Ford: Kunden erproben E-Transit

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Der Ford E-Transit ist noch nicht auf den Markt, doch ausgewählte Flottenkunden testen bereits das voll-elektrische Nutzfahrzeug auf öffentlichen Straßen, bevor es im Frühjahr des kommenden Jahres in den Händlerräumen steht.

Ford stellt sich beim voll elektrifizierten Transit der härtesten Prüfkommission – den Flottenkunden. Die prüfen derzeit den vollelektrischen Transit im geschäftlichen Alltag auf Herz und Nieren. In Zusammenarbeit mit Post-, Paketdiensten und Lebensmittellieferanten wird dabei eine zehn Exemplare umfassende Vorserienflotte erprobt, zwei davon sind in Deutschland unterwegs.


Die Einladung, als Tester zu fungieren, ist natürlich nicht uneigennützig. Neben dem Feedback für die Entwickler geht es auch darum, den die Effizienz des E-Fahrzeuges unter Beweis zu stellen: „Wir wollen unseren Kunden zeigen, dass voll-elektrische Nutzfahrzeuge ihre Produktivität steigern und zugleich die Belastung der Umwelt verringern können“, heißt es bei Ford.


Die Feldversuche durch die Kunden sind aus Sicht des Herstellers die Abnahmefahrt für den Markt, um auch in der Ära der E-Mobilität vorne mitzufahren. Denn der deutsche Ableger des US-Herstellers hat eine Position zu verteidigen. Ford ist in der Kategorie „leichte Nutzfahrzeuge“ Marktführer in Europa. Dabei spielt der Transit schon über 50 Jahre eine tragende Rolle.

Andere Betriebe, andere Anforderungen: Ford will passgenau liefern. (Fotos: Ford)


Auf der Checkliste der 3,5- bis 4,25-Tonner stehen für die Kundentester unter anderem spezialisierte Auf- und Umbauten. Zum Beispiel der Einbau eines Kühlkoffers für Lebensmittel-Transporte inklusive 2,3-kW-Onboard-System. Dabei ist unter anderem ein mit Regalen und Kofferbau ausgestatteter Transporter, damit das Fahrzeug als rollende Werkstatt genutzt werden kann. Für die Paket- und Lieferdienste wird eine Variante mit Kastenaufbau, Durchgang zur Fahrerkabine, zusätzlichem Klappsitz und Luftfederung in die Erprobung geschickt.


Damit transformiert Ford Deutschland einen Transport-Klassiker in die Neuzeit. Laut Hersteller kommt das Lastenfahrzeug auf 350 Kilometer Reichweite nach WLTP-Maßstäben. Man kann zwischen drei Längen und Höhen wählen.


Auch der Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid (PPHEV) war zuvor von der Flottenkundschaft erprobt worden. 240.000 Kilometer spulten die Tester mit dem Plugin-Hybrid-Nutzfahrzeug von Ford ab. „Bei diesen realen Erprobungsfahrten stellte sich zum Beispiel heraus, dass alleine in London 75 Prozent der Laufleistung im emissionsfreien Fahrmodus absolviert wurden“, heißt es vom Hersteller.


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