Formel 1: Mercedes-Sieg in Portugal

Frederik Hackbarth

04 Mai. 2021

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Lewis Hamilton schlägt im WM-Kampf mit Max Verstappen zurück und feiert in Portimao vor dem Red-Bull-Piloten seinen 97. Grand-Prix-Sieg

(Fotos: Aston Martin, F1)

Nächste Runde im spannenden Titelduell in der Formel 1: nach Max Verstappens Sieg zuletzt in Imola triumphiert im portugiesischen Portimao wieder Lewis Hamilton. Acht Punkte beträgt der WM-Vorsprung des Briten nach dem dritten Saisonlauf im sich immer klarer herauskristallisierenden Duell der Generationen um die Krone: Sieben WM-Titel hat der 36-Jährige Hamilton schon, für Verstappen wäre es mit 23 Jahren das erste Championat.


Gleich zweimal kommt es am Sonntag an der Algarve auch zum direkten Duell auf der Piste: hinter Pole-Mann Valtteri Bottas behauptet Hamilton zunächst seinen zweiten Rang. Beim Re-Start nach einer frühen Safety-Car-Phase, ausgelöst durch die Kollision von Kimi Räikkönen mit seinem Alfa-Teamkollegen Antonio Giovinazzi, wird Hamilton auf der Außenbahn von kurve eins kassiert. Der Konter lässt jedoch nicht lange warten und Hamilton schnappt sich erst Verstappen, dann nach 20 Runden auch noch Teamkollege Bottas.


"Es war ein schwieriger Start, aber ich habe gespürt, dass ich schnell bin", sagt Sieger Hamilton nach dem Rennen. "Nach dem Safety-Car habe ich den Re-Start gegen Max verloren, das war mein Fehler. Ich konnte das aber wieder schnell ausbügeln und an beiden vorbeigehen. Ein gutes Gefühl."

Verstappen, der im weiteren Rennverlauf den zweiten Platz gegen Bottas ergattern und bis ins Ziel verteidigen kann, erkennt Mercedes' starke Pace in Portimao an: "Es ist wie es ist: wir waren einfach nicht schnell genug, vor allem im Rennen. Schon letztes Jahr waren wir auf dieser Strecke nicht schnell. Dieses Jahr war es besser, aber immer noch zu wenig, auch wenn ich alles probiert habe. Mehr als Platz zwei war nicht drin", so Verstappen.


Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez wird Vierter, Lando Norris (McLaren), Charles Leclerc (Ferrari) und die überraschend starken Alpine von Esteban Ocon und Fernando Alonso komplettieren die Top-8. Die letzten Punkte beim Portugal GP gehen an Daniel Ricciardo (McLaren) und Pierre Gasly (AplhaTauri).


Einmal mehr leer aus geht Sebastian Vettel als 13., schlägt aber immerhin seinen Stallgefährten Lance Stroll. "Man hat gesehen, dass uns insgesamt der Speed und das Tempo fehlen. Es ist immer noch extrem schwer, das Auto ins richtige Fenster zu bringen und konstant schnell zu sein", lautet Vettels Fazit. Etwas besser ist die Laune bei Landsmann Mick Schumacher, der auf dem Weg zu Platz 17 immerhin den Williams von Nicholas Latifi überholen kann: "Wir können happy sein mit dem, was wir erreicht haben", so Schumacher.

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Frederik Hackbarth

04 Mai. 2021