Mercedes senkt Preise für den EQC: vier Fragen beantwortet

Mathias Keiber

19 Feb. 2021

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Die Schwaben haben eine neue, günstigere Einstiegsversion ihres E-SUV im Programm. Auch gibt es nun eine Version mit AMG-Styling.

(Fotos: Daimler)


Was kosten die neuen Varianten?


Mercedes will in der Elektromobilität dieses Jahr so richtig durchstarten und bringt vier neue Modelle unter dem EQ-Banner an den Start. Ein EQ-Modell gibt es schon länger, den EQC. Da der sich bislang aber eher als Ladenhüter erwiesen hat, hilft Daimler dem E-SUV nun auf die Sprünge und drückt seinen Einstiegspreis um gut 5000 Euro auf nun 66.069 Euro brutto. Dank des Nettolistenpreises von unter 65.000 Euro für den EQC sind 5.000 Euro Umweltbonus der Bundesregierung und 2.500 Euro Zuschuss von Mercedes-Benz möglich – plus Mehrwertsteuereffekt von 475 Euro. Damit beträgt der effektive Preis 58.094 Euro. Nach oben rundet die „AMG Line“ die Modellreihe ab (abgebildet). Sie steht mit 73.209 Euro in den Büchern und fällt netto damit auch unter die Fördergrenze von 65.000 Euro.


Was macht die „AMG Line“ aus?


Serienmäßig kommt die „AMG Line“ mit Black-Panel-Kühlergrill im Twin-Blade-Design, 19 Zoll großen Leichtmetallrädern im 5-Speichen-Design und AMG-spezifischer Heckschürze mit nicht funktionalen Luftauslässen, Diffusor-Einsatz in Schwarz mit Zierelement in Chrom und Außenspiegeln in Wagenfarbe. Highlights im Innenraum sind die Sportsitze mit AMG-Sitzgrafik und Polsterung in Ledernachbildung mit grauen Ziernähten, das Multifunktions-Sportlenkrad in Nappa-Leder und die AMG-Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl.


Was hat der EQC unter der Haube?


Antriebsmäßig sind beide Varianten identisch unterwegs – mit einer Leistung von 300 kW beziehungsweise 408 PS. Damit beschleunigt der EQC in 5,1 Sekunden von Tempo 0 auf 100 und weiter bis zur elektronisch abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Das maximale Drehmoment gibt Mercedes mit 765 Nm an.


Wie schaut’s mit der Ladeleistung aus?


Wie inzwischen alle EQC besitzen auch die Neuen serienmäßig einen 11-kW-Lader. Der 80-kWh-Akku kann damit nach Herstellerangabe in siebeneinhalb Stunden vollgeladen werden, wenn er bei Ladebeginn noch mit mindestens 10 Prozent gefüllt ist. An einer Schnellladestation soll die Batterie mit 110 kW in etwa einer knappen dreiviertel Stunde Minuten wieder geladen sein. Beide Modelle können ab sofort bestellt werden und kommen im Mai zu den Händlern.

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Mathias Keiber

19 Feb. 2021