Ford Maverick: 4 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

11 Juni. 2021

1/9
Ford erweitert sein Pick-up-Line-up um einen Voll-Hybrid Kompakten mit fünf Sitzen und einem Verbrauch von unter sechs Litern auf 100 Kilometern.

Der Maverick soll der Pick-up für alle sein, die bisher dachten niemals einen Pick-up zu brauchen. Das Modell ist kompakt aber kräftig und vollgepackt mit Technik und praktischen Details. Wir fassen zusammen, was genau Ford in seinen Neuzugang gepackt hat.

Laut Ford wird der Maverick der effizienteste Pick-up auf dem amerikanischen Markt sein (Alle Bilder: Ford)


Was sind die wichtigsten Zahlen zum Maverick?


Der neue Ford ist ein kompakter Pick-up mit einem 191 PS Vollhybrid-2,5-Liter-Vierzylinder und Vorderradantrieb. Der Maverick soll weniger als sechs Liter Benzin auf 100 Kilometer brauchen und mit einer Tankfüllung über 800 Kilometer Reichweite schaffen. Die Zuladung beträgt 680 Kilogramm, die Anhängelast 900 Kilogramm. Ebenfalls erhältlich ist eine 2,0-Liter-EcoBoost-Benziner mit 250 PS und 8-Gang-Automatik, der auch mit Allradantrieb und einer Anhängelast von 1,8 Tonnen erhältlich ist.

Welche Inneren Werte bietet der Maverick?


Im Zentrum des Interieurs steht ein 8-Zoll-Touchscreen mit Apple CarPlay oder Android Auto und dem System FordPass Connect, das neben On-Board-WiFi den Fernzugriff via Smartphone auf die wichtigsten Fahrzeugfunktionen ermöglicht.

Der Innenraum wirkt recht geräumig, das Armaturenbrett einfach und aufgeräumt. Laut Ford war es auch das Ziel der Designer, ein Cockpit zu schaffen, das schnörkellos und dafür ehrlich rüberkommt und die Macher unter den Menschen anspricht, die eine ordentliche Qualität erwarten ohne Wert auf Schnickschnack zu legen. Ein paar farbige Akzente um die Lüftung und eine abgesetzte horizontale Linie in derselben Farbe sorgen dennoch für ein angenehmes Ambiente. 

Neben praktischen Staufächern für allerlei Krimskrams, Werkzeuge oder Sportgeräte, die der typische Pick-up-Fahrer so mit sich rumschleppt hat der Maverick natürlich auch ein geräumiges Heck mit dem Ford-typischen Flexbed-System. Die einfache Wanne ist nicht nur mit zwei 12-Volt-Anschlüssen ausgestattet, sondern lässt sich zudem schnell in mehrere Segmente unterteilen, mit Zwischenböden abtrennen oder mit Halterungen für Kayaks oder Fahrräder ausstatten.

Wie sieht der Maverick aus?


Der Maverick hat einen ganz eigenen Look, gibt sich aber vor allem von der Seite trotzdem als Teil der Ford-Familie zu erkennen. Die Front dominiert eine sich über die gesamte Fahrzeugbreite und den großen Kühlergrill streckende Metallklammer, die auch das Ford-Logo beinhaltet und die beiden Scheinwerfer verbindet.

In den USA wird der Maverick in drei Ausstattungsvarianten angeboten: XL, XLT und Lariat. Ab XLT ist ein Allradantrieb erhältlich, und bei der robusteren Lariat-Version sind Fahrwerk, Offroad-Reifen, Unterbodenschutz und weitere Fahrmodi für den Einsatz im Gelände an Bord.

Was hat der Maverick sonst noch an Bord?


Neben einem Kollisionswarner ist im Ford Co-Pilot 360 ein Notbremsassistent an Bord. Das System ist um weitere Assistenzsysteme wie Stauassistent, Totwinkel- und Querverkehrwarner oder Spurhalteassistent erweiterbar. Zum Start gibt es den Maverin in der First Edition, die auf der Lariat-Ausstattung basiert und besondere optische Details auf der Motorhaube und den unteren Teilen der Türen bietet sowie mit zahlreichen Details in schwarzem Glanzlack bietet. Als Grundfarben werden Carbonized Gray und Area 51 Red angeboten, Rapid Red bleibt der First Edition vorbehalten.

Verkaufsstart für den Ford Maverick ist noch diesen Herbst, leider wird das Modell wohl nur auf dem amerikanischen Markt angeboten. Vielleicht sollte man den Amis mal stecken, dass es in Europa sehr viele Menschen gibt, die bisher dachten niemals einen Pick-up zu brauchen. Die Preise starten übrigens bei schlappen 19.995 Dollar.

360°

Details

Gebraucht

Videos

News

Du weißt nicht, welches Auto zu Deinem Lebensstil passt? Frag YesAuto! Unser Kaufberater zeigt Dir alle Informationen, die Du brauchst um die richtige Entscheidung zu treffen.

Lukas Schmidt

11 Juni. 2021