Honda sagt dem Verbrenner Adieu

Mathias Keiber

26 Apr. 2021

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Nach 2040 soll es nur noch Nullemissionsfahrzeuge von der japanischen Marke geben.

Honda will den Verkauf von Benzinern und Hybrid-Fahrzeugen bis 2040 einstellen. Das Unternehmen ist damit der erste japanische Autohersteller, der ein solches Ziel bekannt gibt. Derweil soll der Anteil von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen am Gesamtabsatz Hondas in wichtigen Märkten wie Japan, den USA, Europa und China schrittweise erhöht werden – wobei es 40 Prozent im Jahr 2030 und 80 Prozent fünf Jahre später sein sollen.


Momentan gibt es von Honda nur ein vollelektrisches Modell, den Honda E. Der wird zwar von Kritikern mit Lob überhäuft, zum „Auto des Jahres 2021“-Titel in Deutschland kam letzte Woche der „World Urban Car of the Year 2021“-Award, allerdings laufen die Verkäufe in Europa noch schleppend. Bislang sind es laut carsalesbase.com seit Markteinführung im April 2020 weniger als 5000 Exemplare, nur einige Hundert davon in Deutschland. 2024 wollen die Japaner dem Honda e jedoch einen neuen Stromer zur Seite stellen.

Honda-Chef Toshihiro Mibe. (Fotos: Honda)


In Nordamerika ist im selben Jahr die Einführung von zwei großen EV-Modellen geplant, die gemeinsam mit General Motors entwickelt werden. In China sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre zehn neue Elektro-Modelle auf den Markt gebracht werden. Um die Forschung und Entwicklung von Elektrifizierung und Digitalisierung voranzutreiben, will Honda in den nächsten sechs Jahren umgerechnet rund 38 Milliarden Euro investieren.


"Die Hürden sind ziemlich hoch", sagte CEO Toshihiro Mibe am Freitag bei einer Pressekonferenz. "Aber ich glaube, dass wir sie nehmen können. Die Tatsache, dass wir uns klare Ziele gesetzt haben, ist der erste Schritt, um unser Vorhaben zu erreichen."


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Mathias Keiber

26 Apr. 2021