Ineos Grenadier: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

26 Juli. 2021

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Ineos Automotive hat das Interieur seines Grenadier vorgestellt.

Funktional, logisch und bedienerfreundlich soll das Interieur des Grenadier sein (Alle Bilder: Ineos)


Was ist Ineos?


Im Jahr 2017 machte sich Autoenthusiast und Abenteurer Jim Ratcliffe auf, die laut ihm klaffende Marktlücke für ein einfaches, zweckmäßiges, hart arbeitendes Allradfahrzeug, das alltagstauglich und höchste Zuverlässigkeit bietet, zu schließen. Also gründete er Ineos Automotive Limited und engagierte ein hochrangiges Team von Automobilexperten, um die Vision wahr werden zu lassen. Herausgekommen ist der Grenadier, das Modell soll britischen Geist mit deutscher Ingenieurskunst verbinden und einen kompromisslosen Allradler darstellen, der von Grund auf neu entwickelt wurde.

Was erwartet uns im Grenadier?


Nach der Fahrzeugpremiere im Juli 2020 stellt der Hersteller jetzt erste Fotos des Innenraums zur Verfügung. Dieses wurde mit der gleichen Designphilosophie wie die Karosserie gestaltet: der Schwerpunkt liegt also auf Praxistauglichkeit und Nutzenorientierung. Gleichzeitig soll das Modell keinen Komfort, keine Finesse und keine Technologien vermissen lassen. Ein kleines Detail ist zum Beispiel eine zweite Hupe, die eigens für Fahrradfahrer und Fußgänger einen leiseren und dezenteren Ton abgibt. Zudem ist das Lenkrad mit einer 12-Uhr-Positionsmarkierung versehen, sodass der Fahrer selbst bei komplizierten Offroad-Manövern den Überblick behält wohin die Räder gerade zeigen.

Die Anordnung der Schalter ist von den Nutzererfahrungen in Flugzeugen, Booten und sogar Traktoren inspiriert. So soll alles Wichtige und oft Gebrauchte nah am Fahrer sein, unwichtigere Einstellungsmöglichkeiten sind dafür etwas weiter weg angeordnet. Gleichzeitig hat aber auch der Beifahrer als Co-Pilot Zugriff auf für ihn interessante Hebel und Schalter. Das Layout ist funktional, logisch und bedienungsfreundlich konzipiert. Er ist ausgestattet mit allem, was notwendig ist – und mit sonst nichts. Apple CarPlay und Google Auto sollen in einem 12,3-Zoll-Touchscreen an Bord kommen.

Strapazierfähige Materialien und abwischbare Polster sorgen dafür, dass der Grenadier lange hält. Der herausnehmbare gummierte Boden und die Ablassstopfen im Fußraum sowie im Ladebereich sorgen dafür, dass der Innenraum mit dem Schlauch abgespritzt werden kann. Wasser- und fleckabweisende Recaro-Sitze bieten neben Praxistauglichkeit auch ergonomischen Halt und Komfort auf der Straße sowie im Gelände. Teppiche und Lederpolster sind ebenfalls verfügbar. Der Stauraum ist mit einem Trockenlagerungsfach unter dem Rücksitz, einer abschließbaren Ablage in der Mittelkonsole und Seitenfächern im Ladebereich optimiert. Zudem finden sich Becherhalter für die Vordersitze und Flaschenhalter im Fond. Ineos bietet für den Grenadier darüber hinaus einige Individualisierungsoptionen. So gibt es beispielsweise ein herausnehmbares Glasdach, das den SUV zum Cabrio werden lässt.

Wann kommt der Grenadier?


Viele weitere Details zum Grenadier kennen wir noch nicht. Der Hersteller hat weder Angaben zu Preisen noch den Motoren gemacht, verspricht aber einen Leiterrahmen mit außergewöhnlich hoher Bodenfreiheit, weiche Federung mit langen Federwegen, ordentliches Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich, ein zweistufiges Verteilergetriebe, Differenzialsperren, Geländereifen, ABS-Bremsen und Berganfahrassistent. Im Oktober 2021 werden wir mehr wissen, dann will Ineos die Reservierungsbücher öffnen und wird bestimmt mehr Details aus dem Sack lassen.

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Lukas Schmidt

26 Juli. 2021