Jugendaktivistin Maisy (17): Ein Tag als McLaren-Chefin

Ralf Kund

12 Okt. 2021

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"Die Welt gehört in Kinderhände" forderte Herbert Grönemeyer 1986 – und der britische Supersportwagenhersteller McLaren macht jetzt den Anfang. Anlässlich des Internationalen Welt-Mädchen-Tags übergibt CEO Mike Flewitt das Steuer in Woking für einen Tag an die Jugendaktivistin Maisy

Am Ende des Tages steht ein Versprechen, auf das alle Beteiligten stolz sein können: In den kommenden zwölf Monaten will McLaren Schnupper-Workshops mit 100 Mädchen abhalten, um deren Interesse für technische Karrieren zu fördern und ihre Zweifel auszuräumen. Bis 2025 will McLaren die Anzahl auf 1000 Mädchen weltweit skalieren.

Das ist die Quintessenz einer Aktion, die McLaren in Zusammenarbeit mit der globalen Kinderhilfsorganisation Plan International zum „Internationalen Welt-Mädchen-Tag“ (11. Oktober) durchführte. Für diesen einen Tag gab McLaren-CEO Mike Flewitt die Unternehmenssteuerung in die Hände der 17jährigen Jugendaktivistin Maisy. Hintergrund der Aktion ist auch eine Studie, nach der etwa ein Viertel aller befragten Mädchen angaben, zwar ein Interesse an einer Karriere in den Mint-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu haben, aber von ihrem Umfeld und den Medien eher dabei gebremst oder verunsichert würden. Etwa die Hälfte der befragten Mädchen gab zudem an, sich mit dem Stereotyp „Mädchen sind nicht gut in MINT“ auseinandersetzen zu müssen.


Während ihres eintägigen Besuchs bei McLaren in Woking bekam Maisy einen Einblick in alle Aspekte der Welt der Supersportwagen, von der Entwicklung und Konstruktion bis zum Bau und der Vermarktung. Dabei traf sie auch die Markenbotschafterin und Tochter des Gründers Amanda McLaren, durfte einen Blick auf noch geheime Projekte werfen und eine Fahrt als Passagierin in einem McLaren GT genießen. Befragt nach ihrem Highlight des Tages erklärte Maisy: „Es gab viele wunderbare Moment, aber beim Bau eines Supersportwagens (einem Artura, d. Red.) dabei zu sein war unglaublich – so etwas haben nicht viele Leute erlebt“.

McLaren CEO Mike Flewitt resümiert: „Maisy hat gesehen, wie viele enorme Talente, Frauen und Männer, hinter der Produktion unserer Supersportwagen stehen. Ich hoffe das räumt Zweifel daran aus, Mädchen und Frauen seien in der Automobilindustrie fehl am Platz.“ Dagegen will man jetzt gemeinsam mit Partner Plan International und dem eingangs erwähnten Versprechen anarbeiten. „Die wichtigste Entscheidung, die unter CEO-Maisy getroffen wurde“, sagt McLaren-Chef Flewitt.


(Fotos: McLaren)

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Ralf Kund

12 Okt. 2021