Ford weitet Produktion des Mach-E massiv aus

Mathias Keiber

13 Dez. 2021

1/2
Andere geplante Modelle müssen für den Mach-E zurückstehen. Denn aktuell ist das Modell nahezu ausverkauft.

Zum Debüt des Mustang Mach-E brauten sich in den sozialen Medien gewaltige Unwetterfronten an Shitstorms zusammen. Zwei Gründe gab es dafür: Erstens müsse ein echter Mustang einen V8 haben und keinesfalls einen vollelektrischen Antrieb, zweitens dürfe ein Mustang kein SUV sein. Doch wie heißt es so oft? „Alle Aufmerksamkeit ist gute Aufmerksamkeit.“ Ob dem so ist, sei mal dahingestellt. An Nachfrage mangelt es dem Mustang Mach-E allerdings nicht. Im Gegenteil.


Wie das Branchenmedium „Automotive News“ berichtet, werde Ford künftig das komplette Werk im mexikanischen Cuautitlan für die Produktion des Mach-E nutzen. Dafür verschiebe man der Produktionsstart der batterieelektrischen Versionen der Modelle Explorer und Lincoln Aviator Crossover um ungefähr 18 Monate und suche einen neuen Produktionsort. Eigentlich hätten beide in Mexiko vom Band fahren sollen. Dort werde Ford ab kommendem stattdessen Jahr die Produktion des Mach-E ausbauen. Ab 2023 soll dessen Ausstoß vor Ort 200.000 Exemplare jährlich betragen.

Der Mustang Mach-E ist seit etwa einem Jahr auf den Markt und soll aktuell nahezu ausverkauft sein. Bis Ende Dezember dürften sich dieses Jahr weltweit 60.000 Exemplare des Modells verkauft haben. Seit kurzem wird der Stromer auch in China produziert.


In den nächsten zwei Jahre will Ford seine globale Produktionskapazität auf 600.000 Elektroautos ausbauen. 2030 soll der Elektroanteil am Gesamtoutput Fords 40 Prozent betragen.


(Fotos: Ford)


Mathias Keiber

13 Dez. 2021