"Nur noch Formalitäten": Bugatti-Deal mit Rimac fast perfekt

Mathias Keiber

14 Juni. 2021

Der ursprüngliche Zeitplan könne zwar nicht eingehalten werden, es seien aber nur noch Formalitäten zu klären.

Wie geht es weiter mit Bugatti? Das britische Automobilmagazin „Car“ berichtete letztes Jahr, Volkswagen stehe kurz davor, Bugatti an den kroatischen E-Supersportwagen-Hersteller Rimac Automobili zu verkaufen. Im Gegenzug würde Porsche den Anteil von aktuell 15,5 Prozent an Rimac erhöhen, hieß es. Porsche-Chef Oliver Blume, VW-Konzern-Vorstand für die Markengruppe „Sport & Luxury“ zuständig, sagte in einem Interview im Februar, im ersten Halbjahr solle eine Entscheidung über Bugatti fallen. Dieses geht in gut zwei Wochen zu Ende.


Nun heißt es, wie „Automobilwoche“ berichtet, der geplante Verkauf von Bugatti an den Rimac verzögere sich. Frühestens solle der Deal bis zur Sommerpause Ende Juli in trockenen Tüchern sein. „Komplexe Transaktionen dauern manchmal etwas länger“, zitiert das Branchenblatt Firmenchef Mate Rimac (im Bild / Quelle: Porsche). Es seien aber nur noch Formalitäten zu klären. Die Aufsichtsräte in Wolfsburg und bei Porsche in Stuttgart hätten dem Paket bereits zugestimmt.


Klärungsbedarf soll es aktuell noch mit der Arbeitnehmervertretung von Bugatti am französischen Standort Molsheim geben. Dort sind rund 130 Leute beschäftigt, die die Supersportwagen der Luxusmarke montieren. Die Betriebsräte in Frankreich haben laut „Automobilwoche“ bei einem Eigentümerwechsel umfassende Mitspracherechte.


Offenbar soll Porsche Bugatti zunächst übernehmen, dann ein Joint Venture mit Rimac gründen und eine Minderheit daran behalten. Als Kaufpreis stehe ein dreistelliger Millionenbetrag im Raum. Porsche soll dafür Zugang zu den Technologien von Rimac erhalten.


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Mathias Keiber

14 Juni. 2021