Hyundai Bayon: 5 Fragen beantwortet

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Autokäufer in Europa wollen kompakte SUV. Das weiß Hyundai und bringt deshalb den Bayon auf den Markt. Bei den deutschen Händlern ist der Crossover-SUV ab Frühjahr zu haben.

(Fotos: Hyundai)


Was bedeutet Bayon?


Namenspate des neuen Hyundai-Modells ist die Stadt Bayonne im französischen Baskenland. Damit wollen die Koreaner unterstreichen, dass das Crossover-SUV nur für den europäischen Markt entwickelt wurde. Denn ansonsten sind die Stadtgeländewagen von Hyundai ja meist nach US-Städten wie Tucson oder Santa Fe benannt. Doch schon beim Kona wurde mit dieser Regel gebrochen.



Wie schaut der Bayon aus?

Sportlich und angriffslustig wirkt er, der Bayon, ganz im Sinne der Designphilosophie „Sensuous Sportiness“. Die Front wird von einem gestreckten, nach unten offenen Kühlergrill dominiert. Dreigeteilte Scheinwerfer mit hervorgehobenen Lufteinlässen zeugen zudem vom Selbstbewusstsein der Marke. Einzigartig beim Entwurf des Teams um Chief Creative Officer Luc Donckerwolke ist das zwischen Haube und Kühlergrill platzierte Lufteinlassband, das den Bayon breit und bullig erscheinen lässt. Seitlich verleiht die sich nach oben verjüngende C-Säule dem Modell einen doch recht dynamischen Look. Wie vorn die schmalen Tagfahrlichter betonen am Heck pfeilförmige Voll-LED-Rückleuchten und eine dünne horizontale Linie die Breite des kompakten SUV. In der Länge misst der Bayon 4,18 Meter, in der Breite 1,78 Meter, in der Höhe 1,49 Meter. Der Radstand beträgt 2,58 Meter. Standardmäßig steht er auf 15-Zoll-Stahlrädern, 16- und 17-Zoll-Leichtmetallräder sind ebenfalls verfügbar.


Was macht der Bayon von innen her?

Fahrer und Beifahrer kommen in den Genuss einer LED-Ambiente-Beleuchtung in den Fußräumen, in den Seitenfächern der Türen, den Griffmulden der Vordertüren sowie im Ablagefach der Mittelkonsole. Neben einem schwarzen Stoffinterieur sind optional die Farbkombinationen Dunkelgrau/Hellgrau und Dunkelgrau mit farblich abgesetzten Nähten und Applikationen in Safarigrün erhältlich. Die einzelnen Fahr- und Infotainment-Funktionen sind über das digitale Kombiinstrument im Format 10,25 Zoll und je nach Ausstattung über einen 8-Zoll-Farb-Touchscreen oder das 10,25-Zoll-Navigationssystem bedienbar. Apple Carplay und Android Auto sind auch mit an Bord, dazu gibt’s insgesamt drei USB-Buchsen und eine kabellose Ladefunktion für Smartphones. Wer sitzt, hat 1,07 Meter Platz für die Beine, hinten sind es 88 Zentimer. Der Kofferraum verfügt über ein Ladevolumen von bis zu 411 Litern.


Wie sieht’s in Sachen Vernetzung aus?

Der Bayon ist mit den neuesten Funktionen von Hyundais Telematiksystems Bluelink ausgestattet. Dazu gehört die sogenannte „Connected Routing Navigation“, die dank Cloud-Umgebung genauere Verkehrsprognosen und Ankunftszeiten liefert. Dazu lässt sich die Navigation nach Abstellen des Autos auf dem Smartphone bis zum Zielort fortzusetzen. Neu ist die Integration von Google- und Apple-Kalendern in das Infotainment-System. Enthalten Termine eine Adresse, kann man sich so direkt zum Zielort navigieren lassen. Für ein Mehr an Sicherheit sorgen derweil die „SmartSense“-Systeme wie der Spurfolgeassistent oder der autonome Notbremsassistent. Die navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregelung passt mithilfe der Daten des Navigationssystems die Geschwindigkeit auf Autobahnen oder Landstraßen selbstständig an. Ein Parkassistent unterstützt beim Ein- und Ausparken und lenkt das Fahrzeug selbstständig hinein und heraus.


Welche Antriebe gibt es?


Zur Wahl stehen vier Benziner, zwei davon mit 48-Volt-Hybrid-Technologie. Basis ist der 1,2-Liter-MPi-Vierzylinder mit 84 PS und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe. Wer mehr Power will, für den gibt es Dreizylinder-Turbotriebwerke der Kappa-Motorenfamilie. Der 1-Liter-T-GDi mit 100 PS ist wahlweise mit oder ohne 48-Volt-Hybrid-Technologie erhältlich, bei der Version mit 120 PS ist diese generell dabei. Bei den Antrieben mit 48-Volt-Hybrid-Technologie setzt Hyundai neben dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zudem ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit elektronisch geregelter Kupplung ein. Es entkoppelt den Motor in bestimmten Fahrsituationen vom Getriebe und geht in einen kraftstoffsparenden Segelmodus über, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt. Was die einzelnen Varianten kosten, ist noch nicht bekannt.



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