Nio: Mehr als 100 Prozent Wachstum

Mathias Keiber

01 Dez. 2021

Nach Deutschland kommt das chinesische Startup Ende 2022. Der Mercedes EQS wird dann nicht mehr das reichweitenstärkste Elektroauto sein.

Wenn es um chinesische Elektroauto-Startups mit ernstzunehmenden Ambitionen in Europa geht, dann fällt schnell der Name Nio. Im Oktober sind die Chinesen in den europäischen Elektroauto-Markt Nummer eins gestartet, Norwegen. Zwar dürften die dortigen Verkäufe aktuell noch keine Rolle im gesamten Absatzvolumen des Unternehmens spielen. Nach oben geht es für Nio trotzdem. Im November hat die Marke insgesamt 10.878 ausgeliefert, rund 106 Prozent mehr als im November des Vorjahres.


Die Auslieferungen umfassten 2.683 Exemplare des in Norwegen bereits erhältlichen Fullsize-SUV ES8, 4.713 Einheiten des nicht ganz so groß dimensionierten Stadtgeländewagens ES6, sowie 3.482 EC6, einer Coupé-artigen Variante des ES6. Im bisherigen Jahresverlauf hat Nio damit insgesamt 80.940 Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Anstieg gegenüber des Vorjahreszeitraums um mehr als 120 Prozent entspricht. Insgesamt hat Nio von den drei genannten Modellen nun bereits 156.581 Exemplare verkauft.


In Deutschland sind die Fahrzeuge von Nio aktuell noch nicht erhältlich. Ende 2022 soll sich das ändern, wie wir im Gespräch mit Group Vice President Hui Zhang zum Launch des ES8 in Norwegen erfahren haben. Mittlerweile ist auch klar mit welchem Auto Nio in der Bundesrepublik startet: Es handelt sich um die Elektro-Limousine ET7 mit 648 PS und 850 Nm Drehmoment. In ihrer größten Ausbaustufe soll sie dank Feststoffbatterie auf bis zu 1000 Kilometer Reichweite kommen.


(Foto: Nio)

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Mathias Keiber

01 Dez. 2021