Mini John Cooper Works: 4 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

15 Apr. 2021

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Mit frischen Design-Akzenten und einer erweiterten Serienausstattung präsentiert sich die neue Generation des Mini John Cooper Works in Bestform.

Neben Design-Änderungen hat Mini dem John Cooper Works ein neues Bediensystem spendiert und neue Ausstattungspakete für das Modell geschnürt.

Der Performance-Mini erstrahlt mit neuen Design-Akzenten (Alle Bilder: Mini)


Wie hat sich das Design des Mini John Cooper Works verändert?


An der Fahrzeugfront treten die runden LED-Scheinwerfer und der hexagonale, mit einer roten Querstrebe versehene und jetzt weit nach unten reichende Kühlergrill besonders deutlich in Erscheinung. Vergrößerte Kühlluft-Öffnungen gewährleisten eine optimale Temperierung des Antriebs und der Bremsanlage in extrem sportlichen Fahrsituationen. Neu gestaltet wurden auch die modellspezifischen Side Scuttles auf den vorderen Seitenwänden und die Heckschürze, die jetzt einen markanten Diffusor zur Optimierung der Luftführung im hinteren Bereich des Unterbodens aufweist.

Wie wird der Mini John Cooper Works angetrieben?


Als Kraftquelle dient dem Performance-Mini der mit dem Rennsport-Knowhow von John Cooper Works entwickelte Vierzylinder-Motor mit TwinPower Turbo Technologie, der aus einem Hubraum von 2,0 Litern eine Höchstleistung von 170 kW (231 PS) und ein maximales Drehmoment von 320 Nm entwickelt. Aus dem Stand vergehen nur 6,3 Sekunden, bis das Modell mit serienmäßigem 6-Gang Schaltgetriebe auf 100 km/h beschleunigt hat. In Verbindung mit dem optionalen 8-Gang Steptronic Sport Getriebe ist die Tempo-100-Marke bereits nach 6,1 Sekunden erreicht.

Welche Performance-Technik ist an Bord?


Eine Sportabgasanlage mit zwei je 85 Millimeter großen Edelstahl-Endrohren begleitet die Spurtmanöver mit einem emotionsstarken Antriebssound. Sie ist ebenso Teil der Serienausstattung wie die in Kooperation mit dem Spezialhersteller Brembo entwickelte Sportbremsanlage. Vier-Kolben-Festsattelbremsen mit innenbelüfteten Scheiben an den Vorderrädern und rote Bremssättel, die das John Cooper Works Logo tragen, sorgen für Verzögerung und auffällige Farbakzente hinter den serienmäßig 17 Zoll-Leichtmetallrädern. Optional sind auch 18 Zoll große Leichtmetallräder erhältlich, unter anderem im neuen Design Circuit Spoke 2-tone.

Die modellspezifisch sowieso schon sportliche Fahrwerksabstimmung kann optional durch eine neue Ausführung des Adaptiven Fahrwerks erweitert werden, das mit seiner frequenzselektiven Dämpfertechnologie für eine optimierte Balance zwischen Sportlichkeit und Fahrkomfort sorgt. Ein Zusatzventil glättet beim Überfahren von kleineren Unebenheiten auftretenden Druckspitzen innerhalb des Dämpfers und bewirkt dadurch ein harmonisches Fahrgefühl ohne Einbußen in Sachen Sportlichkeit.


Welche Ausstattungsdetails hat Mini angepasst?


Das Adaptive Fahrwerk ist Bestandteil des John Cooper Works Trims, der alternativ zur Serienausstattung angeboten wird und außerdem unter anderem Exterieur- und Interieuroberflächen in Piano Black Hochglanz, eine Dinamica-/Lederpolsterung in Carbon Black für die Sportsitze und eine besonders hochwertige Außenlackierung umfasst. Zur Wahl stehen Chili Red, das exklusiv für das Modell verfügbare Rebel Green oder die neuen Varianten Island Blue metallic und Rooftop Grey metallic.

Neu zusammengestellte Ausstattungspakete umfassen Lenkradheizung, im Driving Assistant enthaltene Spurverlassenswarnung und die Stop & Go-Funktion für die Aktive Geschwindigkeitsregelung. Die serienmäßige Ausstattung wurde um eine Park Distance Control (PDC) mit Sensoren am Heck des Fahrzeugs erweitert.

Serienmäßig verfügt das Modell jetzt auch über ein neu gestaltetes Zentralinstrument mit einem 8,8 Zoll großen Touch-Display im Black-Panel-Design sowie über ein neues Bediensystem, dessen Grafikdarstellung die Auswahl und Steuerung von Fahrzeugfunktionen, Audioprogramm, Navigation, Kommunikation und Apps intuitiver macht. Erstmals stehen dafür Live Widgets zur Verfügung, die mittels einer Wischbewegung auf dem Touch-Display ausgewählt werden können.

Ebenfalls neu: Die Anzeigen auf dem Zentralinstrument und auf dem optional erhältlichen Multifunktionalen Instrumentendisplay auf der Lenksäule können in zwei unterschiedlichen Farbwelten dargestellt werden. Im Modus „Lounge“ zeigen sich die Displayoberflächen in entspannenden Blau- und Türkis-Tönen. Der Wechsel in den Modus „Sport“ lässt die Bildschirmhintergründe in Rot und Anthrazit leuchten. Auf Wunsch können die Farbwelten an die im Driving Modes gekoppelt werden. Dadurch ändert sich beim Aktivieren des Fahrmodus Sport gleichzeitig mit der Gaspedal- und der Lenkungskennlinie sowie optional der Dämpfer- und der Schaltcharakteristik auch die Display-Farbe. So entsteht ein gesamthaft inszeniertes Fahrerlebnis, bei dem das Startsignal für extremen Fahrspaß gleichzeitig spürbar und sichtbar ist.

Die Preise für den überarbeiteten Mini John Cooper Works starten bei 32.800,01 Euro.

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Lukas Schmidt

15 Apr. 2021