Diese Marken und Autos findest Du in diesem Jahr auf der IAA

Attila Langhammer

31 Aug. 2021

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Hier erfährst Du, welche Automarken und Modelle Du in diesem Jahr auf der IAA Mobility findest. Der Artikel wird regelmäßig upgedatet

(Fotos: Hersteller)


Die Internationale Automobilausstellung (IAA Mobility) findet in diesem Jahr unter dem Motto "What will move us next" vom 7. bis 12. September in München statt. Nachdem die letzte IAA in Frankfurt (2019) ein seichter Flop war, sparen sich in diesem Jahr einige Hersteller den teuren Messestand. Mit diesem Artikel behältst Du den Überblick und erfährst in alphabetischer Reihenfolge, welcher Hersteller welche Fahrzeuge in München präsentiert. Alle Hersteller präsentieren sich übrigens auf dem Münchner Messegelände – im IAA-Jargon wird dieser Teil der Messe auch Summit genannt.


Audi


Der Hersteller aus Ingolstadt wird mit Sicherheit den Publikumsliebling RS3 ausstellen. Die Kompaktsport-Granate wird nach wie vor von einem quer eingebauten Reihenfünfzylinder angetrieben, der leistet 400 PS und 500 Newtonmeter. Neben diesem feinen Aggregat erfreut zusätzlich die besonders elegante Limousinenvariante das Enthusiastenherz, denn die Karosserievarianten werden in der Kompaktklasse immer weniger.

Rein stilistisch wird der extrem gezeichnete Flitzer aber von Audis Coupé-Studie Skysphere in den Schatten gestellt. Bei diesem Konzeptauto handelt es sich um ein 465-kW-Elektroauto, dass angeblich seine gesamte Charakteristik verändern kann. Entweder gibt es den 5,19 Meter langen, komfortablen Gran Turismo – oder, auf Knopfdruck, verkürzt sich der gesamte Wagen inklusive Radstand um 25 Zentimeter, geht dazu einen Zentimeter in die Knie und wird so zum deutlich agileren Sportwagen. Klingt verrückt und weckt auf jeden Fall die Neugier.


BMW


Die Münchner nutzen das Heimspiel für die Vorstellung von allerlei Modellen, aber vorsicht, hier werden auch ein paar Facelifts großzügig als "neu" deklariert. Deshalb kläre ich hier auf.


Neu neu sind beispielsweise die beiden beiden Batterieträger i4 und iX. Ersterer ist ein, beim X handelt es sich um den hinlänglich bekannten Megakübel, der schon im vergangenen Jahr enthüllt wurde. Der i4 ist eine vollelektrische, viertürige Sportlimousine, die zunächst mit 250 oder 400 kW auf den Markt kommt. Beim iX handelt es sich um einen tonnösen Batterietrümmer, den mein Kollege Arne schonmal anschauen durfte. Ebenso neu ist der 2er als Kompakt-Coupé – der lässt mit Hinterradantrieb und konventionellen Motoren bis hin zum Reihensechszylinder nochmal ganz viel klassisches BMW-Gefühl aufkommen. Ebenso neu und konventionell ist das Vierer Gran Coupé – auch hier Vier- und Sechszylinder sowie Allrad- oder Hinterradantrieb.


Dagegen handelt es sich bei den als "neu" deklarierten Modellen X3 und X4 lediglich um Facelifts. Im Rahmen ihrer Überarbeitung gab's natürlich nicht nur kosmetische Eingriffe; alle Varianten kommen jetzt als Mildhybride mit 48-Volt-Teilbordnetz daher.

Ebenfalls neu, aber auf zwei Rädern – sowas baut BMW ja auch – ist der 31 kW starke Elektroroller CE 04. Der permanenterregte E-Motor ist hinter der 8,9-kWh-Batterie und vor dem angetriebenen Hinterrad montiert, die WLTP-Reichweite beträgt 130 Kilometer. Zur Ausstattung zählen unter anderem eine ABS-Bremse sowie ein 10,25-Zoll-Display als Kombiinstrument.


Dacia & Renault


Der französische Hersteller und seine rumänische Schwestermarke kommen mit richtigen Premieren auf die IAA. Bei Renault gibt es unter anderem den Mégane E-Tech Electric – die vollelektrische Variante des Kompaktmodells – zu sehen. Der soll bei einer Leistung von 160 kW in Verbindung mit einem 60-kWh-Akku rund 450 Kilometer schaffen. Die gleiche E-Technik wird vermutlich auch in der Mobilize Limo stecken, die am 8. September vorgestellt wird: hierbei handelt es sich um ein Elektrofahrzeug, das speziell für den Einsatz beim Carsharing oder neuartigen Taxibetrieb entwickelt wurde. Mobilize ist der Unternehmensbereich der Renault Group, der sich mit solch neuartigen Mobilitätskonzepten auseinander setzt und Lösungen vertreibt.

Mobilize Limo


Dacia präsentiert den Jogger – das ist leider kein cooler, günstiger Sportwagen sondern ein neuer praktischer Fünf- oder Siebensitzer in der Kompaktklasse; der Lodgy-Nachfolger. In einem ersten Teaservideo lassen die Heckleuchten leichte Volvoanklänge erahnen.


Hyundai & Kia


Bei Hyundai liegt der Schwerpunkt des Messeauftritts bei den Themen Wasserstoff und moderne Mobilitätskonzepte. Du kannst aber davon ausgehen, das auch die aktuellen Modelle fürs Publikum zu sehen sein werden, sicher auch die von mir schon getesteten neuen Modelle Ioniq 5 und der Kona N.


Kia hat sich ähnlich wie Hyundai erst relativ zum Auftritt auf der IAA Mobility bekannt, kommt aber mit einer großen und einer kleinen Neuheit: zum einen wird in München die neueste und für den europäischen Markt eigenständig designte Version des Kompakt-SUV Sportage vor Publikum präsentiert; und darüber hinaus kannst Du natürlich auch den EV 6 – Technikzwilling des Ioniq 5 – in Augenschein nehmen.

Skizze der Kia-Sportage-Front


Skizze des Kia-Sportage-Heck


Mercedes-Benz


Mercedes stellt seinen IAA-Auftritt unter das Motto "Lead in Electric" und kündigt für die Submarken AMG, Benz, EQ, Maybach und Smart die Publikumspremiere von acht Fahrzeugen an. Neben dem EQE, dem Vollelektroäquivalent zur E-Klasse, und vier weiteren rein elektrischen Modellen wird es auch von ein Performance-Hybridfahrzeug zu sehen geben.


Volkswagen


Das dickste Ding am Volkswagenstand wird das erste vollelektrische SUV der Marke sein – der ID.5 GTX. Der Hersteller spricht von einer seriennahen Studie, die dort mit Pseudotarnfolie die Blicke auf sich ziehen soll. Das Kürzel GTX definiert diesen ID.5 als sportliches Topmodell mit Allradantrieb dank zweier Elektromotoren, die Reichweite soll nach WLTP-Norm 497 Kilometer betragen


Porsche


Mit Sicherheit kannst Du bei Porsche die neuesten Ergänzungen der 911-Modellreihe in Augenschein nehmen: zum einen den recht zivilen GTS mit 480 PS und 570 Nm Drehmoment, zum anderen den 510 PS starken GT3 im Touring-Look – das heißt zum Beispiel ohne den mächtigen Heckspoiler. Und um in der sportlichen Ecke zu bleiben: Wird es nicht langsam Zeit für einen neuen 718?


911 GT3 im Undercoverlook geht mit dem Aufpreis-freien Touring-Paket


Natürlich wird auch ein Blick auf das Porsche-SUV Macan möglich sein, der ist immerhin Facelift-neu. Das heißt der GTS ist nun das Spitzenmodell und so stark wie vormals der Turbo – und der Macan Turbo ist damit außer Dienst. Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal ist die genoppte Einlage im Kühlergrill.

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Attila Langhammer

31 Aug. 2021