Die 10 beliebtesten Elektroautos Deutschlands

Mathias Keiber

14 Jan. 2022

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355.961 rein batteriebetriebene Pkw wurden 2021 laut KBA in Deutschland zugelassen. Das entsprach einem Anteil am Gesamtmarkt von 13,6 Prozent – und einer Steigerung von 83,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Top 10 der absatzstärksten Modelle.

1. Tesla Model 3 (35.262 Neuzulassungen)

Mängel in der Verarbeitungsqualität scheinen für Elektroautofans kein großes Hindernis zu sein. Quasi alle Tester monierten schwankende Spaltmaße und wellige Türgummis beim Tesla Model 3, trotzdem verkaufte sich das Auto besser als jeder andere Stromer in Deutschland. Gründe: Nebst der nicht zu bestreitenden Popularität der kann beherrscht keine Hersteller das Thema Software so gut wie Tesla. (Foto: Tesla)


2. VW E-Up (30.797)

Mittlerweile eingestellt (die Nachfrage war infolge der Umweltprämie wohl nicht mehr zu bedienen), gibt es den E-Up nur noch als Gebrauchtwagen. Wer ihn als Zweitfahrzeug im städtischen Pendelverkehr nutzt, kann sich glücklich schätzen: Realistische Verbräuche, die inkl. Ladeverlusten eher Richtung 15 als 20 kWh pro 100 Kilometer gehen, und maximale Wendigkeit bei nur 3,60 Metern Länge sind starke Argumente. (Foto: Volkswagen)


 3. VW ID.3 (26.693)

Der erste grundständig als Elektroauto entwickelte Volkswagen ist im ersten vollen Jahr seiner Verfügbarkeit nicht das meistverkaufte Elektroauto Deutschlands. Das ist für seinen Hersteller eine Schmach. Nichtsdestotrotz bringt der ID.3 die Stärken des Golf ins Zeitalter der Elektromobilität. In puncto Software ist allerdings noch viel Luft nach oben. (Foto: Volkswagen)


4. Renault Zoe (24.736)

2020 noch eilte der Zoe in Deutschland von Verkaufsrekord zu Verkaufsrekord und war zum Jahresende das meistverkaufte Elektroauto. Renault hatte schlicht das richtige Modell zur richtigen Zeit auf dem Markt. Doch Zeiten ändern sich: 2021 endete für den Zoe mit einer Katastrophe: Das Facelift erhielt im November beim Euro-NCAP-Crashtest 0 von 5 Sternen. (Foto: Renault)


5. Smart EQ Fortwo (17.409)

Die Stadt verlassen sollte man mit dem Smart EQ Fortwo nicht unbedingt. Denn mit gerade einmal 17,6 kWh Batteriekapazität sind nach WLTP nur 133 Kilometer Reichweite drin. Andererseits: eine kleinere Batterie wiegt weniger und ist auch schneller wieder voll. Mit dem optionalen 22-kW-Lader sind die Akkus über einen Typ-2-Anschluss in 40 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen. Innerorts liegen die Vorteile des Smart auf der Hand. (Foto: Daimler)


6. Hyundai Kona Elektro (17.240)

800-Volt-Technik, wie der Ioniq 5, bietet der 2018 gestartete Kona Elektro von Hyundai zwar nicht, trotzdem ist das kleine SUV ein toller Stromer. Serienmäßig ist er nicht nur mit autonomem Notbremsassistenten ausgestattet, sondern ebenso mit aktivem Spurhalteassistenten. Letzteres ist bei Einstiegsversionen alles andere als üblich. Erhältlich ist der Kona Elektro mit 39 oder 64 kWh großer Batterie und mit 100 oder 150 kW Leistung. (Foto: Hyundai)


7. Skoda Enyaq iV (13.026)

In den vollelektrischen Top 10 ist der Skoda Enyaq iV das erste volltaugliche Familienauto: 4,65 Meter lang, überzeugt es mit viel Platz und viel Komfort – und praktischen, Skoda-typischen Kniffen wie zahlreichen Ablagen und Fächern. Das SUV ist nicht nur größer als seine engen Verwandten, der VW ID.4 und der Audi Q4 e-tron, es verkauft sich auch besser. (Foto: Skoda)


8. VW ID.4 (12.734)

Der ID.4 hat ähnliche Stärken wie der ID.3 – und ähnliche Schwächen: die Materialauswahl ist schlicht, die Software schlicht nicht gut genug. Dafür ist man geschmeidig-gemütlich unterwegs. Ganz Volkswagen eben. (Foto: Volkswagen)


9. Fiat 500 (12.516)

Der Stilikone Fiat 500 ist nun auch vollelektrisch unterwegs. Heimspiel hat das knuffige Modell freilich in Innenstädten. Mit einer WLTP-Normreichweite von 320 Kilometern bei der Version mit 42 kWh großer Batterie kann man sich jedoch auch auf die Mittelstrecke trauen. (Foto: Fiat)


10. BMW i3 (12.178)

Der BMW i3 ist ein echtes Unikum, denn seine Nachfragekurve verläuft absolut antizyklisch: Anfangs ein ziemlicher Ladenhüter, übertraf der i3 bis 2019 fünfmal infolge seine Verkaufszahlen des Vorjahres. Und vermutlich hätte er 2020 in Deutschland erstmals die 10.000er-Marke durchbrochen, wären die Autohäuser nicht wochenlang geschlossen gewesen. 2021 hat er nun geschafft. Seit 2013 auf dem Markt, hat er sich in Deutschland nie besser als letztes Jahr verkauft. (Foto: BMW)



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Mathias Keiber

14 Jan. 2022