Nissan zeigt drei elektrische Studien

Arne Roller

29 Nov. 2021

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Vom Pick-up bis zum Sport-Cabrio.


Im Rahmen seines „Ambition 2030“-Programms will Nissan seine Elektrifizierungspläne beschleunigen und bis zum Geschäftsjahr 2030 insgesamt 23 neue elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen, darunter 15 reine Elektrofahrzeuge. Wie diese aussehen könnten, zeigen die jetzt vorgestellten Concept-Cars:


  • Hang-Out (Crossover/Van)
  • Max-Out (Sportwagen/Cabrio)
  • Surf-Out (Pick-up)


Mischung aus Crossover und Van: Der Nissan Hang-Out Concept.


Beim Konzept-Fahrzeug Hang-Out geht es Nissan vorrangig um eine Lounge- und/oder Wohnzimmer-Atmosphäre im Innenraum. Der Hang-Out erscheint als eine Art Crossover beziehungsweise Van. Im Inneren des Fahrzeugs zeigen die Bilder eine variable Bestuhlung sowie einen gänzlich flachen Boden.


Nissan Hang-Out Concept: Interiuer mit Lounge-Atmosphäre.


Beim Sport-Cabrio-Konzept Max-Out dreht sich hingegen alles um Dynamik, Stabilität und Komfort beim Fahrerlebnis. Das Design überzeugt hier mit ästhetischer Futuristik, wie sie so direkt aus dem ein oder anderem Sci-Fi-Film oder dem aktuell sehr beliebten Videospiel „Cyberpunk 2077“ stammen könnte.


Der Nissan Max-Out Concept ist ein sportliches Cabrio der Zukunft.


Ebenfalls sehr „abgespaced“ ist der das Nissan Surf-Out-Concept, das als praktisches, offraodfähiger Pick-up mit einer großen, niedrigen und zugleich ebenen Ladefläche angepriesen wird.


Offroadfähiger Pick-up: Der Nissan Surf-Out Concept.


Im Gegensatz zu den meisten Pick-ups, bei denen die Ladefläche von der Kabine getrennt ist, lässt sie sich beim Surf-Out ins Innere des Pick-ups verlängert. So kann ein Teil der Ladung im Trockenen bleiben. Aber auch, falls man die ganze Ladefläche abdecken will, gibt es das passende Hard-Top: Anstelle eines kastenförmigen Designs entschied sich Nissan allerdings für einen richtigen Hingucker-Aufsatz in aerodynamischer Tropfenform.


Surf-Out Concept: Ungewöhnliches Hard-Top und ein kommunizierendes Display am Heck.


Uns gefällt das Design des Surf-Out richtig gut. Über die durchsichtige Front lässt sich allerdings streiten.


Zusätzlich zu den Konzepten für die noch recht weit entfernte Zukunft zeigte Nissan die Idee für ein Fahrzeug der nächsten Generation namens Chill-Out. Wie auch das bald startende EV Ariya soll der Chill-Out auf der CMF-EV-Plattform stehen. Für die Energieversorgung sorgt eine Feststoffbatterie. Laut Nissan gibt das Fahrzeug einen Ausblick auf die kommende EV-Generation nach dem Ariya.


Die nahe Zukunft: Der Nissan Chill-out bietet einen Ausblick auf die nächste Generation von E-Fahrzeugen bei Nissan.



Nissan: Große Investition in EV-Zukunft


Nissan hat bisher nicht mitgeteilt, ob eines der Konzept-Fahrzeuge Serienmodelle hervorbringen wird. Vor allem bei dem Surf-Out und Max-Out würden wir es uns jedoch wirklich wünschen.



Zwei Billionen Yen (gut 15,5 Milliarden Euro) steckt Nissan laut Plan in den nächsten fünf Jahren in die Elektrifizierung seiner Produktpalette. In dieser Zeit wollen die Japaner nicht weniger als 20 neue Modelle mit EV- und e-POWER-Ausstattung einführen. Um diese großen Investitionen möglich zu machen, hatte Nissan unlängst sein Daimler-Aktienpaket verkauft.


Zudem will Nissan seine aktuellen Lithium-Ionen-Batterietechnologien weiter verbessern und kobaltfreie Technologie einführen, um die Batteriekosten bis 2028 um 65 Prozent zu senken. Klingt vielversprechend. Wir freuen uns auf futuristische Fahrzeuge aus Yokohama.

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Arne Roller

29 Nov. 2021