Mercedes-AMG: Neuer Rundenrekord auf der Nordschleife!

Mathias Keiber

11 Nov. 2020

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In der Kategorie Oberklasse hat Mercedes-AMG Porsche den Rundenrekord auf der Nordschleife abgeluchst. Ex-Rennfahrer und AMG-Ingenieur Demian Schaffert fuhr dabei einen GT 63 S 4MATIC+.

(Alle Fotos: Daimler AG)


In der Kategorie Oberklasse hat Mercedes-AMG Porsche den Rundenrekord auf der Nordschleife abgeluchst. Ex-Rennfahrer und AMG-Ingenieur Demian Schaffert fuhr dabei einen GT 63 S 4Matic+.



Der Mercedes-AMG GT 63 S 4Matic+ ist zum Modelljahr 2021 noch schneller geworden. Bewiesen hat das AMG-Ingenieur Demian Schaffert auf der Nordschleife des Nürburgrings. In der „grünen Hölle“ stellte Schaffert in dem viertürigen Coupé, das so seit September produziert wird, eine neue Rundenbestzeit in der Kategorie „Oberklasse“ auf. Dabei unterbot der frühere Rennfahrer seinen eigenen, zwischenzeitlich aber unterbotenen Rundenrekord aus dem Herbst 2018 um mehr als zwei Sekunden.



Die offiziell gemessenen und notariell beglaubigten Werte lauten: 7:23.009 min für die 20,6 Kilometer lange Streckenvariante (Messung ohne der Geraden bei Streckenabschnitt T13) und 7:27.800 min für die 20,832 Kilometer lange Komplettstrecke (Messung mit der Geraden bei Streckenabschnitt T13). Damit hat Mercedes-AMG die Krone in dieser Klasse nach nur drei Monaten zurückerobert.


Ende Juli erst war Porsche-Testfahrer Lars Kern in einem Panamera Turbo S eine volle Runde über 20,832 Kilometer mit einem leicht getarnten Serienfahrzeug in exakt 7:29,81 Minuten gefahren.



Der 639 PS starke Mercedes-AMG-Sportwagen ging technisch quasi serienmäßig auf Rekordjagd. Konkret heißt das: mit vollvariablem Allradantrieb, aktiver Hinterachslenkung, elektronisch gesteuertem Hinterachs-Sperrdifferenzial und dem Agilitätsprogramm „AMG Dynamics“. Die bei der Rekordfahrt montierten Michelin-Reifen des Typs „Pilot Sport Cup2“ sowie das Aeropaket sind optional verfügbar.


Die Rekordrunde wurde von den neutralen Experten der „wige SOLUTIONS“ gemessen. Ein unabhängiger Notar beglaubigte zudem den ordnungsgemäßen Zustand des Fahrzeugs und die Rundenzeit.



Die Streckenbedingungen beschrieben die Schwaben übrigens als „alles andere als gut“. Manche Streckenabschnitte hätten sogar noch feuchte Stellen gehabt, die Außentemperaturen bei sieben und die Asphalttemperaturen von zehn Grad Celsius gelegen.



Schaffert sagte: „Auch, wenn ich unseren GT 63 nun schon seit einigen Jahren in der Entwicklung begleite, ist es immer wieder beeindruckend, welche weite Spreizung wir mit diesem exklusiven Fahrzeug erreichen konnten. Das gilt ganz besonders nach der kürzlich erfolgten leichten Überarbeitung. Einerseits ist das viertürige Coupé komfortabel und mit vielen intelligenten Sicherheitsfeatures für die tägliche Fahrt ausgerüstet, andererseits bietet es diese extrem hohe Fahrdynamik und Präzision, die wir nun erneut auf der anspruchsvollen Nordschleife unter Beweis stellen konnten.“


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Mathias Keiber

11 Nov. 2020