Nissan Z: 3 Fragen beantwortet

Lukas Schmidt

25 Aug. 2021

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Der bezahlbare Sportler soll auch in der siebten Generation an die Erfolge seiner 50-jährigen Geschichte anknüpfen. Leider wird der Nissan Z wohl nur in den USA und in Japan auf den Markt kommen.

Anfang 2022 soll der Z auf den US-amerikanischen Markt kommen (Alle Bilder: Nissan)


Was zeichnet den Nissan Z aus?


Der ursprüngliche Z debütierte 1969 und sollte möglichst vielen Menschen den Besitz und die Freuden eines Sportwagens ermöglichen. Das Auto wurde von Enthusiasten für Enthusiasten gebaut, an diesen Geist soll die neue Generation anknüpfen. Dabei haben es sich Designer und Techniker zum Ziel gesetzt, mit jeder Generation besser und besser zu werden. 

Der 3,0-Liter-V-6-Twin-Turbo-Motor des brandneuen Z sorgt für eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der vorherigen Generation. Bei einem Plus von 68 PS und 30 Prozent mehr Drehmoment leistet der Motor 405 PS und ein Drehmoment von 475 Nm bei 5.600 U/min. Die Ingenieure haben entsprechende Anpassungen an Fahrwerk, Kühlung, Federung und Lenkung vorgenommen. So fühlt sich die Z immer noch vertraut an, ist aber dennoch ein runderneuertes Fahrzeug.

Der neue Z ist das erste Nissan-Fahrzeug mit Hinterradantrieb und verfügt in der Version mit 6-Gang-Schaltgetriebe über ein Starthilfe-Steuerungssystem und bei den Versionen mit Automatikgetriebe über Launch-Control. Das optionale 9-Gang-Automatikgetriebe bietet dank breiter Übersetzungen ein direktes und schnelles Ansprechverhalten. Im Standardmodus eignet sich der Z für den Pendelverkehr und lange Autobahnfahrten, im Sportmodus entfaltet er das volle Leistungspotenzial: Das Lenkverhalten und die Fahrdynamik ändern sich, der Klang wird aktiv verbessert und erhöhtem Kurvenspaß steht nichts mehr im Weg.

Wie sieht der Nissan Z aus?


Das schlanke Außendesign zollt der 50-jährigen Geschichte Respekt. Die lange Haube und das kurze Heck vermitteln die wesentlichen Merkmale der Modellreihe. In der neuen Generation trifft das traditionelle Design auf moderne Technik, ohne altbacken zu wirken. Dafür haben sich die Designer mit tausenden Kunden der älteren Z-Reihen ausgetauscht und zahlreiche Studien und Skizzen angefertigt.

Herausgekommen ist ein traditionelles Sportwagendesign mit einer Silhouette, die der ersten Z-Generation huldigt und aktuelle LED-Technik gekonnt integriert. Die Verbindung in die Vergangenheit zeigt sich besonders von der Seite: die Dachlinie verläuft in ähnlicher Form von der Nase zum kantigen Heck und zeichnet das markante Profil der ersten Generation nach, deren Hinterteil etwas niedriger lag als die vorderen Kotflügel und dem Z seine Einzigartigkeit verlieh.

Die Heckleuchten integrieren moderne Technologie in das Design, einschließlich neuer 3-D-LED-Rückleuchten. Die Z-Performance-Klasse verfügt zudem über einen Heckspoiler, der den Heckauftrieb verringert und für sattere Straßenlage sorgt. Der Frontspoiler nutzt die Erkenntnisse aus der Nissan GT-R-Entwicklung und lässt den Z auf der Straße kleben.

Die siebte Generation des Z ist in drei einfarbigen Lackierungen oder sechs zweifarbigen Lackierungen erhältlich. Neu im Portfolio sind Seiran Blue und Ikazuchi Yellow – beide werden mit einem Dach in Super-Black kombiniert.

Was hat sich im Innenraum getan?


Auch im Innenraum treffen Vintage-Elemente auf moderne Technik. So kombiniert der Z drei analoge Anzeigen mit einem 8,0-Zoll-Touchscreen und manuellen Schaltern für die Klimaanlage. Hinter dem Lenkrad befindet sich eine anpassbare 12,3-Zoll-Anzeige, deren inhaltliche Gestaltung in Zusammenarbeit mit Motorsportlern entwickelt wurde und das Gefühl eines Renncockpit vermitteln soll.

Bei den Sitzen haben die Techniker auf Know-How aus der GT-R-Entwicklung zurückgegriffen, um sowohl den Halt als auch die Passform zu verbessern. Die Verwendung von Wildleder sorgt für mehr Fahrkomfort und verbesserten Seitenhalt. Drei Innenfarbumgebungen stehen zur Verfügung – Graphite, Red und Blue.

Für den US-amerikanischen Markt wird der Z in den Versionen Sport und Performance angeboten, jeweils mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder dem neuen 9-Gang-Automatikgetriebe. Außerdem gibt es den limitierten Nissan Z Proto Spec mit gelben Bremssätteln mit Z-Logo, bronzefarbenen Aluminium-Leichtmetallrädern, Ledersitzen mit gelben Akzenten und gelben Innennähten. Die Produktion des Nissan Z Proto Spec ist auf 240 Einheiten limitiert.

Leider wird es die neue Generation des Nissan Z nicht nach Europa schaffen, das Modell dürfte an den strengen Abgas- und Emissionsvorschriften scheitern. Schade, bietet der Z für vermutlich etwa 35.000 Euro doch jede Menge Sportwagenspaß.

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Lukas Schmidt

25 Aug. 2021