Nissan stutz den X-Trail

Mathias Keiber

22 Nov. 2020

Keine Wahl, keine Qual? Zum neuen Modelljahr ist das SUV nur noch mit einem Motor, einem Getriebe und einem Antrieb zu haben.

Keine Wahl, keine Qual? Zum neuen Modelljahr ist das SUV nur noch mit einem Motor, einem Getriebe und einem Antrieb zu haben.


Man merkt, dass sich Nissan so langsam aus dem europäischen Markt zurückzieht. Weitgehend jedenfalls. Denn während die Modelle Qashqai und Juke ohne Zweifel auch künftig in Europa erhältlich sein werden, wird der X-Trail wohl vom europäischen Markt verschwinden. Dass merkt man auch daran, dass er in aktueller Generation seit über sechs Jahren auf dem Markt ist, 2021 aber keine neue Generation an den Start geht, sondern – man muss es so sagen – ein Verlegenheits-Facelift.


Wenn eine Modellpflege ein stark ausgedünntes Angebot an Ausstattung und Motoren zur Folge hat und obendrein noch der Preis fällt, dann befindet es sich in der Ehrenrunde. Genau das ist beim einst so stolzen Mittelklasse-SUV X-Trail der Fall. Einziger verbliebener Motor ist der 158 PS starke 1,3-Liter-Turbobenziner, der generell an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt ist, dass die Kraft wiederum generell auf die Frontachse schickt. Einen Diesel gibt es nicht mehr, den seriellen Hybrid, der künftig im Qashqai zum Einsatz kommt, offenbar auch nicht. Bei den Ausstattungen fallen zwei von fünf Linien weg, eine neue kommt hinzu.


Die Einstiegsvariante heißt „Visia“, fährt ab Werk auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen vor und hat serienmäßig LED-Tagfahrlicht, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel und Digitalradio (DAB+) mit vier Lautsprechern an Bord. Ebenfalls zur Standard-Ausrüstung gehören Bluetooth, AUX- und USB-Anschlüsse, ein Multifunktionslenkrad sowie eine Geschwindigkeitsregelanlage. Im Kofferraum hilft das modulare Verstausystem „Flexi-Board“ beim Ordnung halten, auf der Straße sorgt das Fahrerassistenz-Paket mit autonomem Notbrems- und Spurhalte-Assistenten sowie Verkehrszeichenerkennung für mehr Sicherheit.


Weitere Sachen, die das Fahren schöner machen, sind gegen Aufpreis verfügbar. Zum Beispiel: Navigationssystem, Ledersitze Sitz- und Lenkradheizung, Voll-LED-Scheinwerfer, Panoramaglasdach, elektrisch öffnende Heckklappe und das „Nissan Safety Shield“ mit Querverkehrswarner, Einpark- und Totwinkel-Assistent sowie die Müdigkeitserkennung hinzu. Preislich startet die Einstiegsvariante bei 27.816 Euro. Das sind 900 Euro weniger als bisher.


Wer ein Facelift im Wortsinn will, bekommt das mit der neu verfügbaren Ausstattungslinie N-Design ab 35.161 Euro. Deren Frontpartie prägt ein dunklerer Kühlergrill, zudem sind Spiegelkappen und Dachreling sind in Schwarz gehalten. Schwarze 18-Zöller und beleuchtete Einstiegsleisten mit dem Modellnamen komplettieren das Design. Top-Modell bleibt der „Tekna“ ab knapp 40.000 Euro


Unabhängig von der Ausstattungslinie fährt der 4,69 Meter lange X-Trail auf Wunsch auch mit einer dritten Sitzreihe vor, sodass bis zu sieben Personen Platz finden. Verfügbar ist diese ab 390 Euro.


(Foto: Nissan)

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Mathias Keiber

22 Nov. 2020