Ferrari 812 Competizione und 812 Competizione A: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

06 Mai. 2021

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Das Coupé 812 Competizione und der Targa 812 Competizione A versprechen kompromisslose Leistung, absolute Kontrolle in jeder Situation und maximalen Fahrspaß.

Coupé oder Targa – das ist hier die Frage (Alle Bilder: Ferrari)


Welchen Antrieb setzt Ferrari ein?


Für die Competizione-Sondermodelle hat Ferrari den V12 des 812 Superfast noch einmal überarbeitet und kitzelt aus der 6,5-Liter-Maschine 830 PS und ein Drehmoment von 692 Nm. Beide Modelle sind mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet. Derart motorisiert werden die Supersportler in 2,85 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer katapultiert, die Höchstgeschwindigkeit geben die Italiener mit einem augenzwinkernden „mehr als 340 km/h“ an.

Bei allem Fahrspaß erfüllen die Modelle dennoch die strengsten Abgasnormen, dafür sorgt ein Partikelfilter. Damit der Sound nicht zu kurz kommt, hat Ferrari kurzerhand einen weiteren Auspuff eingebaut, der die Dämpfung des Partikelfilters in den Mittelhohen Frequenzbereichen ausgleichen soll.

Was macht das Design der Modelle aus?


Für eine verbesserte Aerodynamik mussten die Designer einige Änderungen an den Proportionen des 812 vornehmen, besonders die geänderten Lufteinlässe an der Front und die Luftauslässe unter der Karbonklinge auf der Motorhaube geben den Competizione-Modellen einen eigenen Look.

Die Heckscheibe verschwindet beim Coupé unter einer Aluminiumverkleidung, deren Struktur die Aerodynamik ebenso wie der höher gezogene Spoiler weiter verbessert. Optisch wirkt das Modell dadurch kompakter, der Rallye-Streifen zieht sich nicht mehr nur über Haube und Dach sondern setzt sich bis zum Heck fort – wir finden: gelungen! Beim Targa harmonieren der Bügel und die geschwungene Karbonklinge überraschend gut und verleihen der offenen Version eine ganz eigene Optik, der Schwerpunkt scheint tiefer zu sitzen.

Was hat sich am Interieur getan?


Im Cockpit hat sich im Vergleich zum 812 Superfast weniger getan. Die Anordnung und der Look der Instrumente ist gleich geblieben. Die Türverkleidung soll nicht nur tatsächlich leichter geworden sein, sondern auch einen filigraneren Eindruck vermitteln. Eine wirkliche Neuerung gibt es dann aber doch: Zum ersten Mal setzt der Hersteller in einem V12 auf das Ferrari-typische Schaltmuster um den neuen Fahrzeugen einen Hauch Tradition zu verleihen.

Otto Normalverbraucher wird vermutlich nicht in den Genuss der 812 Competizione Sondermodelle kommen, sie sind streng limitiert und treuen Fans der Marke vorbehalten. Zu den Preisen und Stückzahlen schweigt sich Ferrari bisher aus.

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Lukas Schmidt

06 Mai. 2021