Nach BMW und Ford: Rückruf bei Hyundai wegen Problems mit Batterie

Mathias Keiber

06 Dez. 2020

Beim bestimmten Exemplaren des Kona Elektro besteht die Gefahr eines Kurzschlusses in der Hochvolt-Batterie.

(Foto: Hyundai)


Bei bestimmten Exemplaren des Kona Elektro besteht die Gefahr eines Kurzschlusses in der Hochvolt-Batterie.


Hyundai ruft sein E-SUV Kona Elektro in Deutschland zurück in die Werkstätten. Laut „asp Auto Service Praxis“ sind in der Bundesrepublik 5.790 Fahrzeuge betroffen, die zwischen dem 31. Januar 2018 und 20. März 2020 in Korea für den europäischen Markt produziert wurden. Fahrzeuge aus tschechischer Herstellung seien nicht betroffen, zitiert das Fachmedium einen Sprecher von Hyundai.


Grund seien mögliche Schäden an bestimmten Zellen der Lithium-Ionen-Akkus mit 39 kWh und 64 kWh Kapazität. Möglicherweise kann es zu einem Kurzschluss in den Hochvoltbatterie kommen. Deshalb erfolge in den Werkstätten ein Update der Batteriemanagement-Software – und gegebenenfalls eine Reparatur der Hochvoltbatterie. Für die Dauer der Maßnahmen erhalten Kunden ein Ersatzfahrzeug.


Hyundai erwartet, dass bei etwa 170 Fahrzeugen das Hochvoltbatteriesystem tatsächlich repariert werden müsse. Unfälle oder Brände seien bisher nicht bekannt.


Wegen eines ähnlichen Problems riefen BMW und Ford im Oktober zahlreiche Plugin-Hybrid-Modelle zurück.


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Mathias Keiber

06 Dez. 2020