Fordzilla P1: Gaming-Flitzer nach User-Wünschen

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Es war ein einmaliges Experiment. Rund 250.000 Gamer stimmten über den Entwurf eines virtuellen Rennfahrzeugs des Autoherstellers Ford ab. Der ließ das Rendering nun als maßstabgetreues Modell Wirklichkeit werden.

Die Enthüllung des Fordzilla P1 ist der Schlusspunkt eines großen Abenteuers, das Ford gewagt hat. Denn erstmals bestimmte die Gaming-Community per Voting, wie ein echtes Hypercar aussehen soll. Dabei votierten im Frühjahr etwa eine Viertel Million Menschen über den Entwurf von Arturo Ariño (Exterieur) und Robert Engelmann (Interieur) vom Ford-Design Center. Das Resultat setzt selbst die oberste Management-Ebene in Verzückung: „Was für ein beeindruckendes Fahrzeug. Ich liebe jedes Detail des Rennwagens. Entscheidend war für mich, als wir Anfang des Jahres verschiedene Entwürfe besprochen haben, dass es sich unverwechselbar um einen Ford handelt“, sagte Stuart Rowley, Präsident Ford Europa. „Besonders innovativ war der kooperative Designprozess, bei dem die Gaming-Community mit unserem hochambitionierten Designteam zusammengearbeitet hat“.

Das Monocoque des Fordzilla P1 ist teilweise von einem großen, aerodynamischen Top im Jet-Fighter-Stil bedeckt, was zum Schutz des Piloten und seinem Beifahrer dient. Das hypertransparente Verdeck soll nicht nur die Grenzen zwischen außen und innen verwischen, sondern auch die Formel-1-ähnliche Formgebung des Rennwagens betonen.

Das Erscheinungsbild kombiniert eine schlanke GT-ähnliche Front mit einem komplett freigelegten Heck. Beim Steuern kann sich der Pilot an den LED-Tools orientieren. Der Screen am Lenkrad ermöglicht die Kommunikation und den Datenaustausch mit der Boxen-Crew. Ansonsten mutet das Interieur eher calvinistisch simpel an. Das soll die Konzentration des Piloten fördern, da er durch nichts Unwesentliches abgelenkt wird.

Der Fordzilla P1 ist das erste Auto von Ford, das rein digital ohne persönliche Interaktion während des gesamten Prozesses gebaut wurde. Aufgrund der aktuellen Pandemie wurde es von einem Team entworfen, das sich noch nie getroffen hatte, teilweise von zu Hause aus arbeitete, sich über fünf verschiedene Länder verteilte und in nur sieben Wochen ein Fahrzeug auf die Räder stellte – das ist weniger als die Hälfte der Zeit, die normalerweise dafür erforderlich ist.


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