Jaguar F-Pace R-Dynamic Black: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

16 Aug. 2021

1/5
Jaguar erweitert die Modellpalette des F-Pace um den R-Dynamic Black. Zum neuen Modelljahr gibt es außerdem neue Konnektivitäts- und Assistenzsysteme, sowie das Black Pack auch für die 550-PS-Top-Version SVR.

Schwarze Kontrast-Elemente verleihen dem F-Pace einen neuen Look (Alle Bilder: Jaguar)


Was zeichnet den F-Pace R-Dynamic Black aus?


Das Black Pack umfasst Außenspiegelkappen in glänzendem Schwarz, ein fest installiertes Panorama-Glasdach und getönte Scheiben. Das glänzend schwarze Finish findet sich außerdem am Kühlergrill und dessen Rahmen, an den Einfassungen der Seitenfenster, den Auslassschlitzen in den vorderen Kotflügeln mit Jaguar „Leaper“ sowie am unteren Teil des Heckstoßfängers und den am Heck angebrachten Emblemen sowie der Dachreling wieder. Abgerundet wird das Black Pack durch 20 Zoll große Leichtmetallfelgen im glänzend schwarzen Design „Style 1067“, durch deren Öffnungen rot lackierte Bremssättel scheinen.

Das Interieur glänzt passend zum Außen-Look mit Eschenholzeinlagen in Satin Charcoal, Aluminium-Pedalen und einer besonders aufwendigen Ambientebeleuchtung. Letztere erlaubt jetzt die Wahl zwischen 30 statt bislang zehn verschiedenen Farbnuancen.

Wie alle Modelle der Baureihe kommt auch im R-Dynamic Black die große Bandbreite an Motoren aus der hauseigenen Ingenium-Motorenfamilie zum Einsatz – vom 4-Zylinder-MHEV-Turbodiesel mit 120 kW (163 PS) bis zum Plug-in Hybrid mit 297 kW (404 PS).


Welche Neuerungen gibt’s in Punkto Infotainment und Assistenzsystem?


Der Zugang zum schnellen und leicht zu bedienenden Infotainmentsystem Pivi Pro mit Navigation erfolgt im F-Pace über einen gebogenen Glas-HD-Touchscreen im 11,4-Zoll-Format, was 48 Prozent größer und drei Mal höher auflösend ist als der bisherige 10-Zoll Screen. Dank einer vereinfachten Menüstruktur können User ausgehend von dem Homescreen 90 Prozent aller üblichen Kommandos mit maximal zwei Eingaben ausführen. Jaguar stellt dem zentralen Touchscreen ein interaktives und ebenfalls hochauflösendes Fahrerdisplay im Format 12,3-Zoll zur Seite.


Die neue Infotainment-Anlage verfügt ab Werk über Apple CarPlay und ermöglicht via Bluetooth die gleichzeitige Koppelung von zwei Smartphones. Auch Android Auto ist serienmäßig installiert. Eine externe Antenne fördert bei Gesprächen einen störungsfreien Empfang. Die Software-Over-The-Air (SOTA)-Funktion garantiert, dass das Familien-SUV immer mit der aktuellen Software versorgt wird, und zwar ohne dass Fahrzeugbesitzer einen Jaguar Händler aufsuchen müssen.


Die bislang schon für den F-Pace lieferbaren Assistenzsysteme ergänzt zum neuen Modelljahr eine Kombination aus adaptiver Geschwindigkeitsregelung und Lenkassistent. Ideal für lange Autobahnstrecken, assistiert es behutsam beim Lenken, Beschleunigen und Bremsen. Als Folge hält das System das Fahrzeug immer in der Spur, während zugleich ein zuvor fest einprogrammierter Abstand zum Vorausfahrenden eingehalten wird.

Welche Motoren gibt es für den F-Pace?


Der F-Pace ist als P400e auch mit einem Plug-in Hybrid-Antriebsstrang erhältlich. Er entwickelt mit der kombinierten Kraft eines 4-Zylinder-Tubrobenziners und eines 105 kW starken Elektromotors eine Systemleistung von 297 kW (404 PS) sowie ein maximales Drehmoment von 640 Nm. Das ermöglicht einen Sprint von 0 auf Hundert in nur 5,3 Sekunden. Voll aufgeladen, kann der F-Pace P400e 59 Kilometer rein elektrisch zurücklegen, per Schnellladung mit 32 kW Gleichstrom ist sein Akku in bis zu 30 Minuten von 0 auf 80 Prozent geladen; an der heimischen Wallbox mit 7 kW Leistung dauert der gleiche Vorgang etwas länger als zwei Stunden.


Darüber hinaus werden fünf der sechs für den deutschen Markt angebotenen 4- und 6-Zylinder-Triebwerke ab Werk mit energiesparender Mild-Hybrid-Technologie bestückt. Das MHEV-System für die neuen 6-Zylinder-Turbobenziner und die 4-Zylinder-Turbodiesel nutzen einen Riemenstartergenerator, um die sonst beim Bremsen oder Lupfen verpuffende Energie einzufangen. Sie wird in einer 48 Volt Lithium-Ionen-Batterie gespeichert, um sie dann beim zügigen Beschleunigen wieder intelligent zuzuführen. Aber auch zum schnelleren Ansprechen des Stopp/Starts-Systems wird MHEV genutzt.


Der 6-Zylinder-MHEV-Turbobenziner holt aus knapp drei Litern Hubraum 294 kW (400 PS) und ein maximales Drehmoment von 550 Nm. Er nutzt einen elektrisch angetriebenen Turboverdichter in Kombination mit einem Twin Scroll-Turbolader zur Leistungssteigerung.


Das Topmodell SVR kommt mit 405 kW (550 PS) und markiert die Spitze der Jaguar SUV-Familie. Mit den 700 Nm seines via Kompressor angetriebenen V8 und der Dynamic Launch-Funktion ist er bereits nach genau vier Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 286 km/h. Den SVR gibt es aufgrund der gehobeneren Ausstattung nicht als R-Dynamic Black, für das Topmodell ist allerdings die Optik des Black Pack erhältlich.


Lukas Schmidt

16 Aug. 2021