Hyundai Santa Fe Plugin-Hybrid: 5 Fragen beantwortet

Mathias Keiber

15 März. 2021

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Premium-SUV und Plugin-Hybrid gehen Hand in Hand. Jetzt auch beim Hyundai Santa Fe.

Rund 4,70 Meter langes Premium-SUV gefällig? Entsprechende Modelle gibt es nicht nur aus Bayern, Schwaben oder Schweden, sondern auch aus Korea. Hyundai hat den Premium-Anspruch seines größten SUV kredibel untermauert. Und wie die Konkurrenten Audi Q5, BMW X3, Mercedes GLC und Volvo XC60 kommt nun auch der Hyundai Santa Fe mit Plugin-Hybrid-Antrieb. Wir beantworten 5 Fragen.


Was zählt zu Serienausstattung?


Ab Werk ist die Plugin-Hybrid-Version des Santa Fe mit Sitzheizung vorne, elektrisch einstellbaren Fahrer- und Beifahrersitzen sowie einer Reihe moderner Assistenzsysteme ausgerüstet: Ein Spurfolgeassistent, ein Totwinkelwarner, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregelung und Stoppfunktion sowie ein Notbremsassistent mit Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung. Ergänzt werden die Sicherheitsfunktionen von einem Insassenalarm, der den Fahrer davor warnt, beim Aussteigen und Verriegeln seines Fahrzeugs keine Passagiere auf den Rücksitzen zurückzulassen. Zudem sind serienmäßig auch ein Navigationssystem mit 10,25-Zoll-Bildschirm, ein Krell-Soundsystem und 19-Zoll-Räder an Bord.


Wie schaut es mit den Fahrleistungen aus?

Der neue „Smartstream“-Benziner mit 1,6 Litern Hubraum und Turbolader leistet 180 PS und ist mit einem Elektromotor kombiniert, dessen Output weitere 91 PS beträgt. Zusammen ergibt sich eine Systemleistung von 265 PS mit einem maximalen Drehmoment von 350 Newtonmetern. Die elektrische Reichweite beträgt bis zu 69 Kilometer nach WLTP-Norm. Gekoppelt ist der Antriebsstrang an einen intelligenten Allradantrieb und eine Sechsstufen-Automatik.


Wie sind die Platzverhältnisse?


Hyundais Fahrzeugplattform der dritten Generation ermöglicht nicht nur die Integration des elektrifizierten Antriebsstrangs, sondern schafft bei kaum veränderten Außenabmessungen (4,78 Meter im Vergleich zu 4,77 Metern des Vor-Facelift-Modells) einen beachtlich großzügigen Innenraum: „Hinsichtlich der Bein- und Kopffreiheit auf der Rücksitzbank ist der Hyundai Santa Fe führend in seiner Klasse“, verkündet Hyundai stolz. Allerdings ist das Modell auch ein paar Zentimeter länger als seine Konkurrenten von Audi, BMW, Mercedes und Volvo. Wie alle anderen Santa-Fe-Varianten ist auch die Plugin-Hybrid-Version optional als Siebensitzer erhältlich.


Was geht oberhalb der Serienausstattung?


Mit drei Paketen lässt sich die Ausstattung weiter aufwerten. Im „Trend“-Paket sind zusätzlich Ledersitze, Voll-LED-Projektionsscheinwerfer und LED-Rückleuchten sowie eine Lenkradheizung enthalten. Das „Prime“-Paket bietet darüber hinaus Extras wie eine Sitzheizung hinten, einen belüfteten Fahrersitz mit Memory-Funktion, eine elektrisch einstellbare Sitzkissenverlängerung, eine auf Knopfdruck öffnende und schließende Heckklappe, ein Headup-Display sowie eine automatische Niveauregulierung an der Hinterachse. Zum „Luxus-SUV“, so Hyundai, lässt sich der Teilzeit-Stromer mit dem „Signature“-Paket hochrüsten.

Für die Materialauswahl heißt das: Nappaleder auf den Sitzen sowie ein Dachhimmel und Sonnenblenden in Wildlederoptik und Aluminiumapplikationen. In Sachen Assistenzsysteme bedeutet das: Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregelung wird durch einen Autobahnassistenten ergänzt, der das Auto selbsttätig in der Mitte der Fahrspur hält. Außerdem lässt sich das Modell in dieser Ausführung auch per Fernbedienung quer in eine Parklücke rangieren, ohne dass sich der Fahrer im Fahrzeug befindet. Setzt sich der Fahrer doch lieber selbst ans Steuer, schützt ihn eine Einparkhilfe mit Notbremsfunktion vor Parkunfällen.


Was kostet der elektrifizierte Santa Fe?


Die Maßgabe ist klar: „Hyundai positioniert das Modell hinsichtlich Technologie, Qualität und Ausstattung auf Augenhöhe mit europäischen Premium-Wettbewerbern“, heißt es vom Hersteller. Gleichzeitig wollen die Koreaner Audi, BMW, Mercedes und Volvo ein Schnippchen beim Preisleistungsverhältnis der Serienversion schlagen. Bestallbar ist diese von Ende März an ab 55.750 Euro.


Zum Vergleich: der Audi Q5 TFSI e startet bei ab 56.500 Euro, der BMW X3 xDrive30e bei 57.900 Euro. Den Mercedes GLC gibt es ab GLC 300 e 56.108,50 Euro, den teuren Volvo XC 60 ab 67.600 Euro. Zum Vorteil für Käufer elektrifizierter Autos wird auch der Santa Fe Plugin-Hybrid im Rahmen der Innovationsprämie des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit 3.750 Euro gefördert. In Kombination mit dem Herstelleranteil von Hyundai beträgt die Fördersumme insgesamt rund 5.981 Euro, so dass sich für Kunden ein Preis ab 49.769 Euro ergibt.


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Mathias Keiber

15 März. 2021