Foxtron: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

27 Okt. 2021

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Unter der Marke Foxtron will der taiwanesische Tech-Gigant Foxconn eigene Fahrzeuge produzieren. Drei Modelle wurden jetzt vorgestellt.

Von Smartphones auf Räder – Foxconn ist längst viel mehr als ein Chip und Handy-Hersteller (Alle Bilder: Foxconn)


Was hat Foxtron vor?


Der Tech-Gigant Foxconn aus Taiwan ist vor allem für seine Chipfertigung bekannt und stand als Apple-Zulieferer wegen fragwürdiger Arbeitsbedingungen in der Kritik. Das Unternehmen ist weltweit führend im Bereich Smart Manufacturing und hat auf seinem Tech-Day nun drei selbst entwickelte Elektrofahrzeuge vorgestellt. Unter der Marke Foxtron will der Konzern ein globaler Automobilhersteller „der nächsten Generation“ werden. Die C, E und T getauften Modelle, sollen in Zusammenarbeit mit der Yulon Motor Group weiterentwickelt und produziert werden.


Für Foxconn stellt die Entwicklung eigener Fahrzeuge einen logischen Schritt dar, Elektrofahrzeuge seien einfach die größten und teuersten smarten Endgeräte. Aus technischer Sicht fertigt der Konzern bereits sämtliche Bauteile und Taiwan soll eine Schlüsselrolle bei der Transformation der Automobilindustrie einnehmen.


Welche Pkw-Modelle hat Foxtron vorgestellt?


Das Model C ist ein Elektro-SUV, das mit markanter Form, großem Platzangebot, hoher Leistung und geringem Energieverbrauch punkten soll. Minimalismus ist das Zauberwort: Beim Design sorgt dieser Anspruch für eine gelungene Optik, bei der Technik für geringen Platzbedarf und damit mehr Raum für Passagiere und Gepäck. Das Modell misst 4,64 Meter und hat einem Radstand von 2,86 Metern. So bietet es bis zu sieben Passagieren Platz. Auffallend ist der niedrige cw-Wert von 0,27. Weitere Eckpunkte des Datenblatts sind eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden sowie eine Reichweite von 700 km.

Sportlicher ist das mit der italienischen Designfirma Pininfarina entwickelte Model E: Das Flaggschiff der neuen Marke ist eine Luxus-Limousine, die auch als mobiles Büro dienen soll. Hier protzt Foxtron mit Foxconn-Technik und verspricht Türöffner mit Gesichtserkennung, nahtlose und drahtlose Einbindung von Smartphones, intelligente Fenstersteuerung und die Einbindung weiterer Schnittstellen zum Fahrzeug und der Umwelt, hier sind wir gespannt was der Hersteller darunter versteht. Die Hardware schafft auf jeden Fall 750 PS und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden. Die Reichweite soll 750 km betragen.


In welche Segmente will Foxtron noch vorstoßen?


Bei dem dritten vorgestellten Modell handelt es sich um einen stylishen Stadtbus, der bereits zahlreiche Testfahrten und Belastungsproben durchlaufen hat. Der Bus hat eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern, soll Strecken mit bis zu 25 Prozent Steigung schaffen und auf der Geraden eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erreichen. Laut Hersteller erfüllt das Modell bereits sämtliche Vorschriften und Standards in Punkto Sicherheit um auf die Straße zu dürfen.

Foxtron plant schon in den kommenden fünf Jahren signifikante Anteile zum Konzern-Erfolg beizutragen.

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Lukas Schmidt

27 Okt. 2021