrukturen Platz für weitere Werkzeuge und Ausrüstung. Zwei externe Arbeitsleuchten sind zu beiden Seiten angebracht, ebenso ein Satz Traktionsmatten, mit denen ein festgefahrenes Fahrzeug wieder befreit werden kann. Oben auf der Trägerstruktur bieten zwei Fahrrad-Ständer sicheren Transport der Mountainbikes zu den Trails. Direkt über der rückwärtigen Seilwinde lässt sich für den Zugang zu den Mountainbike-Ständern eine Leiter ausziehen.

Den Antrieb des Jeep Top Dog Konzeptfahrzeugs übernimmt der 3.6 Pentastar V6 mit 285 PS und 352 Newtonmetern Drehmoment, gepaart mit TorqueFlite Achtgang-Automatikgetriebe.


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Lukas Schmidt

25 März. 2021