Lexus feiert 15 Jahre Hybrid-Antrieb

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Bei der japanischen Premiummarke startete die Elektrifizierung im Jahz 2005 mit dem RX 400h.

Lexus feierte das 15-jährige Jubiläum seines ersten serienreifen Vollhybrids, dem RX 400h, auf eine ganz besondere Art: Die Premiummarke des Toyota-Konzerns ließ den Urahn gegen den aktuellen UX250h auf dem hauseigenen Testgeländer antreten.

Eine Neuerung beim Bau des RX 400h (im Bild) war 2005 Plattformstrategie von Toyota. Sie ermöglichte einen niedrigen Schwerpunkt und hatte den Vorteil, dass die Seitenneigung bei Kurvenfahrten reduziert wurde und machte sich auf diese Weise in agilerem und dynamischerem Fahrverhalten bemerkbar.


Die Plattformvorteile nutzt man auch beim aktuellen Modell UX 250h (unten im Bild). Das Hybrid-SUV basiert auf der GA-C-Plattform, auf der unter anderem auch der Toyota Corolla gebaut wird. Diese Basis macht den UX 250h bei knapp 4,50 Metern Länge zum Kompaktfahrzeug, der durch sein kantiges Design allerdings optisch größer daherkommt. Die Ausmaße sind zwar gut fürs Parken in enge Lücken geeignet, doch sie fordern ihren Tribut bei den Passagieren auf der Rückbank: Die haben wenig Beinfreiheit. Das Ladevolumen von 283 Litern des Kofferraums kann bei einer Reise mit einer 4-köpfigen Familie schon mal knapp werden. Da tröstet es vielleicht, dass das Modell serienmäßig mit einem Allradsystem ausgestattet ist.

Während die erste Version mit dem „h“ im Typennamen mit einem 3-Liter-V6 kombinierte 8,1 Liter nach WLTP bei einer Leistung von 272 PS schluckte, gibt sich der UX 250h mit 5,3 Litern zufrieden, jedoch bei weniger PS. Das SUV kombiniert einen 2-Liter-Benziner mit einem Elektromotor und bringt 184 Pferdchen auf die Straße. Ein Sprinter ist der UX 250h damit nicht gerade. Von null auf 100 benötigt er 8,5 Sekunden. Bei den CO2-Emissionen lässt sich jedoch die rasante Entwicklung zu geringeren Schadstoffwerten ablesen. Der UX 250h stößt 102 g/km aus, der erste Vollhybrid kam nach den heutigen WLTP-Berechnungen auf geschätzte 192 g/km.


Unterm Strich kommt Toyota im Vergleich der beiden Modelle dann auch zu diesem Schluss: Während der RX 400h sich in Sachen Kultiviertheit, Sanftheit und Laufruhe weiterhin nichts vormachen lässt, hebt der UX 250h mit seinem Hybridantrieb der vierten Generation Effizienz und Fahrdynamik auf ein neues Niveau.


Die Hybridisierung fing bei Toyota derweil schon in den Neunziger Jahren an. Zurecht sagen die Japaner, man habe den Trend in Gang gesetzt, der heute die Autoindustrie dominiere. Mit dem Prius wurde die Hybrid-Technologie erstmals serienreif. Davor und seitdem ist einiges passiert: Insgesamt 24.000 Patente hat der Konzern nach eigenen Angaben in den Bereichen Hybrid und Elektrifizierung in den vergangenen 25 Jahren angemeldet.


(Fotos: Toyota)


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